Sonntag, 27. März 2016

Frohe Ostern!

Wahnsinn - wir stecken schon wieder mitten in den Feiertagen, viele von euch werden sicher schon einiges vorbereitet haben, gebacken, gekocht, vielleicht auch kleine Geschenke besorgt haben.

Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest, viel Spaß beim Eiersuchen und eine angenehme Zeit im Kreis eurer Liebsten :-)

Wie euch nicht entgangen ist, mache ich mich weiterhin ziemlich rar, ich werde an dieser Stelle keine Besserung mehr geloben, denn die Umstände lassen es aktuell nicht wirklich zu. Sobald ich es schaffe, schreibe ich gerne wieder mehr und lasse euch ein bisschen an mir und meinem Leseleben teilhaben ;-).
Da die meisten von euch auch ein Leben neben dem Blog haben, werdet ihr es sicherlich verstehen und ich danke euch für eure Treue, die ihr mir dennoch haltet!

Jetzt ist erst einmal Ostern und ich freue mich auf ein paar ruhige Stunden im Kreise meiner Familie. Auch wenn es vielleicht nicht immer überharmonisch läuft, so bin ich froh, dass ich sie habe und möchte mich an dieser Stelle gerne einmal bei meinen Eltern bedanken, auf die ich mich immer verlassen kann, wenn es darauf ankommt! 

Freitag, 25. März 2016

[Rezi] In der ersten Reihe sieht man Meer (Volker Klüpfel/Michael Kobr)

erschienen am 08.03.2016
Droemer-Verlag
Hardcover, 320 Seiten
19,99 EUR
ISBN: 9783426199404
hier geht's zum Verlag
Inhalt:

Der Familienvater Alexander Klein schläft weintrunken über einem Fotoalbum seiner Jugend ein – und wacht direkt am Morgen seiner ersten Adriareise auf, als 15jähriger Teenager! Zunächst schwer verwirrt, fügt er sich in seinen vermeintlichen Traum und erlebt so die Irrungen und Wirrungen des Familienurlaubs in den 80ern erneut, inmitten seiner lieben Eltern, Schwester und Oma.

Meine Eindrücke:

Das Autorenduo Volker Klüpfel/Michael Kobr ist vielen Lesern sicherlich schon aus der Krimireihe um Kommissar Kluftinger bekannt. Ich muss gestehen: auch wenn ich gerne und viele Krimis lese, so bin ich hier bislang noch unberührt und konnte jungfräulich in das neue Genre der beiden eintauchen.
Von der Leseprobe schwer angetan, war ich schnell angefixt und wurde nicht enttäuscht:
Auf 320 Seiten findet der Leser eine Vielzahl kurzer Kapitel, deren Titel aus berühmten Songs oder Songzeilen aus den 80ern bestehen. Eine tolle Idee! Besonders ansprechend sind die Fotos, die ebenfalls zu Beginn eines jeden Kapitels abgebildet sind und aus den Privatarchiven der Autoren stammen – back to the 80ies verschaffen sie auch den jüngeren Lesern einen kleinen Einblick, beispielsweise in den Kleidungsstil der Zeit. Die älteren hingegen werden hier vermutlich ebenso schmunzeln wie ich *gg*.
Aber auch der Text an sich – immerhin das wichtigste Element ;-) -, konnte mich voll und ganz überzeugen! Auf eine herrlich erfrischende Art und Weise konnte ich in meine Jugendzeit eintauchen… Zwar führten mich meine Familienurlaube damals nicht an die Adria (leider), aber die Erlebnisse, insbesondere die Interaktionen mit der lieben Familie, kann ich sehr gut nachvollziehen. Auch mir sind lange Fahrten in vollgepferchten Autos alles andere als fremd, so dass ich mich direkt zurückversetzt fühlte. Sogar die besagten Strandverkäufer und eine gewisse Skepsis ihnen gegenüber kenne ich noch aus meiner Vergangenheit. Diese und viele weitere Kleinigkeiten haben mir wirklich große Freude bereitet.
Besonders amüsant fand ich die Verknüpfung zwischen Teenager-Urlaubsreise mit besagtem Wissen des Erwachsenen, der mit all seinen Erfahrungen und seinem Wissen natürlich einiges ganz anders erlebt und empfindet als sein junges Gegenstück.
Dabei hatte ich auch bei der sprachlichen Gestaltung richtig Spaß – lebensnah und immer auf den Punkt getroffen verflogen die Seiten viel zu schnell.
Übrigens lohnt es sich, hier direkt zum aktuell erhältlichen Hardcover zu greifen, denn nicht nur das Cover ist witzig aufgearbeitet (schöner meerblauer Hintergrund mit dem obligatorischen Strand“foto“, die Optik erinnert an ein Fotoalbum, dem aber noch ein Adresszettel mit den Namen der Autoren hinzugefügt wurde), sondern auch die Haptik überzeugt absolut.

Fazit:

Insgesamt kann ich „In der ersten Reihe sieht man Meer“ jedem empfehlen, der die passende Urlaubslektüre sucht oder sich wegen seines Urlaubsmangels anderweitig vom Alltag ablenken möchte.

Ich hatte wirklich Spaß und weiß, dass nun doch auch mal die Klufti-Krimis gelesen werden müssen ;-).


Ein herzliches Dankeschön an vorablesen.de und den Droemer-Verlag für das Rezensionsexemplar!