Montag, 3. Oktober 2016

Blogtour: "Antonia rettet die Welt - Papageienparty"

*trommelwirbel*
Tatatataaaaaaa :-)
Es ist soweit: Ich darf heute den Auftakt meiner ersten Blogtour geben und freue mich schon sehr darauf!
Sicherlich ist euch nicht entgangen, dass ich vor einigen Wochen Geburtstag mit dem Wal feiern durfte. An diesem tollen Tag hat Autorin Katrin Zipse uns Antonia vorgestellt. Sie ist die Heldin einer neuen Reihe, die im Magellan-Verlag erscheinen wird.
Und jetzt ist es an der Zeit, sie auch euch vorzustellen.

Aber zuerst möchte ich euch gerne ein paar Eckdaten zum Buch verraten, damit ihr überhaupt wisst, wovon ich hier spreche ;-):


"Antonia rettet die Welt - Papageienparty"
Autorin: Katrin Zipse
erschienen im Magellan-Verlag
im Juli 2016
Hardcover, 272 Seiten
Preis: 14,95
ISBN: 978-3-7348-5016-5
hier erhältlich

Die Hauptrolle spielt, wie ihr euch denken könnt, Antonia. Sie ist süße 13 Jahre alt und lebt zusammen mit ihren Eltern und ihren beiden älteren Geschwistern Igor und Valli zusammen.

Antonia und ihre Familie:
Als ihr Vater eine neue Firma gründen möchte, wird ihr Leben ganz schön durcheinandergewirbelt, denn diese wird er nicht zu Hause, sondern in Ungarn gründen. Ausgerechnet Ungarn! Wo die Sprache dort doch so schwer ist. Aber ihr Vater möchte ja nicht für immer dort bleiben, sondern wieder nach Hause kommen, sobald alles läuft, und dann von daheim aus weiterarbeiten.
Nun, ihr wisst es ja selbst: erstens kommt es anders, und zweitens: als man denkt!
Was ist passiert? Ihr Vater hat sich die Hand verletzt und braucht nun dringend die Hilfe seiner Frau. Also muss Tonis Mama auch nach Ungarn fahren.
Doch was ist mit den Kindern? Naja, Igor und Valli sind schon groß, beide volljährig. Die können auf sich aufpassen für ein paar Wochen. Igor macht immerhin gerade ein FSJ, während Valli kurz vor dem Abi steht und ganz dringend eine Menge lernen muss.
Nur Antonia, von ihren Freunden gerne Toni genannt, ist erst 13 und soll deswegen mit nach Ungarn.
Davon ist sie aber alles andere als begeistert, denn sie möchte Paulina, ihre beste Freundin und auch Mr. Bond nicht alleine lassen. Mr. Bond? Ja, den Nachbarshund, mit dem sie netterweise Gassi geht.
Also setzt sie alles daran, ihre Muter davon zu überzeugen, dass sie mit Igor und Valli zu Hause bleiben darf. Natürlich bedarf es einiger guter Argumente, doch am Schluss geben Mama und Papa ihr Okay und Toni darf bleiben - zunächst zur Probe! Denn wenn es nicht klappt, sie in der Schule nachlässt oder sonst etwas passiert, wird sofort ihr Ticket nach Ungarn gebucht.

All das ist natürlich nachvollziehbar! Wem ist schon wohl dabei, die Jungteenagertochter mit den gerade volljährigen Geschwistern alleine zu lassen? Da sind wöchentliche Skype-Gespräche das mindeste, was die Mutter erwartet, um sich regelmäßig zumindest ein bisschen ein Bild von der Situation daheim machen zu können.
Vermutlich spielen Toni ihr Ordnungssinn und ihr Verantwortungsbewusstsein gut in die Karten. Sie zeigt ihrer Familie, dass sie nicht nur für sich selbst schon ganz gut sorgen kann, sondern es sich auch zutraut, sich ein bisschen um ihre Geschwister zu kümmern - irgendwie süß, findet ihr nicht auch?

Wie ist denn das Verhältnis der Geschwister zueinander?
Natürlich ist das nicht immer nur einfach, für die Großen ist Toni eben doch noch ein Kind. Igor macht das gerne deutlich, indem er sie liebevoll als "Babykröte" bezeichnet.
Doch trotz des Altersunterschiedes haben sie eigentlich ein gutes Verhältnis zueinander.
Dabei darf man natürlich nicht vergessen, dass sich vor allem Igor verantwortlich für Toni fühlt, was hier und da sehr deutlich wird.
Bei Valli ist es etwas schwieriger: sie scheint sich mehr auf sich selbst zu konzentrieren als auf ihre kleine Schwester; doch als es darauf ankommt, wird auch bei ihr deutlich, wie sehr sie an ihrer kleinen Schwester hängt.

Wie sieht es eigentlich mit Paulina, Tonis bester Freundin, aus?
Die beiden sind eigentlich ein Herz und eine Seele. Sie verstehen sich blind und unterstützen sich gegenseitig, auch wenn es auch mal hitzig zugehen kann und die beiden sich mal streiten.
Es ist halt nicht immer einfach, wenn die eine beginnt, sich für Jungs zu interessieren, während für die andere nur Tiere und deren Rettung eine Rolle spielen. Da kann es schnell mal zu Missverständnissen kommen. Doch am Ende mögen sich beide nicht streiten und vertragen sich wieder. Besonders gefällt mir, dass sie sich gegenseitig auch dann unterstützen, wenn sie gerade Zoff miteinander haben und sich selbst im Streit nicht hängen lassen - sehr lobenswert!!

Es ist also irgendwie, wie so oft: es gibt kein schwarz und weiß, sondern auch viele Grautöne in den zwischenmenschlichen Beziehungen.

Überhaut gefällt richtig gut, wie Katrin Zipse die Beziehungen von Antonia zu ihrer Familie, aber auch zu ihren Freunden beschreibt, da sie für mich sehr authentisch rüberkommen und ich mich sehr gut damit identifizieren kann. So ist es mir sehr viel lieber als wenn alles rosarot beschrieben werden würde.

Ich denke, ihr könnt euch nun einen ersten Eindruck von der quirligen Toni machen, den ihr in den nächsten Tagen bei meinen Bloggerkolleginnen vertiefen könnt.

Wann und wo geht's weiter?
Morgen erfahrt ihr bei Heike, wie es Toni mit der Verantwortung sieht.
Am Mittwoch dann geht Hannah auf Tonis Tierliebe ein.
Und abschließend wird euch Laura noch etwas zu Tonis manchmal überschäumenden Fantasie erzählen.

Das Gewinnspiel:
Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen.
Aber nicht irgendwas, sondern ein echtes Highlight!

Gewinnt ein Meet & Greet mit Katrin Zipse auf der FMB2016!
Die genauen Bedingungen könnt ihr dem Formular unten alle entnehmen.

Mitmachen könnt ihr ganz einfach:
An jeder der vier Stationen gibt es eine Frage zur Antonia und/oder dem Buch allgemein.
Dabei gilt es, die passenden Buchstaben der Antworten zu notieren. Diese ergeben am Ende ein Lösungswort, das ihr in die Formulare der teilnehmenden Blogs eintragen könnt.
Achtung: Hier kommt das fertige Lösungswort rein, nicht nur die einzelnen Teile ;-).

Meine Frage dürfte euch nicht schwer fallen:
Wie lautet der (Unter-)Titel des ersten Bandes, über den wir hier reden?
Notiert oder merkt euch den 1. und 7. Buchstaben.
Das sind die ersten beiden Buchstaben des Lösungswortes.
Und ab morgen schaut ihr auf die anderen Blogs - dann kommt ihr spielend leicht auf die richtige Lösung ;-).



Ihr habt noch Fragen, Wünsche, Anregungen? - Dann immer her damit ;-)!
Ich hoffe, ich habe nichts vergessen *lach*.

Sonntag, 2. Oktober 2016

[Ankündigung] Blogtour zu "Antonia rettet die Welt" (Katrin Zipse)

Wahnsinn, wie die Zeit vergeht!
Schon ist der September wieder vorbei und der Oktober begrüßt uns mit einem bisher sanften Herbstwetterchen ;-).

Was erwartet euch in den nächsten Tagen und Wochen hier bei mir?

Zunächst einmal gibt es für mich eine kleine Premiere:
Ich mache erstmalig bei einer Blogtour mit!
Und ich muss zugeben, ich bin fast ein bisschen aufgeregt *lach*.
Morgen geht es auch schon los:
Wie ihr seht, ist es eine kleine, aber feine Runde, auf die ich schon sehr gespannt bin :-).

Aber auch sonst habe ich einiges vor:
Neben den obligatorischen Rezis (... ich kann euch schon verraten, es wird das eine oder andere Highlight für euch geben!) habe ich noch eine nette Autorenaktion geplant.
Ihr dürft gespannt sein!

Donnerstag, 29. September 2016

[on tour] 5. Bloggerworkshop beim Arena-Verlag

Letzten Samstag war es endlich wieder soweit:
Der Arena-Verlag hat zum 5. Bloggerworkshop nach Würzburg eingeladen!
Nachdem ich bereits in den letzten beiden Jahren mitmischen durfte, war meine Vorfreude natürlich enorm! :-)

Ob sich der Bücherbär vor uns
verstecken wollte?
Gegen 11 Uhr trudelten die ersten Blogger ein. So nach und nach kam eine ganz stattliche Truppe zusammen. Dabei habe ich bekannte Gesichter ebenso entdeckt wie auch ein paar neue.
Irgendwie hat es sich ein bisschen angefühlt wie nach Hause kommen. :-)

Ganz besonders habe ich mich darüber gefreut, dass die Arena in diesem Jahr gleich zwei Autorinnen eingeladen hat: Kim Kestner kam extra aus Hamburg angereist. Sie hatte mit "Anima" einen klassischen Fantasy-Roman im Gepäck. Dem hat Angela Mohr zwei Titel entgegengestellt: "Ada" und "Zwei Tage, zwei Nächte und die Wahrheit über Seifenblasen", beides realistische Jugendromane, in die sie einen Teil ihrer eigenen Erfahrungen hineinpacken konnte.

Tagesmotto dieses Mal: "Unterhaltung vs. Literatur. Schließt sich das aus?". Daher durften wir Teilnehmer uns im Vorfeld über die Exemplare der drei Titel freuen, die wir zuvor lesen konnten, um anhand der konkreten Beispiele über dieses Thema diskutieren zu können.
Ein ganz dickes DANKESCHÖN an dieser Stelle an die Arena - ihr seid unschlagbar!

Nach der obligatorischen Vorstellungsrunde wurden auch schon große Papierbögen verteilt, auf denen wir Blogger uns austoben konnten: Zu jedem der drei Bücher durften wir unsere "Pros" und "Cons" eintragen, was wirklich zu einem spannenden Resultat geführt hat - so unterschiedlich sind die Geschmäcker, Wahrnehmungen und Vorlieben *lach*.

Neben der leckeren Salamipizza gab es
natürlich auch eine Veggi-Variante
Natürlich sollten wir nicht verhungern, so dass wir mittags mit leckerer Pizza verwöhnt wurden.

Anschließend wurden unsere beschrifteten
Papierbögen der Reihe nach besprochen, was für die beiden Ehrengäste sicher auch nicht ganz uninteressant gewesen ist. Eine tolle Gesprächsrunde!
Unsere Gedanken am Beispiel von "Ada"
Dabei durften wir auch erfahren, wie die beiden Autorinnen sich ihrem Schreibprozess stellen, worauf sie besonders achten usw. - was ich super spannend fand! Auch und gerade die unterschiedlichen Vorgehensweisen, die sich teilweise in den Büchern wiederspiegeln, fand ich interessant zu hören. Dabei merkte man deutlich: es gibt kein richtig oder falsch. Es ist irgendwie wie überall: beide haben ihr Steckenpferd und fahren jeweils sehr gut damit - weiter so, kann ich hierzu nur sagen! ;-)

Nach einer Kaffeepause - habe ich eigentlich schon einmal erwähnt, dass wir kulinarisch echt verwöhnt wurden? *lach* - haben wir  über die Rolle des Covers und des Klappentextes debattiert, natürlich zunächst wieder exemplarisch an unseren
vorliegenden Büchern. Es wurden auch die unterschiedlichen Genres gesammelt, die uns so einfielen. Diesen haben wir dann Bücher zuordnen dürfen, die wir allein anhand der Covergestaltung und der Klappentexte herausfinden sollten, was teilweise gar nicht so einfach oder gar eindeutig war. Schnell wurde klar, dass es ganz viele Überschneidungen der Genres gibt und sich viele Titel gar nicht mehr unbedingt eindeutig zuordnen lassen. Das ist natürlich auch überhaupt nicht schlimm - im Gegenteil, ich persönlich sehe darin die Chance, mit einem Buch eine größere Leserzielgruppe anzusprechen.

Kim Kestner liest aus "Anima"
Wie ihr seht, jagte ein Highlight das andere und eines der schönsten bei den Bloggerworkshops sind - wenn es nach mir geht - die Lesungen! Auch hier war das der Fall:
Zunächst hat uns Kim Kestner eine Passage aus "Anima" herausgesucht und zum Besten gebracht - und das trotz ihrer fiesen Erkältung. Respekt und ein besonderes Dankeschön dafür!
Angela Mohr liest aus "Ada"
- ok, das mit dem Fotografieren übe ich noch
Angela Mohr hat sich für eine wunderbare Szene aus "Ada" entschieden, die die Stimmung des Buches sehr gut rübergebracht hat, wie ich finde! Auch an dich ein dickes Dankeschön!
An dieser Stelle wollte ich euch sehr gerne ein, zwei kleine Videos hochladen, aber leider hat die Qualität ziemlich gelitten, da ich mir eingebildet hatte, mich an die Stirnseite setzen zu müssen - eine tolle Sicht, aber leider für mein Handy dann doch etwas weit weg - wie ihr an den Fotos schon merkt - sorry hierfür!

Viel zu schnell kamen wir dann auch schon zur Abschlussrunde, in der wir unser Feedback geben durften.
Was soll ich sagen?
Natürlich waren wir uns einig über die wundervolle Organisation, bei der man Jahr um Jahr das Herzblut spürt! Ein dickes Lob an Daniela, die im Vorfeld vermutlich den größten Anteil daran hatte - und das Zepter der Moderation dieses Jahr aber ihren Azubinen überlassen hat - ihr habt einen tollen Job gemacht! :-)

Ich kann mich nur wiederholen:
DANKE an das ganze ARENA-Team für einen mal wieder sehr gelungenen Workshop!
Bis zum nächsten Jahr (hoffentlich) ;-)!

Sonntag, 18. September 2016

[Rezi] "Ausgerechnet wir" (Monika Peetz)

erschienen am 09.09.2016
im Hörbuch Hamburg Verlag
6 CDs, 489 min
ISBN: 9783957130624
hier geht's zum Verlag
Inhalt: 
Der 29jährige Unternehmensberater Tom beschließt, dass es an der Zeit ist, etwas an seinem Singledasein zu verändern und meldet sich bei einem Datingportal an. Dort wird im auch mit unglaublichen 94% Übereinstimmung seine Traumfrau präsentiert: Lisa. Für den Zahlennerd ein untrügliches Zeichen, dass sie die Richtige sein MUSS. Doch als bei ihrem ersten Date statt der hübschen Lisa nur ihre Mutter erscheint, ist er zunächst irritiert. Doch ist es nicht zu spät, denn man trifft sich immer 2x im Leben: auch wenn sie sich nun als Konkurrenten für ein Jobangebot gegenüberstehen…

Meine Eindrücke: 
Nachdem ich die Reihe um „Die Dienstagsfrauen“ schon sehr mochte, habe ich mich sehr auf „Ausgerechnet wir“ gefreut. Ein Liebesroman um einen Zahlennerd? Toll! Aus seiner Sicht erzählt? Super, denn so ist es mal etwas anderes und sticht aus der breiten Masse heraus!
Hörprobe? Angenehme Lesestimme. Passt.
Die story an sich gefällt mir auch recht gut. Tom ist ein etwas eigenwilliger Typ, der aber insgesamt doch sehr sympathisch rüberkommt. Dass er eher Pech bei den Frauen hat, möchte er ändern. Er arbeitet dazu sogar an seinem Karmakonto und versucht, anderen eine Freude zu machen. Dabei lässt er jedoch kein Fettnäpfchen aus. Eine nette Idee, doch teilweise leider dann doch etwas überzogen.
Lisa, seine vermeintliche Traumfrau, naja, ich bin mir nicht so sicher, ob Monika Peetz sie so unsympathisch darstellen wollte, wie sie letztlich auf mich gewirkt hat. Irgendwie hat die Geschichte dadurch stellenweise ein wenig an ihrer Glaubwürdigkeit eingebüßt und ich hätte Tom eine andere Frau an seiner Seite gewünscht. Aber das ist natürlich Geschmackssache.
Dennoch hat mir das Hörbuch insgesamt die Zeit versüßt, auch wenn ich nicht alles nachvollziehen konnte. Aber das muss man ja auch nicht. Im Vergleich zu den „Dienstagsfrauen“ empfinde ich die Vorstellung weniger gelungen, doch ist Tom ein netter Zeitvertreib.

Fazit:
Daher vergebe ich hier insgesamt 3,5 Schäfchen und spreche eine Hörempfehlung an diejenigen aus, die Spaß an Chicklit haben und das auch mal aus der Sicht eines Mannes lesen oder hören möchten.
Ein herzliches Dankeschön geht an vorablesen für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 6. September 2016

[Lesemarathon] ... #wklm2016

Wie auch im letzten Jahr veranstaltet die Wörterkatze auch diese Woche wieder einen Lesemarathon.
Dieser fing eigentlich gestern schon an, aber irgendwie habe ich den Startschuss versemmelt - daher steige ich einfach heute mit ein.
Wie ihr sehen könnt, läuft das Ganze von gestern bis einschließlich Sonntag.

Ob ich nun täglich kurze Updates geben werde oder es mal zwischenzeitlich einen neuen Beitrag geben wird, da bin ich noch nicht ganz sicher. Aber ihr werdet es ja hier sehen ;-).

Da ich das alles aber immer gerne vollständig habe, werde ich euch natürlich die bisherigen Fragen vorstellen und diese auch beantworten:

Tag 1 - Montag - Was habt ihr euch für diese Woche vorgenommen?
Ich halte den Ball mal eher flach ;-).
Aber auf jeden Fall möchte ich den "Märchenwald" von Martin Krist beenden und euch die Rezi natürlich nicht vorenthalten. Hier habe ich gestern auf S. 148/416 gestartet und am Abend schon einiges weggelesen. Der Thriller macht mir so richtig Spaß!
Außerdem möchte ich zwischendurch mal bei "Antonia rettet die Welt" weiterlesen, wenn ich mal etwas lustigeres brauche zur Abwechslung. Ein sehr amüsantes Kinder-/Jugendbuch. Aktueller Stand: 148/272.
Was schon länger auf meiner Leseliste sitzt, ist "Hochsensibel". Hier stecke ich fest auf S. 95/255 - obwohl es einen sehr interessanten Einblick in die Thematik gibt. Aber irgendwie fällt mir das Sachbuch gerade schwer.
Natürlich brauche ich auch wieder was für meine Ohren:
Zum einen habe ich begonnen mit "Provenzalische Verwicklung", dem ersten Teil der Reihe. Da habe ich am Sonntag CD 1 begonnen, auf der ich gestern weitergelauscht habe.
Sollte das nicht reichen, habe ich Natürlich auch hier für Nachschub gesorgt mit Rita Falks "Zwetschgen-Datschi-Komplott" - ich liebe diese Reihe und freue mich schon darauf, den Eberhofer wieder zu besuchen.
(Foto folgt, habe gerade nicht alle Bücher zur Hand)

Tag 2 - Dienstag - Wenn die Möglichkeit bestünde, in eurem aktuellen Buch als Protagonist einzutauchen, würdet ihr dies dann tun?
Ehrlich gesagt eindeutig; nein! Ich finde Martin Krists Thriller so unfassbar spannend, die Figuren darin so bedrohlich (also natürlich nur die bösen, aber trotzdem), dass ich hier tatsächlich lieber das Geschehen von außen verfolge.
Bei meinem letzten Buch hingegen wäre ich sofort mit eingestiegen, allein schon wegen der wunderbaren Location! Ich liebe Sizilien einfach... Wenn ihr mehr darüber wissen wollt: Klick mich!
Wobei mir gerade einfällt... Ich lausche mich ja auch gerade nach Frankreich... Auch wenn ich diesem Land bisher nicht so viel abgewinnen konnte, ich glaube, bei den Verwicklungen würde ich mich gerne als Protagonist mit reinschmuggeln ;-).

Tag 3 - Mittwoch - Habt ihr in eurer aktuellen Lektüre einen Lieblingscharakter? Wenn ja, warum?
Ja, in der Tat! Ich finde den Mordermittler Paul Kalkbrenner ganz toll! Er ist so authentisch, lässt sich trotz aller Widrigkeiten nicht unterkriegen und ist stolz auf seine Tochter. Gefällt mir!
Übrigens bin ich inzwischen auf S. 265 angekommen und freue mich sehr darauf, heute Abend weiterzulesen :-).



Sonntag, 4. September 2016

[Rezi] "The Girls" (Emma Cline)

erschienen am 01.08.2016
im HörbuchHamburg-Verlag
9 CDs
ISBN: 9783957130570
hier geht's zum Verlag
Inhalt:

Kalifornien 1969: Die 14jährige Evie Boyd steckt mitten in der Pubertät und hat nur einen Wunsch: Sie möchte gesehen werden. Doch weder ihre Mutter, noch ihre Freunde nehmen sie so wirklich wahr. Als sie dann den Girls begegnet, ist sie sofort Feuer und Flamme und verfällt ihnen innerhalb kürzester Zeit komplett. Sie geht mit ihnen auf die Ranch, unfähig zu realisieren, was dort vor sich geht…

Meine Eindrücke:

Um Emma Clines Erstling gibt es derzeit einen Hype wie um kaum ein anderes Buch.
Da ich von der Hörprobe recht angetan war und neugierig, wie die story verarbeitet würde, habe ich mich sehr gefreut, als ich eine Ausgabe davon gewonnen habe.
Suzanne von Borsody liest voller Gefühl und entführt den Zuhörer mit ihrer ganz speziellen Art in eine andere Zeit, an einen anderen Ort.
Was mir anfangs an ihrer Stimme gefallen hat, fing jedoch leider irgendwann an mich zu nerven, es wirkte teilweise zu gekünstelt irgendwie.
Schade drum.
Doch auch die Geschichte hat sich für meinen Geschmack viel zu sehr hingezogen, es gab unnötige Längen, die es mir schwer gemacht haben, bei der Sache zu bleiben. Dabei fand ich die Idee sehr reizvoll, in eine Geschichte abzutauchen, die von der Charles Mansons so deutlich inspiriert ist.
Die Umsetzung war aber leider viel zu langatmig und hätte an einigen Stellen durchaus kürzer sein dürfen.
Dass der Kern der Story eingebettet war im heute und von Evie erzählt wird, unterbrochen von kurzen Einschüben, hätte es retten können, aber irgendwie konnte mich das Hörbuch insgesamt leider nicht packen.

Fazit:

Wer es bis zum geht nicht mehr ausgeschmückt mag, der wird hier sicher seine Freude haben, mein Fall war es aber leider nicht. Da nutzt die eigentlich gute Idee leider auch nichts mehr.
Mein Dank geht an vorablesen für das Rezensionsexemplar, auch wenn es mich leider am Ende doch enttäuscht zurückgelassen hat.

Freitag, 2. September 2016

[Rezi] "Sizilianische Rache" (Ann Baiano)

erschienen am 15.08.2016
im Goldmann-Verlag
Klappenbroschur, 287 Seiten
14,99 EUR
ISBN: 9783442205134
hier geht's zum Verlag
Inhalt:

Journalist Luca Santangelo wird an einem heißen Sommermorgen von einem Anruf seines Sohnes Diego aus dem Schlaf gerissen: Dieser hat bei einem nächtlichen Ausflug auf die unbewohnte Insel Mozia nicht nur einen Raubzug durch das örtliche Museum mitbekommen, sondern zu allem Überfluss auch noch die Leiche von Giacomo entdeckt – ausgerechnet Giacomo, der Studienkollege seiner Freundin Giulia, auf den er so eifersüchtig war. Schnell wird er so zum Hauptverdächtigen. Sein Vater – von der Unschuld Diegos überzeugt – beginnt zu ermitteln und stößt auf einige Ungereimtheiten…

Meine Eindrücke:

„Sizilianische Rache“ ist nach „Sizilianisches Blut“ bereits der zweite Krimi aus den Federn von Ann Baiano. Für mich war es der erste – sicher aber nicht der letzte!
Nach einem für mich ein kleines bisschen holprigen Einstieg (ich brauchte einige Seiten, um in den Schreibstil hineinzukommen), hat mich das Buch absolut gefesselt:
Ann Baiano, die selbst vier Jahre in Palermo lebte, versteht es, den Leser auf eine Reise zu entführen und „ganz nebenbei“ allerlei historische Details und eine ordentliche Portion Lokalkolorit zu verpacken. Diesen gab es nicht nur in der Beschreibung der Gegend, sondern auch bei den Spezialitäten, die erwähnt wurden.
Selten schafft es ein Autor, mich beim Lesen nach weiteren Informationen über die angesprochenen Thematiken suchen zu lassen. Neben mir bereits bekannten Informationen gab es viel Neues zu entdecken, was ich so bei einem Krimi nicht erwartet hatte und mich positiv überrascht hat. Man merkt, Baiano ist mit Herzblut dabei!
Auch die Figuren sind sehr gelungen:
Luca, der eigentlich Journalist ist und mit der Ermittlungsarbeit nicht wirklich was zu tun hat, ist ein für mich typischer Sizilianer. Ein wenig aufbrausend, aber sehr sympathisch. Vor allem aber kämpft er für seinen Sohn, auch als dessen Lage aussichtslos erscheint.
Seine (Ex-)Frau Francesca spiegelt für mich das Bild der „leicht“ hysterischen Mamma wieder, die kopflos sinnbefreite Entscheidungen trifft und sich dabei auch noch überlegen fühlt – nicht gerade eine Sympathieträgerin, doch ist ihr Verhalten durchaus nachvollziehbar.
Diese beiden sollten als Beispiel ausreichen, denn auch die anderen Charaktere sind dermaßen authentisch, wie man es nicht oft erlebt.
Dass hier auch gerne mal in typisch italienischer Art geschimpft wird, gefällt mir besonders gut. Für meinen Geschmack dürfte es gerne noch mehr in der schönen Sprache geben.
Besonders fällt beim Lesen die Komplexität auf, in der das Buch aufgebaut ist: Neben dem Raub und der Leiche gibt es immer wieder Rückblenden, deren zeitliche Abstände immer näher in die Gegenwart rücken und die Hintergründe erzählen. Dabei geht es aber nicht nur um das Offensichtliche, sondern auch andere Ereignisse werden thematisiert, ohne fehlplatziert zu wirken.
Doch nicht nur Ann Baiano hat ganze Arbeit geleistet, sondern auch der Goldmann-Verlag:
Schon das düstere Cover, auf dem eine alte Salzmühle in der Nähe von Trapani gezeigt wird, ließ mich neugierig zum Buch greifen. Der Klappbroschur ist außergewöhnlich durchdacht gestaltet und liefert neben einer kleinen Karte weitere Informationen zur Autorin und dem Buch. Auch das sizilianische Wappen, die Trinakia – drei Beine, die um ein Frauengesicht strahlen – ist darin zu finden. Ein netter Hinweis auf die historischen Hintergründe, die hier behandelt werden.

Fazit:

All das macht die „Sizilianische Rache“ zu einem echten Leseerlebnis, das man nicht missen sollte – insbesondere nicht als Italien- oder Sizilienfan!

Mich hat das Buch so sehr gefesselt, dass ich mir direkt den ersten Teil besorgen werde, um die Wartezeit bis zum dritten Band zu überbrücken.
Ein ganz besonderes Dankeschön an Ann Baiano, die die Leserunde bei lovelybooks so toll betreut und natürlich an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung der Leseexemplare!

Samstag, 27. August 2016

Mein Leseabend :-)

Es ist mal wieder Wochenende und ich möchte den Abend nett ausklingen lassen.
Also habe ich mir ein Buch geschnappt:
"Sizilianische Rache" von Ann Baiano.
Das darf ich derzeit im Zuge einer Leserunde bei lovelybooks lesen und bin schon eingetaucht in die Seiten. Bislang gefällt es mir ganz gut, aber viel mehr mag ich auch noch nicht verraten... ;-)

Ach ja, man sollte meinen, dass ich passend dazu einen sizilianischen Rotwein trinke, aber ich habe mich bei den immer noch viel zu heißen Temperaturen für den Dornfelder Rosè entschieden, der schon geöffnet im Kühlschrank auf mich wartet.
Darf ich euch übrigens Woody vorstellen?
Das war unser Hofkater in meiner letzten Wohnung. Meine Nachbarin hat ihn ziemlich zerfleddert aufgelesen und so nach und nach hat er sich auch bis zu meiner Wohnung hochgewagt. Nun ja, "The Monstercat" und ich haben uns im Laufe der Zeit sehr aneinander gewöhnt und nun muss ich ihn schmerzlich vermissen.
Damit ich ihn zumindest ein bisschen bei mir haben kann, war die Katzenflüsterin a.k.a. meine ehemalige Nachbarin so lieb, mir bei ihrem Besuch kürzlich das Foto mitzubringen. Awwww, wie lieb! 
Höchste Zeit, die beiden mal wieder zu besuchen, finde ich <3!

Donnerstag, 25. August 2016

[Rezi] "Glitzer, Glamour, Wasserleiche" (Tatjana Kruse)

erschienen am 05.07.2016
im Haymon-Verlag
Taschenbuch, 256 Seiten
9,95 EUR
ISBN: 9783852189789
hier geht's zum Verlag
Inhalt:

Die voluminöse Opernsängerin Pauline Miller hat sich in Bregenz einquartiert, wo sie die Hauptrolle von „Turandot“ singen darf. Doch ist der Schreck enorm, als ihr geliebter Boston Terrier Radames entführt wird! Um jeden Preis möchte sie ihren Vierbeiner zurückbekommen! Als zwischenzeitlich auch noch eine Leiche auftaucht, ist das Chaos perfekt…

Meine Eindrücke:

Mit „Glitzer, Glamour, Wasserleiche“ kam ich in den Genuss meiner ersten Tatjana Kruse-Krimödie.
Eine Krimödie? – Ganz genau. Den Leser erwartet hier kein typischer Krimi, weder blutig, noch außergewöhnlich spannend. Stattdessen steht hier der Humor deutlich im Vordergrund, der Kriminalfall spielt in meinen Augen eine kleine Nebenrolle.
Schlimm finde ich das jedoch überhaupt nicht, da ich mich königlich amüsieren konnte.
Es ist der Autorin perfekt gelungen, auch mir als neuen Leser der Reihe die Figuren vorzustellen und mich nicht mit vielerlei Fragezeichen stehen zu lassen. Ob es viele Wiederholungen aus den vorherigen Bänden gibt, vermag ich nicht zu beurteilen, würde es aus dem Bauch heraus jedoch eher ausschließen.
Paulines Charakterisierung ist super gelungen: ist eine echte Diva, deren Herz für ihren Boston Terrier schlägt. Radames tritt hier leider nur selten selbst in Erscheinung. Mit seiner Narkolepsie hätte ich sicher noch mehr Spaß gehabt *gg*.
Auch die vermeintlichen Nebenfiguren beschreibt Kruse so perfekt, dass man ein klares Bild vor Augen hat, ganz gleich, ob es ihre Agentin ist, ihr Vater oder sonst wer.
Was mit beim Lesen positiv auffiel: Sie spricht den Leser manchmal persönlich an, das passt in dieses Buchkonzept hervorragend hinein.
Überhaupt bestechen die Seiten durch einen teils schwarzen Humor, der einfach optimal passt und Lust auf mehr macht!
Übrigens gibt schon das Cover einen guten Hinweis darauf, dass es sich hier nicht um einen typischen Krimi handelt: Es ist der entführte Vierbeiner zu sehen, der in einem Schwimmreifen nebst Piratenflagge und Quietscheentchen auf dem Wasser treibt. Die abgerundeten Ecken des Taschenbuchs sind noch so eine kleine Besonderheit, die auffällt.

Fazit:

Wer also ein mit Spannung gespicktes Buch erwartet, für den ist es nicht unbedingt das richtige. Wer sich jedoch gemütlich zurücklehnen und herzhaft lachen möchte, dem kann ich „Glitzer, Glamour, Wasserleiche“ wärmstens ans Herz legen! Mich hat Tatjana Kruse auf jeden Fall überzeugt und ich freue mich auf ihre anderen Bücher, von denen zumindest ein Teil schon auf meinem Sub liegt.

Sonntag, 21. August 2016

[Rezi] "So bitter die Schuld" (Melisa Schwermer)

erschienen am 18.08.2016
Taschenbuch, 352 Seiten
10,99 EUR
ISBN: 9781536860825
hier kannst du mich kaufen
Inhalt:

Als Josi vom frühmorgendlichen Gassi gehen mit ihrem Hund nach Hause kommt, findet sie einen vermeintlich Betrunkenen vor ihrer Haustür vor. Doch schnell muss sie feststellen, dass es sich um eine Leiche handelt – entsetzt meint sie in dem maßlos Entstellten ihren besten Freund Dirk zu erkennen. Kommissar Fabian Prior und seine Kollegen stehen vor einem Rätsel…

Meine Eindrücke:

Schon der Klappentext spielt mit dem Entsetzen der Leser – der Inhalt des Buches spielt weiter mit diesem Gefühl!
Lange habe ich Melisa Schwermers neuestem Werk „So bitter die Schuld“ entgegengefiebert und hatte zugleich ein wenig Bedenken, was mich dieses Mal erwarten würde. Immerhin war es ihr bislang noch jedes Mal gelungen, mich zwischen den Seiten gefangen zu nehmen – aber das ist Fluch und Segen zugleich, denn die Erwartungen sind natürlich entsprechend hoch.

Doch schon auf den ersten Seiten wurde mir klar: sie ist ihrem Stil treu geblieben. Auch hier gibt es wieder Details, die vermutlich nicht jedem Magen gefallen würden, wie schon ihr Klappentext erahnen lässt, auch wenn sie nicht so gehäuft vorkommen wie zuletzt.
Sprachlich ist genau meins, denn sie findet den perfekten Mittelweg aus nicht zu hochgestochen und doch nicht zu salopp, hier und da ein bisschen was Umgangssprachliches, was die Authentizität fördert. Besonders positiv fallen mir ihre wörtlichen Reden auf – Hut ab!
Bei all der sprachlichen Finesse gelingt es ihr jedoch, immer die Spannung und den Thrill beizubehalten. Mal droht sie unterschwellig, mal lässt sie mich kaum Luft holen.
Der Leser lernt wieder viele neue Figuren kennen, die absolut authentisch sind und klare Bilder hervorrufen, auch wenn Melisa mit Einzelheiten zum Äußeren eher sparsam umgeht.
Eine Besonderheit wird es aber doch geben: Da es bei den Testlesern eine so positive Resonanz gab, erwägt Melisa erstmalig eine Reihe rund um den sympathischen Kommissar Prior aufzubauen, was natürlich für Reihenjunkies wie mich grandios wäre! Bislang stand jede Geschichte für sich, was natürlich seinen Reiz hat, doch finde ich es auch immer ganz interessant, bei der Entwicklung der Protagonisten dabei zu sein.
Wir dürfen gespannt sein, doch zunächst gilt es, eine klare Leseempfehlung für Menschen auszusprechen, die sich gerne auf falsche Fährten führen lassen und auch mal mit weniger leckeren Details gut klar kommen.

Ich jedenfalls bin voll und ganz auf meine Kosten gekommen!

Fazit:

Kaufen, lesen, mitfiebern!


Freitag, 19. August 2016

[Lese-Marathon] am Wochenende bei Annasbuecherstapel - ich bin dabei

Das Wochenende steht vor der Tür und ich habe vorhin beim Stöbern Annas Wochenende-Lesemarathon entdeckt. Da ich gerade in Leselaune bin und auch tollen Nachschub bekommen habe, habe ich spontan beschlossen, mitzumischen.
Auch wenn ich noch nicht weiß, ob ich das ganze Wochenende dabei sein werde, habe ich mir mal einiges vorgenommen:

Eine kleine Übersicht gefällig?
Wie ihr bemerkt habt - ihr Füchse! -, habe ich neben den klassischen Printexemplaren auch Hörbücher auf den Stapel gepackt. Der Grund dafür ist ganz einfach: mein Haushalt beklagt sich sonst wegen akuter Vernachlässigung *gg*.

Was genau kommt da auf mich zu? Sind alle Bücher "neu" oder schon angefangen?
Also, der Reihe nach, würde ich mal sagen, oder?

"Antonia rettet die Welt - Papageienparty" werde ich neu beginnen und ich freue mich schon urisch drauf! Das wartet nämlich schon seit der Magellan-Geburtstagsfeier ungeduldig darauf, gelesen zu werden. Katrin Zipse hat mich nämlich echt neugierig darauf gemacht :-). S. 0/270.

Bei "Hochsensibel" handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, das einen sehr interessanten Einblick in die Thematik gibt. Hier bin ich aktuell auf S. 95/255.

Martin Krists "Märchenwald" hat mich ganz frisch erreicht und ich bin sehr gespannt, ob ich ähnlich begeistert sein werde wie seinerzeit bei "Engelsgleich". Ergo bin ich auf S. 0/414.

Für die notwendigen Handgriffe zwischendurch habe ich noch das Ende von "The girls" vor mir, das noch auf seine Rezension wartet. Ich hatte hier eine ziemliche "Durststrecke", da es sich stellenweise leider ziemlich hingezogen hat. Hier habe ich noch CD 9/9 vor mir.

Sollte ich mehr für die Ohren brauchen, dann kann ich es mir noch mit Rita Falks "Sauerkrautkoma" gemütlich machen, das ich mir in unserer örtlichen Bücherei ausgeliehen habe. Die Vorgänger der Reihe haben mich restlos begeistert und ich denke, dass dieser Teil es auch schaffen wird. CD 0/6.

Darüber hinaus möchte ich noch eine offene Rezi tippen, bin aber gerade noch unsicher, in welcher Reihenfolge ich vorgehen werde *gg*. Das wird dann spontan entschieden ;-).

Um 18 Uhr geht es übrigens los. Die Zeit bis dahin möchte gern noch genutzt werden, damit ich dann ganz entspannt beginnen kann *freu*.

Ach ja:
Es wird natürlich Updates geben, in denen ich euch auf dem Laufenden halten werde ;-).

**** 1. Update - Freitag um 18.00 Uhr: Der Anfang ****
Sooo, es ist soweit! Es geht los und ich freue mich schon sehr darauf :-)
Bei mir geht es tatsächlich los mit einem Hörbuch: Ich habe mich für "The Girls" zu Beginn entschieden, weil ich noch ein bisschen was in der Küche machen muss und ich aber gleich mit"lesen" will *gg*.
Jetzt bin ich mal gespannt, ob die letzte CD noch was reißen kann, denn dieses Hörbuch hat irgendwie krasse Höhen und Tiefen...
Dabei ist es ein Reziexemplar und ich schreibe viel lieber positive Rezensionen als negative. Jetzt wisst ihr es! Aber da ich objektiv bleiben möchte, muss das eben auch mal sein *grmpf*.
Wie ist es bei euch so?

Ach ja, die liebe Anna wollte gerne einen kleinen Wettercheck:
Bei uns in Würzburg hat es gerade 25 Grad (wozu hat man eine Wetter-App? *gg*) und die Sonne scheint - tollstes Balkonwetter - nur fehlt der mir leider *g*. Ich habe aber gerade ja eh noch zu tun und werde nachher mit meiner Couch Vorlieb nehmen.

**** 2. Update - Freitag um 22.16 Uhr ****
Wow, immerhin eines meiner Ziele habe ich tatsächlich erreicht *lach*.
Ich habe das Hörbuch beendet und nun noch ein bisschen nachwirken lassen. Die dazugehörige Rezi wird es in den nächsten Tagen hier geben.
Inzwischen habe ich mir auch die Zeit genommen, bei den anderen Leseratten vorbeizuschauen, denn das Stöbern in anderen Blogs gehört für mich einfach dazu.
Da meine letzte Nacht sehr kurz war, mach ich mich auch tatsächlich schon in Richtung Bett. Ob ich es aber noch schaffe zu lesen? Ui, ich fürchte, eher nicht...
Ich wünsche euch schon einmal eine gute Nacht - morgen liest man sich wieder ;-).

**** 3. Update - Samstag um 16.00 Uhr ****
Nachdem ich gestern schon so platt war, hatte ich spontan doch noch Lust, in "Antonia rettet die Welt" hineinzuschnuppern und habe ein paar Seiten gelesen. Irgendwie motzt mein Magen heute aber mit mir und hält mich in Schacht, so dass ich es bisher nur auf S. 125 geschafft habe - es ist wirklich ein witziges Buch, so viel kann ich euch schon verraten ;-).
Immerhin habe ich eine ausstehende Rezi getippt, die demnächst noch online gehen wird - lasst euch überraschen!

**** 4. Update - Sonntag um 11 Uhr ****
Nachdem mich gestern nach meinem letzten Post technische Probleme böse eingeholt haben, habe ich den restlichen Nachmittag und Abend mit der Rettung meines Handys verbracht - und bin gegen 2 Uhr völlig geschafft ins Bett gefallen.
Leute, lasst euch warnen: Immer schön mit Backups arbeiten und bei Sperrungen immer eine Sicherheit mit einbauen, sonst kann das echt fies enden! Glücklicherweise hat mein Cousin mich gerettet und meine Laune ertragen, so dass ich heute wieder beschwingt in den Tag starten kann.
Entsprechend habe ich aber auch nichts mehr gelesen.

Der heutige Tag hält auch andere Pläne für mich bereit, so dass ich mich für heute aus der Runde verabschiede - nach einer kleinen Stöberrunde *gg*.
Ein letztes Update wird es dann Anfang der Woche geben, morgen oder Dienstag - denn wer mich kennt, der weiß, dass ich nie ohne Buch das Haus verlasse.

Was ich mitnehme? Aus ganz praktischen Gründen wird mich der "Märchenwald" begleiten (das TB-Format ist praktischer als das angefangene HC mit Antonia). Und für die kurze Autofahrt ist auch schon "Sauerkrautkoma" eingepackt, damit ich zumindest schon mal reinschnuppern kann *g*.

Wer also Lust hat, darf gerne am Dienstag nochmal vorbeischauen und mein erstes Feedback zu beiden Büchern genießen.

**** 5. Update - Dienstag um 8:35 Uhr ****
So, nachdem es gestern ziemlich spät wurde, gibt es jetzt mein finales Update.
Den Sonntag habe ich outdoor genossen und habe mir dabei einen Teil der 1. CD von "Sauerkrautkoma" angehört und in den "Märchenwald" hineingeschnuppert. Hier war ich  bis S. 39 gekommen. Nicht viel, aber es ist ok.
Gestern ging es damit gleich weiter, weil es mir richtig gut gefällt, aber das zählt ja nicht mehr mit rein.

**** Fazit ****
Ich hatte trotz der teils etwas widrigen Umstände richtig viel Spaß an diesem Lesewochenende, auch wenn ich leider bei Weitem nicht so viel gelesen habe, wie ich es mit gewünscht hatte. Aber vielleicht klappt es ja dann beim nächsten Mal besser.
Die Organisation war jedenfalls klasse und auch das Umherstöbern in mir teilweise neuen Blogs hat mir richtig gut gefallen!


Donnerstag, 18. August 2016

Magellan-Geburtstag - der Wal wird 2 Jahre jung!

... Und das hat der Wal zum Anlass genommen, ein paar Blogger zu einer tollen Feier einzuladen!

Hier reichen sich der Wal und
die Schulbücher die Hände
Am 23. Juli war es soweit: Zusammen mit Bianca ging es mit dem Auto von Würzburg nach Bamberg, wo der Wal es sich gemütlich gemacht hat. Von wegen Meer und so. Das braucht dieser hier gar nicht :-).
Er hat sich ein nettes Heim im Verlagsgebäude von C.C.Buchner, dem bekannten Schulbuchverlag, eingerichtet. Da der Wal ja auch noch jung ist, hat er keine Probleme, seine 11 Mitarbeiter in den Räumlichkeiten unterzubringen.

Aber zurück zum Anfang:
Kaum angekommen, wurden wir auch schon von Viola und Cara, den charmanten Mitarbeiterinnen des Wals begrüßt, die uns mit ihrer offenen, souveränen Art grandios durch den Tag geführt haben. Dass es auch für sie eine Premiere war, die Verlagstüren zu weit zu öffnen, merkte man ihnen überhaupt nicht an!
Die liebevoll dekorierten Plätze luden zum Wohlfühlen ein

Entgegen des sonst oft Üblichen, gab es keine genau durchgetaktete Agenda, sondern einfach ein paar Ideen, die frei von Zeitstress und mit viel Spaß nach und nach auf den Tisch kamen.

So hat es sich nach ein paar einleitenden Worten Verlagsgründer und -leiter Herr Rebscher nicht nehmen lassen, uns mit einigen Hintergrundinformationen über den Verlag zu versorgen. Ich denke, viele von uns haben die eine oder andere neue Info aufsaugen können.
Besonders spannend fand ich, dass dem Magellan-Verlag  die Nachhaltigkeit bei der Produktion sehr am Herzen liegt. Das war mir bislang nicht bewusst und ich finde es einfach großartig!
Das aktuell erschienene Verlagsprogramm
Ist euch eigentlich schon aufgefallen, dass es keine Ebooks von Magellan gibt? Der Grund dafür ist ganz einfach: Nicht nur die Optik, sondern auch die Haptik spielt eine große Rolle - und die kann man bei einem Ebook nun einmal nicht mitschicken ;-).
Die Optik ist nicht zuletzt deswegen so anders als bei den meisten Mitbewerbern, weil der Wal einen eigenen Grafiker an seiner Seite hat, der eng mit den Kollegen zusammenarbeitet. Das leistet sich längst nicht jeder Verlag - weshalb sich oft die Cover in der Art auch so ähneln.

Natürlich waren die drei dann auch neugierig, mit wem sie es so zu tun haben, so dass auch wir uns kurz vorgestellt haben. Eine nette Truppe und das Besondere: Es gab einen Mann! *lach* Die haben in der Bloggerwelt - zumindest wenn es um Bücher geht - ja nun wirklich Seltenheitswert.

Bevor wir uns dann mit lecker belegten Brötchen stärken konnten, kam noch eine interessante Diskussion auf, wer von uns welche social media nutzt und wie diese für uns Blogger und die "Otto-Normal-Leser" bewertet werden. Spannend, denn auch wir Blogger unterscheiden und ziemlich in Nutzung und Meinung über Facebook, Twitter und Co.

Alle bisher erschienenen Bücher - schon ganz schön viele :-)
Frisch gestärkt wurden wir durch die Räumlichkeiten des Verlags geführt. Dabei durften wir uns die
Arbeitsplätze ebenso ansehen, wie das Hochlager, das die meisten von uns begeistert hat - wäre toll gewesen, ich hätte in meiner Begeisterung vielleicht auch mal ein Foto davon geschossen *lach*.
Wusstet ihr schon, dass der Magellan-Verlag neben Kinder- und Jugendbüchern auch Geschenkpapier und Lesezuckerl anbietet? Eine tolle (Geschenk-)Idee, finde ich!

Nach unserem Streifzug durch das Gebäude stand uns Marion, die Lektorin des Hauses Rede und Antwort und hat uns ein bisschen von ihrer Arbeit erzählt. Wer denkt, ein Lektor sitzt den ganzen Tag in seinem Büro und schmöckert in Ruhe, der irrt. Es fallen so viele Aufgaben an, dass das Lesen fast immer daheim erledigt wird.

Katrin Zipse fesselt uns mit ihrem neuen Buch
Natürlich gibt es auf jeder Party einen Special Guest. Wir durften Autorin Katrin Zipse begrüßen, die etwas ganz Besonderes mitgebracht hat: sie hat nicht nur aus ihren neu erschienenen Buch "Antonia rettet die Welt - Papageienparty" vorgelesen, sondern auch aus ihrer "Glücksdrachenzeit" und "Die Quersumme von Liebe". Dabei fiel auf, dass ihre Protagonisten immer weiblich sind, aber es starke Jungs in den Nebenrollen gibt. Der Grund dafür ist ganz einfach: es fällt ihr leichter, sich in die Mädels hineinzuversetzen, doch sind ihr die männlichen Rollen auch sehr wichtig, weshalb die eben immer besonders sind für die jeweiligen Geschichten.

Ich bin immer noch total begeistert!!
Als besondere Überraschung wurde jedem Gast noch eine hübsche Stofftasche überreicht, die reich
gefüllt war! Neben einer druckfrischen Ausgabe von "Antonia rettet die Welt - Papageienparty" - die natürlich direkt signiert werden konnte :-) - fanden wir hier noch Geschenkpapier, Aufkleber und die Lesezuckerl! Und ich kann euch versichern: die sind super lecker ;-).

Herr Rebscher schneidet den Kuchen an
Ihr vermisst noch etwas? Dann wird es euch sicher nicht überraschen, dass der Wal uns einen tollen Geburtstagskuchen mitgebracht hat - der darf ja nun auch fast nicht fehlen ;-).
Herr Rebscher durfte die Kerzen auspusten und den Kuchen anschneiden, mit dem wir alle noch versorgt wurden. Es gab auch Sekt zum Anstoßen, auch wenn ich leider darauf verzichten musste - schließlich wollte ich Bianca heil wieder nach Hause bringen *gg*.

Wie ihr merkt, hat mich der Tag absolut begeistert, so dass ich gerne an dieser Stelle nochmal ein dickes DANKESCHÖN an alle Mitarbeiter des Magellan-Verlags schicken möchte!

Sonntag, 14. August 2016

[Rezi] "Luzerner Todesmelodie" (Monika Mansour)

erschienen am 21.07.2016
im emons-Verlag
Taschenbuch, 336 Seiten
11,90 EUR
ISBN: 9783954519507
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Inhalt:

Als Cem Cengiz und sein Team zu einem Überfall auf eine Radfahrerin gerufen werden, fällt in der daneben liegenden Villa ein Schuss – klar, dass der Ermittler hier direkt gefordert ist. Und der Fall scheint so einfach: Neben den beiden Leichen, eine erschossen, die andere erstochen, befindet sich Neven O’Brian, der exzentrische Geiger. Doch kann der Fall wirklich so einfach liegen? Schnell wird klar, dass hier etwas nicht stimmt, Neven muss freigelassen werden. Im Laufe der folgenden Ermittlungen muss Cem erkennen, dass Der Fall für ihn immer persönlicher wird…

Meine Eindrücke:

Nachdem mich die Autorin Monika Mansour bereits mit „Himmel, Hölle, Mensch“ richtig begeistern konnte, war meine Freude groß, als ich feststellen durfte, dass der Nachfolger und damit schon dritte Teil um Cem Cengiz in den Startlöchern steht.
Schon der Einstieg ist ihr perfekt gelungen, sie wirft den Leser ins eiskalte Wasser bzw. mitten in die Geschichte. Was so einfach erscheint, kann so simpel unmöglich sein – oder etwa doch?!
Die Charaktere hat sie derart gelungen beschrieben, dass man nicht umhin kommt, sie sich direkt vorzustellen. Sowohl Cem Cengiz, den Ermittler mit türkischen Wurzeln und einem … sagen wir mal… komplizierten Liebesleben, als auch seine Kollegen werden dem Leser quasi ganz nebenbei mit ihren Eigenheiten und Beziehungen zueinander vorgestellt. Ich denke, hier kann man problemlos als Quereinsteiger mit der Reihe beginnen, ohne, dass es für die Bekannten langweilig wird – das muss man als Autor auch erst einmal schaffen!
Wer jedoch die Vorgänger kennt, wird feststellen, wie sich vor allem Cem im Laufe der Zeit entwickelt, was ich richtig klasse finde!
Auch die Vielschichtigkeit der Figuren sagt mir zu, denn hier gibt es mehr als „den typischen“ Polizisten. Selbst vermeintliche Nebenfiguren bekommen einen angemessenen Raum.
Eine besondere Beziehung baut der Leser zu Neven, dem exzentrischen Stargeiger auf, der einerseits furchteinflößend wirkt, es jedoch auf der anderen Seite hervorragend beherrscht, sein Umfeld für sich einzunehmen. Fast hat man das Gefühl, als hätte er ein gewisses Eigenleben begonnen. Müsste ich seinen Charakter zusammenfassen, so würde ich ihn als „Bad Boy mit Charisma“ bezeichnen.
Neben den genial gelungenen Figuren fielen mir als Leser weitere Details angenehm auf: die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass es umso schwerer fällt, das Buch aus den Händen zu legen – das nächste Kapitel dauert ja nur ein paar Minuten.
Überhaupt ist das Buch von Beginn an sehr temporeich, man hat kaum Zeit zum Verschnaufen, da geht es auch schon wieder direkt weiter!
Dadurch ist permanent Spannung da, die unfassbarerweise am Ende sogar noch gesteigert werden kann – so macht ein Krimi richtig Spaß! Selten habe ich so lange im Trüben gefischt, mich so sehr auf falsche Fährten führen lassen, so viele neue Fragen beim Lesen aufploppen sehen…
Im Übrigen ist natürlich auch das Cover erwähnenswert. Hier ist der Konzertsaal des KKL (Kultur- und Kongresszentrum Luzern) in einer bläulichen Beleuchtung zu sehen, die in gewisser Weise schon eine Kühle ausstrahlt.

Fazit:

Insgesamt muss ich einfach ein großes Kompliment an Monika Mansour aussprechen, die mir mit der „Luzerner Todesmelodie“ auf jeden Fall eines der größten Highlights der letzten Zeit geboten hat! Ohne Frage muss man diesen Krimi uneingeschränkt weiterempfehlen!


Ein dickes DANKESCHÖN an den Emons-Verlag für das Rezensionsexemplar und Monika Mansour, die die Leserunde auf Lovelybooks voller Elan betreut hat!

Donnerstag, 4. August 2016

[Rezi] "Ausgeliebt" (Dora Heldt)

erschienen bei Random House Audio
im September 2011
3 CDs (gekürzte Ausgabe)
ISBN: 9783837108859
hier geht's zum Verlag
Inhalt:

Christine, knappe 40 Jahre jung, wird völlig unerwartet von ihrem Mann verlassen – am Telefon! Verständlicherweise fällt sie zunächst in ein Loch und weiß nicht, wie ihr geschieht! Was hat sie nur falsch gemacht? Wie soll es weitergehen? Doch sie ist nicht allein, denn ihre Schwester Ines und ihre Freundinnen stehen ihr bei…


Meine Eindrücke:

Was klingt wie ein typischer Frauenroman aus Dora Heldts Feder, ist es vermutlich auch irgendwie.
Doch mich hat dieses Hörbuch sehr berührt, immer und immer wieder…
Zwar finde ich Katja Riemann als Sprecherin nicht optimal, aber man kann nicht alles haben ;-).

Als ich mir vor Jahren mal dieses Hörbuch von einer Kollegin ausgeliehen hatte, habe ich es direkt gleich 2x anhören müssen, bevor ich es zurückgeben konnte.
Seither ist es mir nicht aus dem Kopf gegangen. Sicher hat man nach so langer Zeit viele Details wieder vergessen, die es für mich so liebenswert machen, doch ein Leitsatz blieb in meinem Kopf hängen:
„In einem halben Jahr lachst du darüber!“
Möglicherweise mag es Leser oder Hörer geben, denen dieser Spruch irgendwann auf die Nerven geht, doch mir macht er immer wieder Mut.
Ich finde, jeder kann mal in der einen oder anderen schwierigen Lage stecken, die einem vielleicht zunächst ausweglos erscheint, doch zeigt dieser Roman, dass es immer liebe Menschen gibt, die hinter einem stehen, dass es immer weitergeht und dass es irgendwann wieder anders, besser, aussehen wird.
Dabei hat natürlich jeder einen anderen Hintergrund, andere „Randbedingungen“, aber ich mag die Botschaft dennoch sehr gerne – man darf ich beim Lesen oder Hören nur nicht zu sehr auf die Details stürzen, die den Menschen mit eher üppigerem Geldbeutel/Bankkonto vorbehalten bleiben, denn die gibt es zweifellos. Hier sage ich mir immer, dass ein bisschen Träumen ja auch erlaubt sein darf ;-).
Mir gefällt es aber sehr gut, Christine dabei zu begleiten, wie sie anfangs noch schockiert reagiert – verständlicherweise! -, sich aber nach und nach wieder fängt (mit Hilfe ihrer lieben Freunde) und es sogar wieder zu netten Flirts kommt.
Es zeigt, auch mit 40 ist das Leben nicht vorbei, sondern hat immer wieder etwas Neues zu bieten – man muss seine Chancen nur nutzen ;-).

Fazit:

Insgesamt gesehen – ich möchte mich bewusst ungern in zu vielen Details verlieren – hat sich „Ausgeliebt“ trotz kleinerer Schwächemomente in meine Top 10 zum immer wieder anhören gemausert :-).



Dienstag, 2. August 2016

Eine grandiose Überraschungspost: Die LovelyBox!

Als ich die Tage mal wieder meiner Nachbarin einen kleinen Besuch abstatten durfte, ahnte ich nicht, wer mich so nett überraschen sollte...
Mal wieder hatte ich einen netten gelben Zettel der Post in meinem Briefkasten, der mich regelmäßig bei den Nachbarn klingeln lässt. Dabei hatte ich doch gar nichts bestellt?

Was mich dort aber erwartete, ließ mein Herz spontan ein paar Takte schneller schlagen - ein Päckchen von lovelybooks - dort gab es kürzlich die Verlosung zur LovelyBox zum Thema "Spannung"...
Hibbelig habe ich mir das Paket geschnappt und bin ungeduldig die Treppen hochgestolpert...

Erwartungsfroh habe ich eine wunderschöne rote Box aus dem Karton geschält...

... und sie direkt geöffnet:

Aber ich wollte mich ja auch überhaupt nicht verstecken....







Nach und nach kam eine tolle Auswahl an Büchern und Goodies zum Vorschein.
"Night falls" stand sogar auf meiner Wunschliste - darüber hatte ich mich besonders gefreut!
"Justins Heimkehr" war mir bislang noch nicht ins Auge gefallen, doch spricht mich die Story spontan auch an.
Von John Grisham habe ich bislang tatsächlich noch kein Buch beendet. Als Teenager hatte ich mal eines begonnen, aber der Stil hat mich damals nicht so sehr gepackt. Umso neugieriger bin ich, ob mich die "Anklage" heute packen kann. Denn auch mein Geschmack hat sich schließlich im Laufe der Jahre verändert...


Ein ganz dickes DANKESCHÖN möchte ich an dieser Stelle an das Team von lovelybooks schicken, das mich so nett überrascht hat! Ich freue mich wahnsinnig darüber :-)

Donnerstag, 7. Juli 2016

[Rezi]: "Fränkische Vergeltung" (Jaqueline Lochmüller)

Inhalt:

Hanno Reichert, ein unscheinbarer Einzelgänger, kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass es keineswegs die Verletzungen des Unfalls waren, die ihm das Leben gekostet haben, sondern eine ungewöhnliche Mischung aus einer Pilzvergiftung und Insulin im Blut – und das, obwohl er kein Diabetiker ist.
Das Ermittlerteam um Benita Luengo hat damit einen neuen Fall auf dem Tisch, den es zu lösen gilt.
Doch damit nicht genug, denn es gibt noch einen vermissten Stadtrat…

Meine Eindrücke:

„Fränkische Vergeltung“ kommt mit einem für mich typischen „Emons“-Cover daher, das bereits auf die Region Bezug nimmt: Hier ist das Alte Schloss in wunderschöner Beleuchtung abgebildet, das neugierig auf den Inhalt im oberfränkischen Bayreuth macht.

Auch wenn es sich nach „Fränkische Verführung“ bereits um den zweiten Teil der Reihe handelt, war es für mich der erste Krimi aus der Feder von Jaqueline Lochmüller. Der Inhalt erstreckt sich auf 223 Seiten, die in kurze Kapitel unterteilt sind.

Schnell lernt der Leser die Ermittlerin Benita Luengo sowie ihren Mitarbeiter Julius kennen.
Der Autorin gelingt es sehr gut, die beiden zu charakterisieren und dabei den Spagat zwischen Ermittlungsarbeit und Privatleben in perfekter Balance darzustellen.
Nun mag man über Benitas Lebensstil halten, was man möchte, doch empfinde ich sie als sympathische Person, die im Privaten ihr Päckchen zu tragen hat, was vermutlich im ersten Band genauer thematisiert wird. Auch ihr Umfeld (Familie und Nachbarn) wird dem Leser vorgestellt, so dass man sich rundum ein gutes Bild von ihr machen kann.
Julius wirkt manchmal ein wenig jung und unerfahren, aber dennoch sehr versiert in der Ermittlungsarbeit. Auch der Umgang der beiden miteinander bereitet mir beim Lesen große Freude.

Den Schreibstil Lochmüllers empfinde ich als durchgehend angenehm. Locker-flockig und doch nicht zu seicht. Der fränkische Dialekt wird nicht zu ausgeprägt dargelegt, so dass die Dialoge auch von Nichtfranken problemlos verstanden werden kann.
Das Lokalkolorit könnte stellenweise ein wenig ausgeprägter sein, jedoch ist das für mein Empfinden nicht unbedingt nötig, da die Autorin den Leser durch die Straßen führt und damit den Regionalaspekt bereits erfüllt.

Der Kriminalfall an sich ist gut konstruiert, die „Mordwaffe“ alles andere als alltäglich – das gefällt mir!
Ein wenig negativ aufgestoßen ist mir persönlich, dass gefühlt jeder der zahlreichen Verdächtigen in irgendeiner Form Zugang zum tödlichen Mittel gehabt haben soll. Das war für mich ein wenig überzogen, hat jedoch den Handlungsverlauf nicht nachhaltig gestört und spiegelt meine subjektive Empfindung wieder.

Fazit:

Insgesamt kann ich nur zusammenfassend sagen, dass ich mich richtig gut unterhalten gefühlt habe und voller Vorfreude dem dritten Band der Reihe entgegenblicke.
Diese Wartezeit werde ich mir mit dem Lesen des ersten Teils verkürzen, den ich aufgrund der tollen Leseerfahrung direkt besorgt habe!
Wer also neben einem interessanten Kriminalfall Lust auf ein sympathisches Ermittlerteam hat, der ist hier auf jeden Fall richtig!


Sonntag, 5. Juni 2016

24 Stunden-Leseevent: "Vierundzwanzig Stunden" von Guillaume Musso

Wie ich euch in meinem letzten Beitrag schon berichtet habe, bin ich heute mit am Start bei einem tollen Event von lovelybooks:

Ziel ist es, das neue Buch von Guillaume Musso mit dem passenden Titel "Vierundzwanzig Stunden" in eben diesen 24 Stunden zu lesen und sich mit den anderen Lesern - wie es eben in den Leserunden so üblich ist - auszutauschen.
Finden könnt ihr das Ganze dann hier.

Das Buch selbst hat mich vor ein paar Tagen erreicht, so dass ich mir das Cover im Original ansehen konnte.
Dieses wirkt sehr düster und irgendwie ein bisschen mystisch, finde ich, hat mich aber auf Anhieb nicht wirklich packen können. Im Buchladen hätte ich es wohl nur wegen der in großen Lettern angebrachten Autorennamens in die Hand genommen.

Wovon ich aber spontan sehr angetan war, sind die persönlichen Worte, die Musso an seine Fans richtet (natürlich in deutscher Übersetzung, mein Französisch ist leider nicht so gut) und die der Leser beim Aufklappen des Softcovers entdecken kann.

Aufgegliedert ist das Buch in 5 Teile, die auch den einzelnen Leseabschnitten entsprechen.

Den ersten davon habe ich heute früh auch gleich lesen müssen, da mich die Neugier gepackt hat ;-).
Ich habe mir überlegt, euch ein kleines Update nach jedem Abschnitt zu geben, wenn auch nicht so ausführlich, um nicht zu viel vom Inhalt zu verraten...

1. Teil: S. 7-44
Der erste Abschnitt ist ein ziemlich kurzer und eröffnet mit einem Prolog, der mich in seiner Heftigkeit überrascht hat.
Direkt danach steigt Musso in die eigentliche Geschichte ein, die - wie ich es von ihm schon kenne - in viele kleine Unterkapitelchen eingeteilt ist. Musso bleibt auch beim Schreiben selbst seinem Stil treu, so dass ich auch hier gewohnt flüssig durch die Seiten komme - die Spannung, die er dabei erzeugt, gefällt mir schon jetzt sehr gut, es geht geheimnisvoll zu und nun muss ich mich bremsen... *lach*.

Hm.... irgendwie weigert sich blogger gerade, meine Fotos einzufügen, so dass ich die noch nachliefern muss... Tut mir leid!

2. Teil: S. 45-178
Auf diesen rund 130 Seiten lernt der Leser Arthur, den Protagonisten, näher kennen. Doch nicht nur ihn, sondern auch sein Schicksal und das Geheimnis der Leuchtturms.
Hm, nur wie erzähle ich euch davon, ohne zu viel zu verraten?
Am besten halte ich mich zurück und lasse die gelesenen Seiten beim Spargelschälen sacken. Denn ich bin wirklich wieder einmal echt angetan. Und das, obwohl ich so mystery-Sachen ja eigentlich gar nicht so unbedingt mag. Tja, eigentlich... Aber Musso hat da so eine Art, die mich einfach total anfixt.

3. Teil:
Emotionen, Emotionen...
Ich bin hin- und hergerissen und leide förmlich mit...
Dabei dachte ich, ich sei aktuell recht immun gegen Gefühlsduselei?!

update: 
Hm, nachdem ich mich dann doch um mein Essen kümmern musste, wollte ich den Rest am Abend in Ruhe lesen. Aber das war dann leider nichts, da ich so ko war, dass ich eingeschlafen bin.
Gestern war ich den ganzen Tag unterwegs - aber heute Abend möchte ich weiterlesen! Schließlich muss ich endlich wissen, wie es weitergeht!

Mittwoch, 1. Juni 2016

Was ist nur mit dieser Lesemaus los?

Mit Entsetzen habe ich festgestellt, dass mein letzter Eintrag fast 2 Monate (!) her ist und das ist wirklich nicht Sinn und Zweck der Übung.

Offen gesagt habe ich in den letzten Wochen ziemlich mit mir gerungen, wie es hier weitergehen soll, da ich aktuell (ok, ich gebe zu, das ist schon länger der Fall...) nicht so die Muße habe zu lesen, zu rezensieren oder zu bloggen.
Es hat sich die totale Leseflaute eingeschlichen, die ich vor allem den Umständen zuschreibe.

Wer mich persönlich kennt, weiß, dass es mir in der letzten Zeit nicht so sonderlich gut ging und dies einige Veränderungen in meinem Leben mit sich gebracht hat.
Diese sind im vollen Gang und so langsam habe ich das Gefühl, wieder zu mir zu finden, so dass ich meine geliebten Projekte wieder in Angriff nehmen kann :-).

Was gibt es Neues bei mir?
Nun, ich bin kürzlich umgezogen.
So ein Umzug ist immer stressig und mit viel Arbeit verbunden - jeder von euch wird das kennen und mir zustimmen: Umzüge sind scheiße anstrengend! *lach*
Was natürlich super ist: Man kann sich eine neue Wohnung einrichten, sich bei den Wandfarben austoben, nach Herzenslust ausmisten, die Bücher neu sortieren oder sogar auch hier mal einen kritischen Blick in die Regale werfen, ob man wirklich alle behalten möchte *lach*.
Dennoch muss natürlich viel Arbeit, Kraft, Energie und Zeit einfließen, bis man sich wieder so richtig wohlfühlen kann. Daran arbeite ich gerade noch so ein bisschen ;-).
Ich freue mich aber riesig, wieder in meiner Heimat angekommen und dem Exil entkommen zu sein *gg*! Ich habe meine Freunde (zumindest teilweise) wieder um mich herum und muss nicht mehr jedes Mal einen halben Staatsakt vollführen, wenn ich sie mal treffen möchte - das tut so gut!

Aber Moment mal, ich glaube, das ist alles eher uninteressant für euch *lach*...
Eigentlich geht es hier ja um Bücher, also meistens zumindest ;-).

Was hat sich denn auf diesem Gebiet getan?
Nun, wie die Leseflaute schon vermuten lässt, leider nicht so wahnsinnig viel.
Die letzten Wochen habe ich kaum ein Buch zur Hand genommen und wenn ich es doch mal geschafft habe, fiel es mir enorm schwer, mich auf den Inhalt zu konzentrieren. Kennt ihr das auch, man liest und liest und liest und fragt sich irgendwann, was man da gerade gelesen hat, weil man vom Inhalt nichts mitgenommen hat? - Dabei muss das gar nicht am Buch selbst liegen, sondern hat seinen Grund einfach bei sich selbst und der Unfähigkeit, die Gedanken zu fokussieren... Ein Zustand, den ich so nicht kannte und mit dem ich sehr gehadert habe, da mir Bücher sonst immer beim Entspannen geholfen haben.

Aber so einen kleinen Lichtblick habe ich doch, denn zumindest in homöopathischen Dosen hat es doch mal hier, mal da geklappt.

Das werde ich euch nach und nach noch zeigen.
Ein Kurzüberblick?
Gerne!

Ich habe nach einer gefühlten Ewigkeit den intensiven Krimi "Schnee von gestern... und vorgestern" von Günther Klößinger beendet und werde euch neben der Rezi hierzu vielleicht noch eine kleine Überraschung bieten ;-). - Mein Dank geht vorab an dich, lieber Günther, für deine unendliche Geduld und dein Verständnis für meine widrigen Umstände!

Ansonsten habe ich einige Hörbücher hören können, da ich relativ viel Zeit im Auto verbracht habe.
Hier werde ich euch vermutlich keine ausführlichen Rezis bieten, einfach, weil es so viele sind, aber zumindest vom einen oder anderen wird ein Eindruck von mir folgen, wo ich es für angebracht halte.

Ja, ansonsten stehen tatsächlich noch ein paar Rezensionen aus, die ich euch nicht schuldig bleiben möchte, weil die Bücher einfach toll waren. Möglicherweise werden die etwas knapper als sonst ausfallen, da ich mir im Moment einbilde, dass auch die Blogleser tendenziell kürzere Rezis bevorzugen - oder doch nicht? Was meint ihr?

*lach* Wie ihr seht, ich bin schon sehr entschlossen *gg*.

Auf eine Sache freue ich mich gerade ganz besonders:
Am Sonntag (also am 5.6.) veranstaltet lovelybooks eine Aktion, bei der es zum einen insgesamt 75 Buchexemplare zu gewinnen gibt bzw gab, und die ich so noch nicht kenne:
ein 24-Stunden-Lesen. Das gab es wohl schon einmal, aber ich hatte es nicht mitbekommen, da ich auch dort nicht mehr wirklich präsent war.
Hier geht es konkret um das neue Buch von einem meiner Lieblingsautoren: Guillaume Musso - er hat gerade seinen neuen Roman "Vierundzwanzig Stunden" herausgebracht und der Piper-Verlag hat zusammen mit lb bereits 50 Printexemplare verlost! Für weitere 25 Ebooks kann man sich noch bis morgen um Mitternacht bewerben - Ziel der Aktion ist es dann tatsächlich, das ganze Buch in 24 Std zu lesen.
Nun, das mag für euch aufmerksame Leser jetzt im krassen Widerspruch zu meiner Leseflaute stehen, aber:
Ich liebe seine Bücher und habe sie bisher (zumindest diejenigen davon, die ich schon gelesen habe) auch zu Leseflautenzeiten verschlungen. Wer seine Bücher kennt, weiß vermutlich, was ich meine, wenn ich sage, dass sie irgendwie sehr besonders und vor allem besonders fesselnd sind...

Uff, jetzt habe ich euch aber nach der langen Pause gleich einen Roman getippt...
Für alle, die bis hier durchgehalten haben: Respekt! *gg*
Und die anderen werden ja sehen, was sich hier tun wird.