Sonntag, 28. Juni 2015

Neuzugänge im Juni #4

Ähm...
Nun ja....
Also....

Ich habe mich lange gefragt, ob ich einen Post tippen soll oder nicht.....
Aber ich habe diese Woche tatsächlich mal keinen einzigen Neuzugang zu verzeichnen - und allein das finde ich erwähnenswert...
*staun*

Nichtsdestotrotz warte ich noch immer auf eine Tauschsendung und ein Reziexemplar.
Der Poststreik macht es spannend ;-)

Freitag, 26. Juni 2015

Autorenspecial Teil 3 - Das GEWINNSPIEL ;-)

Ihr Lieben, nun durftet ihr euch erst den Mund wässrig machen lassen von meiner Rezi, dann ein wenig Henrike Spohr kennen lernen.

Da ist ja nur fair, euch die Möglichkeit zu geben, selbst in ihren Krimi/Psychothriller/Psychodrama/geniales Buch hineinzuschnuppern.

Wie das geht?
Nun, ganz einfach: Entweder ihr geht zum Buchhändler eures Vertrauens ;-) - oder ihr macht bei unserem kleinen Gewinnspielchen mit! Henrike Spohr stellt uns ein Exemplar von "Heilbronn 37°" zur Verfügung, das auf Wunsch persönlich von ihr signiert wird.

Was ihr dafür tun müsst?
Nun, wie ihr schon bemerkt habt, spielt das Wetter hier eine nicht unerhebliche Rolle.
Daher würde mich interessieren, welches besondere Erlebnis ihr mit einem bestimmten Wetter verbindet und warum?
Das kann von einer Hochzeit im Sonnenschein über ein romantisches Date bis hin zu einem fiesen Gewitter in Kindertagen alles sein - ich lasse mich überraschen und freue mich auf eure besonderen Erlebnisse! :-)
Dafür gibt es ein Los.

Wer mir folgt, bekommt ein zweites, wenn ihr mir verratet, unter welchem Namen ihr das tut ;-).

Und die dritte Gewinnmöglichkeit bekommt ihr, wenn ihr dieses Gewinnspiel teilt - auf eurem Blog oder auf Facebook - und mir den Link dazu hier in einem Kommentar hinterlasst.

Sinnvoll wäre es natürlich, wenn ihr mir  dazuschreibt, wie ich euch erreichen kann (Email, LB, Blog), wenn ihr gewinnt ;-).

Mitmachen könnt ihr bis zum Sonntag, 05. Juli 2015 um 23:59 Uhr.
Ausgelost wird dann am Montag, 06. Juli 2015.

Natürlich geht's auch hier nicht ohne Regeln:
- Ihr müsst über 18 Jahre alt sein oder benötigt die Einverständniserklärung eurer Eltern.
- Es ist ok, wenn ich eure Adresse im Gewinnfall an Henrike Spohr weiterleite - wir beide löschen diese Angaben natürlich direkt nach dem Gewinnspiel/dem Verschicken wieder.
- Euer Wohnsitz ist in Deutschland, Österreich oder der Schweiz - Leute aus anderen Ländern fragen bitte vorab an ;-).
- Keine Barauszahlung!
- Bei Verlust auf dem Postweg wird keine Haftung übernommen.
- Und der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Eigentlich wollte ich euch ein paar Fotos zur richtigen Stimmung mit hochladen, aber leider schießt mir Blogger noch immer dagegen :-(

Mittwoch, 24. Juni 2015

Autorenspecial Teil 2 - Das Interview mit Henrike Spohr

Ich habe in Henrike Spohr eine sehr sympathische Autorin kennenlernen dürfen.
Da möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, was sie zu erzählen hatte...

Henrike Spohr im ganz privaten Schnappschuss

Hallo Henrike, super, dass du dir die Zeit nimmst und dich meinen neugierigen Fragen stellen magst! :-)
Gerne. Ich bin schon gespannt!

Zunächst einmal: Kompliment!
Ich habe die Tage ja dein Debüt „Heilbronn37°“ beendet und bin immer noch ganz geflashed!
Einen Krimi hatte ich erwartet, einen thrilligen Pageturner bekommen, wow!
Das freut mich wahnsinnig, dass es dir gefallen hat. Ja, auf dem Cover steht ja Kriminalroman, womit ich nicht so richtig glücklich bin, weil es ja wirklich kein Krimi ist. Psychothriller passt auch nicht ganz, da erwartet man wahrscheinlich mehr  … Blut. Ich persönlich würde Heilbronn 37° eher in die Schublade Psychodrama stecken. Im Kern ist es eines.  Aber natürlich gibt es auch einen guten Thrill-Anteil.

Es ist dein Erstling – magst du uns verraten, wie du auf diese Idee gekommen bist?
Ich würde das gerne verraten, weiß es aber selbst nicht mehr so genau. Das hat sich allmählich entwickelt. Ich hatte da eine Idee, die der Hauptkonflikt sein sollte und drum herum habe ich mir eben diese Geschichte mit Tamara ausgedacht. Mich interessieren Charaktere, die nicht von Grund auf „böse“ sind, die sich entwickeln und Fehler machen. Die man nachvollziehen kann, auch wenn das, was sie machen nicht richtig ist.

Ich  hoffe, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass das Wetter hier eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Welche Rolle spielt es denn in deinem Leben? Bist du ein Sonnenanbeter oder eher der winterliche Typ?
Ich bin ein absoluter Sonnenanbeter. Das heißt nicht, dass ich mich in die Sonne knalle und da sinnlos rumliege. Aber ich liebe den Sommer, die Hitze, diese langen Tage, wenn es erst spät dunkel wird. Und natürlich die Sommergewitter. Wenn die Sonne scheint habe ich die meiste Energie und leider fällt mein Energielevel sofort ab, wenn es trüb und regnerisch ist. Ich kann z.B. viel besser schreiben, wenn die Sonne scheint, wenn es regnet fällt mir einfach nichts ein. Naja, aber damit muss ich halt leben.

Insgesamt finde ich "Heilbronn 37°" etwas mystisch angehaucht. Auch die Katze läuft dem Leser immer wieder über den Weg – welche Bedeutung
haben diese Tiere in deinem Leben?

Der Ausblick in den grünen Garten :-)
Ich habe zwei Katzen, die ich mag, die mich aber auch schrecklich nerven. 
Die Bedeutung dieser Tiere, ... als Kind hatte ich Angst vor Katzen. Mein 
Großvater, der unter uns wohnte, hatte eine, die hieß sogar Hexe. Neben 
seiner Eingangstür saß die oft, wenn ich kam auf einem Schränkchen. Sie 
starrte mich immer so an, wie Katzen das eben machen, und ich bin immer 
ganz schnell an ihr vorbei gelaufen. Sie war ja, dadurch, dass ich noch 
klein war und sie erhöht saß auf Augenhöhe mit mir ... *grusel*


Das ist ja wirklich gruselig *schauder* - ob ich mir mit dieser Erfahrung auch Katzen ins Haus geholt hätte? Ich weiß ja nicht... *lach*

Dein nächstes Werk ist schon in Arbeit – kannst du uns schon einen kleinen Ausblick darauf geben?
Ich würde es wieder als einen moderaten Mix aus Psychodrama und Psychothriller bezeichnen.
Dieses Mal ist es nicht schwül-gewittrig, sondern heiß und trocken. Die Atmosphäre bei Heilbronn 37° ist ja bedrückend, bedrohlich. Im neuen Projekt versuche ich eine eher surreale Atmosphäre zu schaffen, in der die Bedrohung nie ganz so offensichtlich, sondern eher unterschwellig ist. Mir gefällt das Morbide am Sommer. Die Hitze und das Gnadenlose. Das habe ich versucht, umzusetzen.
Es ist nicht lokal verortet. Das war mir wichtig, weil ich so das Surreale unterstreiche, es weniger geerdet ist.

Ist der Tisch nicht zauberhaft?!
Das macht mich neugierig!
Aber wo entstehen deine Bücher? Hast du einen fixen Arbeitsplatz, an den du dich setzen musst, oder findet man ich auch… beispielsweise in einem Heilbronner Cafè über den Laptop oder einer Kladde gebeugt, in die du deine Ideen einträgst? 
Ich schreibe an einem Tisch, der im Wohnzimmer am Fenster steht. So kann ich immer ungestört in den Garten starren, wenn ich nachdenke. Ins Café oder so gehe ich nie zum Schreiben. Da fehlt mir die Zeit und da könnte ich mich auch nicht konzentrieren. Ich notiere mir auch nie was, sondern behalte alles, was wichtig für den Plot ist im Kopf. Das, was ich dann wieder vergesse, war auch nicht wichtig. Die meiste Zeit nimmt nicht das Schreiben an sich, sondern das Nachdenken ein. Und das kann ich ja überall. Am besten beim Schwimmen. Das neue Projekt habe ich über ein Jahr nur im Kopf hin und her gewälzt, umgebaut, bis ich dann anfangen konnte zu schreiben. Das ging dann recht schnell.

Wie viel „Henrike“ steckt in deinen Figuren?
Kaffee gefällig?
Oh. Interessante Frage. Bisher wurde ich ja nur gefragt, ob der Plot irgendwie autobiografisch ist. Was er natürlich nicht ist. Darüber habe ich eigentlich noch nie nachgedacht.
Mal sehen. Ich denke, das kämpferische in Tamara ist ein großer Teil von mir. Sie gibt nicht auf, geht ihren Weg. Da bin ich ihr schon recht ähnlich. Paul ist mir kein bisschen ähnlich, er ist zu weich, lässt sich rumschubsen. Was mir ganz fremd ist, ist dieses nicht miteinander zu kommunizieren. Denn im Grunde sind alle Charaktere in Heilbronn 37° sprachlos. Schaffen es nicht wirklich miteinander zu reden. Ich denke aber, dass ist ein häufiges Problem.

Mir ging deine Danksagung übrigens sehr nah – würdest du dich als emotionalen Menschen bezeichnen?
… emotional ist doch jeder, oder? Es kommt drauf an, wie man mit seinen Emotionen umgeht. Wenn du die Frage so meinst, ob ich mich von meinen Gefühlen „übermannen“ lasse, dann nein.  Vielleicht von positiven Gefühlen. Ich versuche negative Emotionen zu ergründen, schaue genau hin und frage mich, warum es mir schlecht geht, warum ich wütend bin. Und wenns sein muss, lasse ich so was einfach zu, weil ich weiß, dass sich das auch wieder ändert.  Das hört sich jetzt wahnsinnig kontrolliert an. Aber so ist es auch nicht. Ich habe nur gelernt mit mir umzugehen. ;-)

Seit wann schreibst du eigentlich?
Seit ungefähr dreieinhalb Jahren.

Dieser Ausblick ist Inspiration pur 
Mit welcher Motivation hast du angefangen?
Ich habe schon immer gerne Geschichten erfunden, einfach so für mich, wenn 
ich nicht einschlafen konnte, oder wenn mir langweilig war. Mein Vater hat 
uns abends immer selbst erfundene Geschichten erzählt. Meistens 
Gruselgeschichten. Ich habe als Kind natürlich auch sehr viel gelesen. 
Wenn wir verreist sind, hat meine Mutter immer massenhaft neue Bücher für 
uns alles gekauft, das war wunderbar, wenn man dann so viel Lesestoff 
hatte. Ich bin aber nie auf die Idee gekommen, selbst zu schreiben. Bis 
mein Mann gesagt hat "Schreib doch einfach ein Buch". Da hat es *klick* 
gemacht und ich dachte, wieso eigentlich nicht? Das war wohl der 
bedeutsamste Satz, den er je zu mir gesagt hat. Ich finde es immer noch 
unglaublich, wie zufällig das angefangen hat. Jetzt kann ich mir gar nicht 
mehr vorstellen, nicht zu schreiben.


Oh, das ist natürlich richtig schön! Da könnte man ja fast ein wenig sentimental werden...

Kannst du dir vorstellen, allein vom Schreiben zu leben?
Natürlich. Das wäre ja traumhaft!

Wie sieht ein perfekter Tag für dich aus?
Ausschlafen, dann einen ungestörten Kaffee auf der Terrasse. Es ist natürlich Sommer und am Himmel ziehen ein paar Schäfchenwolken vorbei. Dann ein paar Stunden schreiben, mit den Kindern ins Freibad gehen und ein paar Bahnen schwimmen. Und wenn wir nach Hause kommen, hat mein Mann gekocht und wir essen alle zusammen. Dann lese ich den Kindern vor und sie schlafen brav ein. Und den Rest des Tages verbringe ich mit meinem Mann bei interessanten Gesprächen im Garten.
Alternativ: Früh aufstehen, Koffer packen ins Auto und einfach ins Blaue fahren. Anhalten, wo‘s uns gefällt und abends ein Hotel suchen. J

Gibt es noch etwas, das du den Lesern gerne mitteilen möchtest?
Ich möchte mich für all die begeisterten pns, Rezensionen und für die tollen Gespräche bedanken! Das macht wirklich Mut und gibt mir unglaublich viel Energie. Außerdem würde ich mir wünschen ich bekäme massenhaft Fotos von Lesern, die gerade mein Buch lesen!
Ich hoffe mein nächstes Buch gefällt euch genauso gut, oder noch besser. ;-)

Henrike, ich danke dir für deine Zeit und das tolle Interview! Es war sehr interessant, auch private Einblicke in dein Leben zu bekommen ;-)

Ansonsten muss ich unbedingt noch eines loswerden: Ich freue mich wirklich schon sehr auf dein nächstes Buch ;-)

Ein ganz dickes DANKESCHÖN an Henrike Spohr, die ihr Privatarchiv geplündert hat und mir damit diese wundervollen Fotos zur Verfügung gestellt hat! :-)

Montag, 22. Juni 2015

[Rezension] zu "Heilbronn 37°" (Henrike Spohr) - Teil 1 des Autorenspecials

erschienen am 23.07.2014
Emons Verlag
Taschenbuch 254 Seiten
9,90 EUR
hier geht's zur Verlagsseite
Inhalt:

Als Tamara die Möglichkeit bekommt, eine eigene Vernissage zu veranstalten, geht ihr größter Wunsch in Erfüllung. Natürlich arbeitet sie wie besessen an neuen Werken, die der Ausstellung und damit der aufstrebenden Künstlerin zu großem Ruhm verhelfen sollen. Doch all der Stress scheint ihr zu Kopf zu steigen, denn sie fühlt sich verfolgt… Paul, der Mann an ihrer Seite, weiß von ihrer dramatischen Vergangenheit, die durch ein traumatisches Erlebnis geprägt wurde, und steht ihr zur Seite.
Daneben gibt es Anna, Ehefrau des erfolgreichen Anwalts Andreas Ackermann, der es materiell an nichts mangelt: Nebst großem Haus kann sie sich im Swimmingpool die Zeit vertreiben – doch sie ist einsam.
Doch was führt diese beiden Erzählstränge zusammen?

Meine Eindrücke:

Aber von vorne: Im Zuge des „Welttag des Buches 2015“ gehörte ich zu den glücklichen Gewinnerinnen, die den Erstling „Heilbronn 37°“ gewonnen haben – die Freude war groß! Wo ich doch eine ausgeprägte Vorliebe für Krimis habe, insbesondere für welche mit ausgeprägtem Lokalkolorit.
Als mich das Buch erreicht hat, war die Freude umso größer, da Henrike Spohr, die junge Autorin, eine sehr süße Widmung hineingeschrieben hat – danke schön! Da liest sich ein Buch doch gleich noch lieber! :-)
Unterteilt ist das Debüt in drei Teile: „schwarz“, „weiß“ und „rot“, die sich auf 254 Seiten erstrecken und in Kapitel von einer sehr angenehmen Länge eingebunden sind.
Schon auf Anhieb wurde ich mit dem Schreibstil schnell vertraut und genoss ihn.
Auch ging mir schnell sie Stimmung unter die Haut – man merkt, da stimmt etwas nicht, vermag es aber nicht sofort zu greifen. Die schwüle Luft und drückende Hitze des Sommers heben diese knisternde Spannung noch zusätzlich hervor!
Durch die gekonnten Wechsel zwischen den Paaren – Tamara und Paul einerseits, Anna und Andreas andererseits – lernt der Leser alle Charaktere gut kennen, ohne sie „in und auswendig“ zu kennen. Schnell kommen erste Fragen auf: Wer hat Tamara in ihrer Jugend festgehalten? Warum schweigt sie bis heute über den Täter? Bedroht Jo sie wirklich oder sind es „nur“ flashbacks, die auf ihren Stress zurückzuführen sind? Und wer ist der Mann, der sie zu beobachten scheint?

Da meint man, des Rätsels Lösung gefunden zu haben, schon muss man seine Meinung wieder revidieren und neue Ansätze finden…
Henrike Spohr gelingt es, Spannung vom Anfang bis zum Schluss aufkommen zu lassen, ohne dass die storyline zu kontruiert wirkt.

Auch das Cover ist einfach perfekt gewählt: das Gewitter wirkt schon bedrohlich genug, so dass noch vor dem Lesen in die Atmosphäre eintauchen kann.
Dass am Ende der Lokalkolorit vergleichsweise wenig ausgeprägt ist, hat mich hierbei überhaupt nicht gestört.
Einzig die Einteilung als "Krimi" ist etwas verwirrend, da ich nicht alleine mit der Meinung bin, es ist eher ein Thriller, Psychothriller oder Psychodrama, wie die Autorin ihr Werk selbst sieht!

Fazit:

Mich konnte sie absolut fesseln und von ihren Qualitäten überzeugen, so dass ich mich schon jetzt auf das nächste Buch aus ihrer Hand freue wie ein kleines Kind auf Weihnachten!
Herzlichen Dank für diese gelungenen Lesestunden!

Eine Empfehlung gibt es für all diejenigen, die Spannung mögen, bei der es nicht unbedingt immer vor Blut triefen muss – das Subtile hat hier eindeutig gesiegt!


Sonntag, 21. Juni 2015

Neuzugänge im Juni #3

Auch diese Woche durften wieder tolle Bücher bei mir einziehen.
Da ich mich aber weiterhin in Zurückhaltung übe, ist die Anzahl recht übersichtlich ;-).

Dennoch möchte ich sie euch nicht vorenthalten:


Zum einen habe ich mich dazu entschlossen, mal wieder bei einer Leserunde mitzumachen. Da bin ich bei lovelybooks über die "Warschauer Verstrickungen" gestolpert...
Wie? Ein Krimi, der im Polen spielt? Toll!
Es ist tatsächlich der erste Krimi, nein, überhaupt das erste Buch, das ich von einem polnischen Autoren lesen darf.  Die "Warschauer Verstrickungen" wurden schon mit skandinavischen Krimis verglichen! Entsprechend neugierig bin ich schon! Morgen geht es schon los :-)

Ansonsten habe ich bei der Blogtour von Sunangel gewonnen: Mit "Herzklopfen und Hüttenzauber" (Fanny Schönau) ist ein Titel bei mir eingezogen, der als "Gute-Laune-Buch" beschrieben wird - ich freue mich drauf! Neben den vielen Krimis darf natürlich auch etwas fürs Herz nicht fehlen ;-)
Vielen Dank an Sunangel und den Goldmann Verlag!

Was ist denn in eure Regale gewandert?

Samstag, 20. Juni 2015

Zitate, Lieblingsstellen und so

Mensch, ich lese gerade "Das Jahr des Rehs", ein Buch, bei dem sich zwei Freundinnen im Emailstil austauschen über die täglichen und außergewöhnlichen Dinge des Lebens.

Dabei stechen mir immer wieder Stellen ins Auge, die mir wirklich berühren, die mir gefallen.

Seit einiger Zeit habe ich mir angewöhnt, solche Lieblingsstellen zu kennzeichnen - dann kann es passieren, dass Bücher nach dem Lesen ungefähr so aussehen:


Wie ist das bei euch?
Lest ihr da einfach drüber und freut euch für den Moment, oder kennzeichnet ihr sie? Oder schreibt ihr sie raus und stellt eure eigene Sammlung von Lieblingszitaten zusammen?

Donnerstag, 18. Juni 2015

Vorankündigung: Autoren-Special zu Henrike Spohr

Man, bin ich aufgeregt!!

Als ich zum Welttag des Buches einen Krimi gewonnen hatte, dachte ich mir zunächst nicht viel dabei - natürlich habe ich mich riesig gefreut und war neugierig...

Dann kam das Buch an: "Heilbronn 37°" - mit einer super netten Signierung von Henrike Spohr, der Autorin. 

Zunächst landete es auf dem SuB, da ich gerade einige Reziexemplare hier hatte, die natürlich Vorrang hatten, doch irgendwie wurde ich immer hibbeliger und - wollte - es - endlich - lesen!!

Also nutzte ich die ersten schönen Tage und habe mich mit Buch und anderen Schmakerln auf den Balkon verzogen ;-)

Und, was soll ich sagen?
Ich bin begeistert!!

So begeistert, dass ich die Autorin um ein Interview gebeten habe - und sie stimmte zu! *freu*

Und es kommt noch besser:
wir beide haben beschlossen, ein kleines Special draus zu basteln!

Lasst euch überraschen - es könnte sich für euch lohnen ;-)
Immer schön die Äuglein offenhalten!

Mittwoch, 17. Juni 2015

Chaos-Challenge: Ziel erreicht!

Wooohooo!
Nachdem ich gestern eine neue Rezi hochgeladen habe, durfte ich feststellen, dass ich in gefühlter Rekordzeit Lisas Chaoschallenge gemeistert habe! :-)

Das Ziel waren 20/45 Aufgaben im Zeitraum vom 10.04.2015-10.04.2016.

Genau das habe ich gestern geschafft und freue mich urisch!

Nachdem das aber auch heißt, dass es noch 25 bisher unerfüllte Aufgaben für mich gibt, bleibe ich natürlich am Ball und bin gespannt, wie es weitergehen wird *lach*

Nichtsdestoweniger kann ich nun stolz sagen:
Erste Challenge: check *gg*

Dienstag, 16. Juni 2015

[Rezension] zu "Gegensätze ziehen sich aus" (Kerstin Gier)

erschienen in dieser Version: 2012
Verlag: Lübbe Audio
4 CDs
im Schieber der Trilogie
Inhalt:

Nun will es Anton aber wissen: Er möchte mit Constanze zusammenziehen. Zwar steht seine Tochter Emily der neuen Frau an seiner Seite noch immer sehr skeptisch gegenüber, doch ist er es leid, sein Leben auf 2 Haushalte „aufteilen“ zu müssen. Doch Constanze ist weniger begeistert – wo sie es sich doch erst im ihrem neuen Zuhause so richtig schön mit ihren Kids eingerichtet hat…
Auch bei den anderen Mädels der Müttermafia geht es heiß her: Mimi, Trudi und Anne möchten einen Schuhladen in der Insektensiedlung eröffnen – da haben sie alle Hände voll zu tun!

Meine Eindrücke:

Im letzten Teil der Müttermafia-Trilogie geht es gewohnt munter zu:
Kerstin Gier gelingt es erneut, die elitären Damen der Müttersociety durch die Blume zu kritisieren, während bei den bodenständigen Freundinnen alles wie gewohnt chaotisch, aber umso sympathischer zugeht.
Wieder dürfen wir Mirja Bös lauschen, die dem Hörbuch einen ganz besonderen Charme verleiht.
… Und wieder bin ich begeistert ;-).
Im letzten Teil bekommt der Internetauftritt der Müttersociety erneut Platz in der Erzählung, wodurch die gewohnten Romanstrukturen herrlich aufgelockert werden. Der Inhalt des dort Geschriebenen steht für sich und bedarf keiner weiteren Erklärung.

Fazit:

Ohne zu viele Details verraten zu wollen, möchte ich einmal mehr betonen, dass es eine absolut lesens- und hörenswerte Reihe ist, mit der ich mehrfach viel Spaß hatte – und ich bin mir sicher, dass ich mit ausreichend zeitlichem Abstand wieder zu dieser CD-Box greifen werde ;-)

Ein „must have“ für Freundinnen der Chicklit, die gerne lachen, aber sich nicht davor scheuen, zwischendurch auch ernstere Themen „mitzunehmen“. 


Montag, 15. Juni 2015

Dieses Buch bleibt im Regal #3

Es ist wieder soweit:
Diese Woche geht es etwas weniger offensichtlich emotional zu als beim letzten Mal.

Ich möchte euch gerne in meine Heimat entführen:
Wie einige von euch wissen, bin ich im wunderschönen Würzburg aufgewachsen, einer Stadt, die ich wohl immer als mein Zuhause ansehen werde. Vor einigen Jahren bin ich weggezogen - nicht allzu weit, so dass Besuche immer noch möglich sind ;-) -, doch gerne erinnere ich mich an Ereignisse, Orte und einfach das "Würzburg-Feeling".
Was liegt da näher, als sich auch mit meinem liebsten Hobby dorthin zu begeben?
Roman Rausch gelingt es mit seiner "Kommissar Kilian"-Krimireihe sehr gut, mich dorthin zu entführen! Noch als ich im schönen Unterfranken gelebt habe, habe ich mir den ersten Teil "Tiepolos Fehler" bei Tauschticket ertauscht. Gelesen jedoch habe ich es erst sehr viel später - als ich Heimweh hatte.
Nun, was soll ich sagen?
Ich mag es, wie Rausch von "meiner Stadt" schreibt, er mich durch die Straßen führt, Wahrzeichen ins Gespräch bringt und ganz nebenbei einen tollen Kriminalfall lösen lässt vom etwas kauzigen Kommissar Kilian, der mich vom ersten Band an begeistern konnte, weil er so herrlich menschlich ist.
Da ist es nicht weiter verwunderlich, dass ich dieses Buch - wie die restlichen der Reihe - nicht mehr hergeben möchte. Übrigens sind erst letzte Woche zwei Bände bei mir eingezogen *lach* -> Beweisklick ;-)

~~~

Euch ist die Aktion neu?
Dann verrate ich euch mal, um was es hier geht:

Das ist eine Mitmachaktion von Damaris liest. Du möchtest ebenfalls ein besonderes Buch, das niemals aus deinem Regal auszieht, auf deinem Blog vorstellen und es damit deinen Lesern empfehlen? Dann ...

SEI DABEI!
(die Aktion findet, bis auf Weiteres, jeden zweiten Montag statt)

Verwende das "Dieses Buch bleibt im Regal"-Banner, und verweise damit auf den Ursprungsblog, damit die Aktion Wiedererkennungswert hat.
Wenn du magst, hinterlasse Damaris dort und gerne auch mir hier deinen Beitragslink als Kommentar, dann können interessierte Leser und ich zum Stöbern kommen.
Mach mit, oder auch mal nicht. Am Aktionstag oder später - ganz egal. Die Aktion ist jedes Mal freiwillig. Sie soll gemeinsam Spaß machen und ggf. den Austausch anregen.

Sonntag, 14. Juni 2015

Neuzugänge im Juni #2

Und plötzlich war er voll, der Briefkasten :-)
Wie der eine oder andere von euch sicherlich schon mitbekommen hat, hatte die Post diese Woche einiges zu tun - offenbar doch kein Komplettstreik?

Umso besser, denn abgesehen vom Ärger, den mir die Umstände bereitet haben, freue ich mich natürlich sehr über "die Neuen", die ich euch gerne zeigen möchte:

Hurra, er ist da: der zweite Teil der Schweden-Trilogie, deren Beginn mich schon so begeistert hat (klick mich)! Zwar muss es jetzt erstmal ein wenig warten, aber ich freue mich drauf, das "Narbenkind" in den Player zu schieben!
Dazu gab es bei meinem netten Tauschpartner ein bisschen Frankfurt-Feeling on top mit Andreas Franz' "Mörderische Tage" - super! :-)
Bekommen über Tauschticket.

Daneben gab es gleich ein Doppel, das mich in die Heimat führen wird: Roman Rauschs Würzburg-Krimis "Der Bastard" und "Der Gesang der Hölle" - nun fehlt mir nur noch ein Band, dann habe ich sie komplett :-).
Gefunden auch bei Tauschticket *lach*
Da hat man Kaufverbot, schon treibt man sich im Tauschforum herum *gg*...


Einen weiteren netten Tausch hatte ich mit einer jungen Dame, die sich über ein Buch aus meinem Regal freuen konnte - im Gegenzug dazu durfte "Blutengel" bei mir einziehen - habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Thriller irgendwie gerne lese? ;-)


Ähm, ja, genau... Thriller... *lach*
Nachdem ich mich lobend über Marions Rezension zu "40 Stunden" äußern musste - ich liebe gelungene, differenzierte Rezensionen! -, hat sie mich darauf aufmerksam gemacht, dass es sich in ihrem Tauschregal befindet. Da ich meines bei lovelybooks leider nicht immer aktuell halte, hat sie leider nicht gefunden, das sich tatsächlich noch in meinem Regal befindet - dennoch war sie so lieb, mir die "40 Stunden" zuzuschicken - ist das nicht super lieb? Ich freue mich wahnsinnig!! - DANKESCHÖN nochmals!
Besonders die lieben Grüße im Buchinneren finde ich einfach nur herzlich!

Mein persönliches Highlight ist aber "Tschoklet", das ich als "Trostpreis" einer Buchverlosung von Harald Pflug selbst erhalten habe - ein "Trostpreis"? - Mitnichten! Ich freue mich mindestens genauso über diesen Titel, wie ich es über den aktuellen getan hätte - besonders toll: Er hat es mir signiert! Ich liebe signierte Bücher :-) - sie sind doch immer etwas ganz Spezielles im Buchregal! Herzlichen Dank nochmals!!
Leider hat es bei der Zustellung ziemlich gelitten und eine fiese Stauchung an der Oberkante des Buchsrückens davongetragen, die man vorne links auch sehen kann - ich habe versucht, es so gut wie möglich glatt zu streichen und rauszudrücken, so dass man es nicht mehr ganz so sehr sieht - ich ärgere mich trotzdem sehr, weil es einfach ein special book ist und ich gerade da Beschädigungen gar nicht lustig finde... Ein Glück ist der Buchrücken so gestaltet, dass es optisch zumindest nicht mehr so sehr auffällt :-).

Samstag, 13. Juni 2015

Die verrückte SuB-Abbau-Challenge

Ja, ich mache es schon wieder :-)



Nachdem ich bei der Chaos-Challenge festgestellt habe, wie viel Spaß mir das macht, kann das ja auch nicht so verkehrt sein, oder? ;-)

Da habe ich bei Anna ihre verrückte SuB-Abbau-Challenge entdeckt und mir gedacht, da mach' ich mit!
Der Clou: Die Aufgaben sind noch nicht bekannt - das fördert die Spannung ;-)
Anna will immer am 21. eines jeden Monats die drei Aufgaben für den Folgemonat bekannt geben, damit man sich in ruhe die passenden Bücher aus seinem SuB heraussuchen kann.

Die Challenge beginnt am 01.07.2015 und geht bis zum 01.01.2016 - also stehe ich schon fast in den Startlöchern und hibble den ersten Aufgaben entgegen, die ja schon in einer guten Woche kommen - hurra!

Lust, auch mitzumachen?
Dann schaut mal bei Anna vorbei, für mehr Infos und zur Anmeldung gehts hier lang: KLICK.

Ich selbst habe natürlich auch eine Seite dazu erstellt, die mir aber nun mein Layout etwas zerschossen hat *lach*
Aber erst einmal findet ihr meinen Zwischenstand hier: KLICK.

Wobei ich mir noch eine Lösung überlegen werde, da ich es übersichtlicher lieber mag.
Vielleicht ein Drop-Down-Menü?
Da hab ich nur noch nicht ganz raus, wie ich das hinbekomme und bitte um Geduld ;-).

Freitag, 12. Juni 2015

Rezension zu "30 Tage nach Tim" (Berit Walch)

erschienen am 08.04.2015
Verlag: Forever Ullstein
Ebook: 3,99 EUR
240 Seiten
Inhalt:

Tim ist weg. Er hat Milla einfach verlassen. Nur weil sie ihm von ihrem dringlichen Kinderwunsch berichtet hat. Und nun? Ihre Freundin spielt Seelentröster und schleppt sie mit in eine Bar, Milla braucht Ablenkung. Die bekommt sie auch – in Form von Ron, dem Barkeeper. Doch auch nach dem One-Night-Stand geht es turbulent weiter, mit Jürgen, Tims Chef, der noch dazu verheiratet ist…

Meine Eindrücke:

Die Autorin Berit Walch legt hier auf 277 Seiten ihr Debüt vor.
Gelungen ist die Kapitelaufteilung, in der sich der Titel wiederfindet: Die Leserin darf Milla in den 30 Tagen nach Tim – der Titel verrät es ja schon ;-) – begleiten.
Dabei versteht es Berit Walch grandios mit Worten umzugehen, bringt mich zum Schmunzeln, zum Lachen, teilweise zum Nachdenken. Ich mag es, wenn man beim Lesen merkt, wie durchdacht die einzelnen Formulierungen sind – Daumen hoch!
Vermutlich werden sich die Meisten in der einen oder anderen Szene wiederfinden und genau das gefällt mir an diesem Roman so gut: er ist – größtenteils zumindest – direkt aus dem Leben gegriffen, jede von uns könnte eine Milla sein *lach*. Es macht richtig Spaß, sie bei ihren Irrungen und Wirrungen nach der unerwarteten Trennung zu begleiten :-).
Anhand kleiner Details merkt man, die Autorin ist mittendrin, statt nur dabei, da werden Fernsehsendungen erwähnt oder ähnliches, finde ich super!
Die Grundidee der Story gefällt mir sehr gut, die Umsetzung größtenteils auch.
Was mich leider weniger überzeugt hat, war die Passage in Thailand. Die war irgendwie „drüber“ und hat nach meinem Gefühl nicht so wirklich in den Gesamtkontext dazu gepasst.
Das Cover in hellbau und rosa gehalten, mit den typischen Frauenutensilien, von der Handtasche bis zum BH, zielt schon direkt auf die richtige Lesergruppe ab: die Frauen.

Fazit:

Insgesamt konnte sie mich – trotz kleiner Schwächen – absolut überzeugen, so dass ich die Augen offenhalten werde auf der Suche nach Nachschub ;-).
Wem ich den Roman ans Herz legen kann?
Jeder kürzlich Verlassenen, die schmunzeln möchte trotz der Weltuntergangsstimmung ;-)
Aber auch sonst Freundinnen der leichten Lektüre, die sich beim Lesen gerne amüsieren!


Mein Dankeschön geht an Berit Walch, die mir die Möglichkeit gab, in ihr Debüt zu schnuppern, es zu lesen und zu rezensieren!
Ich hatte eine vergnügliche Zeit damit ;-)

Donnerstag, 11. Juni 2015

Der Frust erreicht neue Dimensionen...

Hm, tja, eigentlich wollte ich schon gestern an dieser Stelle meine aktuelle Rezension posten, habe mich aber dann beim Blick in den Briefkasten schon etwas geärgert...
"Meine" Postdame ist so lieb, dicke Sendungen - insbesondere, wenn hervorgeht, dass es sich um Bücher handelt - quer auf den Briefkasten zu legen.

Gestern sah ich schon von Weitem, wie eine Ecke einer offensichtlichen Buchsendung brutal in den engen Schlitz gequetscht war - selbstredend hing der Rest des Buches seltsam verwinkelt ab.
Doch damit nicht genug!
Ich versuchte, es so gut es ging zu retten und nicht noch mehr zu beschädigen, als ich durch den Sehschlitz eine weitere Sendung IM Briefkasten sah.
Böses ahnend öffnete ich also den Kasten und mir kamen gleich 2 Sendungen entgegen.

Das sollten doch nicht etwa die erwarteten Tauschsendungen sein?
Wo ich doch gar keine Post erwartet hatte *hüstel*...

Es befanden sich in 3 Verpackungen insgesamt 4 Bücher und die Ausbeute ist dermaßen frustrierend:
3 von den 4 Büchern sind angestoßen, das eine einen halben cm am Buchrücken eingedrückt! Mit wie viel brachialer Gewalt muss man die Dinger in den Briefkasten quetschen, um solche Beschädigungen hervorzurufen?!?

Ich bin ehrlich entsetzt und STINKSAUER!!!

Auch wenn es Tauschsendungen waren, die Dinger haben einen Wert und so sind sie, sorry!, nen Sch*** wert! Ich schau sie an und könnte vor Wut wirklich schreien!

Morgen erwarte ich tatsächlich Post und hoffe inständig, dass dann geklingelt wird, denn den Postmenschen würde ich mir nur zu gerne vorknöpfen!
Doch, was bringt es am Ende?

Wie geht ihr mit sowas um?

Ehrlich, so geht es gar nicht!
Es kann doch nicht die Lösung sein, mir meine Post an eine andere Anschrift schicken zu lassen?!?

Habt ihr eine Idee?

Ratlos, entsetzt und enttäuscht wie wütend,
eure Agnes

Dienstag, 9. Juni 2015

Monatsrückblicke und Statistiken?

Immer wieder fällt mir auf, dass wahnsinnig viele von euch ganz brav monatliche Lesestatistiken und Monatsrückblicke führen.
Ich selbst führe (bisher?) keine, weil ich mich immer gefragt hatte, wozu? Ich tippe ja meine Rezensionen, Neuzugänge usw., braucht es da dann noch einen Monatsrückblick?

Jetzt habe ich mich in letzter Zeit aber immer wieder dabei ertappt, wie gerne ich gerade durch eure Rückblicke schaue und mich nun frage, ob ihr das bei mir auch gerne sehen wollt?

Wie umfangreich die dann ausfallen würden, kann ich nicht sagen, da ja nicht jeder Monat gleich ist - wisst ihr ja selbst ;-)

Was meint ihr?
Ich bin offen für Veränderungen und nun neugierig auf euer Feedback! :-)

Wie kann ich euch glücklich machen? *lach*

Montag, 8. Juni 2015

Rezension zu "Wir können doch nicht alle nehmen" (Livia Klingl)

erschienen im März 2015
Kremayr-Scheriau
Hardcover 176 Seiten
22 EUR
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Inhalt:

Livia Klingl, langjährige Außenpolitik-Journalistin, will mit diesem Buch mit Vorurteilen aufräumen.
Der Untertitel „Europa zwischen ‚Das Boot ist voll‘ und ‚Wir sterben aus‘“ verrät bereits, dass man die Flüchtlingswelle in der EU nicht einseitig beleuchten kann und darf.

Meine Eindrücke:

Der Aufbau ist hier in vier Teile untergliedert:
In „Warum wir Migranten brauchen“ werden dem Leser die Hintergründe erklärt, die Vorteile aufgeführt, die Österreich und Europa von den Flüchtlingen haben – Stichwort „Bevölkerungspyramide“ beispielsweise.
„Was sie erwartet, auf der Flucht“ hat mich persönlich sehr bewegt, da man zwar natürlich schon die eine oder andere Info zu wissen meint, jedoch ist es doch noch etwas anderes, die Details der Flucht so deutlich vor Augen geführt zu bekommen.
Hat man es geschafft, so steht noch immer „Der dornige Weg durch die Asyl-Bürokratie“ vor den Flüchtlingen – ein nicht minder schweres Unterfangen.
Schließlich gibt Klingl noch „Menschen mit Migrationshintergrund“ das Wort.

An und für sich eine gut durchdachte und sinnige Gliederung.
Jedoch wirkt das Buch eher wie ein einseitiges Plädoyer für eine offene Flüchtlingspolitik, Quellen fehlen leider fast vollständig und die Begrifflichkeiten („Migranten“, „Flüchtlinge“ usw.) werden für meinen Geschmack zu sehr miteinander vermischt, so dass die klare Differenzierung hier leider fehlt.

Ich denke, ich muss nicht ausdrücklich betonen, wie sehr mich die knapp 200 Seiten bewegt haben, gerade wenn man sich die neuesten Bilder aus den immer wiederkehrenden Nachrichten vor Augen führt: immer wieder wird da von neuen Flüchtlingswellen berichtet, von immer mehr Booten, die vor Lampedusa kentern und ihre Insassen – allesamt verzweifelte Menschen, die sich eine neue Zukunft in Europa erhofft haben – ertrinken.
Vermutlich gibt es wenig Menschen, denen das nicht nah geht.

Was ich jedoch sehr schade finde: Die Menschen, die am Ende zu Wort kommen, sind in den meisten Fällen solche, die schon seit Jahren oder gar Jahrzehnten in Österreich leben und teilweise als Gastarbeiter in das Land kamen. Hier fehlt mir leider der Bezug zum eigentlichen Flüchtlingsthema, denn hier habe ich das Gefühl, die Autorin hat es bei der Wahl ihrer Gesprächspartner ein wenig aus den Augen verloren.

Fazit:

Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich hier trotz der Mängel (teilweise „Themaverfehlung“ und fehlende Quellenangaben – Hinweis: Wikipedia stellt für mich keine Quelle für ein Sachbuch dar!) eine absolute Leseempfehlung aussprechen muss!

Es ist ein Thema, das uns alle etwas angeht, ich denke, es beinhaltet einige Infos, die das „breite Publikum“ nicht unbedingt in der Tiefe schon weiß, und vor allem sollten wir uns alle Gedanken machen über ein immer aktuelles Thema!
Mein Dank geht an den Kremayr-Scheriau-Verlag, der im Zuge der Leserunde auf lovelybooks die Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt hat!

Sonntag, 7. Juni 2015

Neuzugänge im Juni #1

Es ist Sonntag und damit mal wieder Zeit, euch meine Neuzugänge zu zeigen *freu*
Auch diese Woche war ich eher zurückhaltend und bin stolz auf mich ;-)
Dennoch durften natürlich neue Bücher bei mir einziehen und dieses Mal sind es ganze zwei!

Zunächst einmal freue ich mich sehr über "Das Jahr des Rehs" - hier wird im Emailstil die Geschichte zweier Freundinnen be- und geschrieben. Die Leseprobe hat mich ein wenig an den berühmten Glattauer erinnert, aber das ist lange her und daher ist dieser "Klau" für mich absolut ok, zumal es ja um eine Freundschaft geht ;-).
Erhalten habe ich es übrigens über vorablesen - ein Dankeschön vorab an dieser Stelle ;-)!
Und ansonsten hat mich ein süßes Paket von der lieben Natalie erreicht, das sie zum Welttag des Buches auf ihrem Blog verlost hatte.
Da sie in der Schule ziemlich viel Stress hatte, kam es etwas später los - und ist dafür umso liebevoller ausgefallen!
Neben Kai Meyers "Phantasmen", die sich ein wenig schaurig anhören und damit genau in mein Beuteschema fallen, hat sie noch ein paar Leseproben und Schokolade eingepackt :-)
Ein ganz dickes DANKESCHÖN nochmals an dich, Natalie! Ich freue mich wirklich wahnsinnig!

Wie, das war's schon?
Ja, ich habe doch gesagt, ich habe mich in vornehmer Zurückhaltung geübt ;-)

Dass ich bei noch auf ein paar Tauschsendungen warte, werde ich mal lieber nicht erwähnen...
Ähm, ich meine, wer weiß, was meine Lieblingspostfrau (hoffentlich ist sie wieder da!) mir die kommende Woche so im Briefkasten hinterlässt ;-)

Samstag, 6. Juni 2015

Rezension zu "Schwiegermutter all'arrabbiata" (Brigitte Jacobi)

erschienen am 08.05.2015
Ullstein
Broschiert, 272 Seiten
14,99 EUR
HIER geht's zur Verlagsseite
Inhalt:

Die Enddreißigerin Henrike betreibt eine kleine Marzipanmanufaktur in Lübeck – sehr zum Unmut ihres Vaters, der „mehr“ für sie wollte. Es läuft eher schlecht als recht und als dann auch noch die Pacht erhöht werden soll, ist das für Henrike ein Schlag ins Gesicht. Doch damit nicht genug: Von ihrem Freund Dario, der zum wiederholten Mal allein in seine kalabrische Heimat gereist ist, erhält sie eine mysteriöse SMS, er sei entführt worden und brauche ihre Hilfe! Schockiert macht sie sich auf den langen Weg nach Kalabrien – und nimmt ausgerechnet ihren Vater mit auf die Reise! Das Abenteuer beginnt…

Meine Eindrücke:

Das lustige Cover im Comic-Stil deutet auf einen leichten Sommerroman hin.
Der Klappentext hingegen verrät, dass es in Brigitte Jacobis Roman nicht nur lustig zugehen wird, sondern auch das kriminalistische Gespür verlangt wird.

Von der Leseprobe absolut überzeugt – witzig war sie und spritzig-frech –, freute ich mich auf diesen Roman. Anfangs konnte ich beim Lesen auch herrlich abschalten und die Kapitel, die übrigens eine angenehme Länge haben, genießen.
Doch schnell wurde klar: Es steht hier zumindest für eine lange Zeit das etwas schwierige Verhältnis zwischen Henrike und ihrem Vater im Vordergrund.
Die Reise in den Süden des Stiefels hat mir insgesamt doch zugesagt, auch wenn ich sie für insgesamt für zu lang für den Gesamtkontext erachte.
Kaum bei Darios Familie angekommen gehen die Irrungen und Wirrungen weiter.
Die Personen dort haben mich leider nicht so überzeugt wie Henrike es (anfangs) getan hatte. Schade drum.
Wir erfahren von einer Familienfehde und die arme Henrike mittendrin.
Mamma Lucias Rolle als Familienoberhaupt wird schnell klar, doch wirklich überzeugen konnte sie mich leider nicht.
Zwischendurch gab es einige Längen zu überbrücken, wohingegen ich auf den letzten Seiten des Romans ein wenig den Eindruck hatte, die Autorin wollte ihn nun „mit aller Gewalt“ dem Ende entgegenbringen. Hier haben sich die Ereignisse derart überschlagen und wurden kurz gefasst, dass ich ein wenig enttäuscht zurückblieb.

Fazit:

Insgesamt ist es ein solider Sommerroman, bei dem der Inhalt ein wenig anders ist als erwartet.

Für mich ist er in die Kategorie „Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt“ einzuordnen, da ich aus dem Genre durchaus schon andere genießen durfte, die mich persönlich mehr überzeugt haben – aber das ist natürlich immer ein subjektiver Eindruck und damit Geschmackssache ;-)
Mein Dank geht an vorablesen für das Rezensionsexemplar!

Freitag, 5. Juni 2015

DHL-Frust und viele Fragezeichen

Ja, dem Titel dieses Posts könnt ihr es schon entnehmen:
I'm not amused...

Der Grund dafür ist ganz einfach:
Umständehalber sitze ich mir daheim den Hintern platt, als es an meiner Tür klingelt.
Nichtsahnend gehe ich hin und öffne einem UPS-Menschen, der ein riesengroßes Paket vor sich herschiebt.
"Ähm, das ist aber nicht für mich?", so meine etwas zögerliche Frage - schließlich hatte ich nichts bestellt... Oder konnte ich mich nur nicht mehr erinnern? Nein, unmöglich!
"Nein, das ist für den Nachbarn xyz, aber der ist nicht zu Hause. Würden Sie das Paket annehmen?"
Ja, natürlich, kein Thema, ich bin ja eh daheim. Der nette Nachbar kann es also später abholen.
Offenbar durch meine anfängliche Irritation ermuntert begann der freundliche Paketmensch, mir sein Leid zu klagen, die vielen Überstunden, die UPS nun machen müsse, da DHL streikt.
"Ach, ist es mal wieder soweit?? Ist ja mal was ganz Neues...", dachte ich, leise vor mich hin grummelnd. Das könnte erklären, warum diverse Post mich noch immer nicht erreicht hat...
Aber gut, alle wollen mehr Geld - ob ich wohl auch mal streiken sollte? *lach* - und bessere Arbeitsbedingungen. Kann ich ja verstehen, so ist es ja nicht, aber manchmal frage ich mich, ob dieses künstliche in die Länge ziehen der Streiks wirklich zielführend ist?
Hoppla, ich weiche ab...

Jedenfalls erklärt der freundliche Mensch, dass DHL mal wieder streikt.
Trotzdem habe ich die Gelegenheit dazu genutzt, auch mal an meinen Briefkasten zu gehen.
Und was lugt mir da durch das Sichtfenster entgegen?
Ein Abholschein von DHL!

Wo sind die Kameras?
Wo das Fernsehteam??
Das kann nur ein schlechter Scherz sein....
Ein ganz schlechter, denn wie gesagt: ICH WAR DAHEIM!!!

Und meine Türklingel ist so laut, dass mich meine Postfrau schon mehrfach aus der Dusche geholt hat (die arme!), also kann - ich - sie - nicht - überhört - haben!!!

Ich bin stinksauer, denn nun darf ich extra wieder in den nächsten Ort fahren - selbstredend heute nicht mehr, denn man kann es erst morgen abholen, hahaha, und das obwohl ich daheim war!

Fühlt man sich da veräppelt? - Ähm, lass mal überlegen....
Ja, irgendwie schon, und das nicht zu knapp....

Zumal das nicht zum ersten Mal vorkommt, seit ich hier wohne - zuvor hat es immer geklappt, egal ob in der Stadt oder auf dem Land, aber hier darf ich regelmäßig Extratouren fahren...
Das finde ich nicht lustig!

Glücklicherweise kam meine andere Nachbarin, die Katzenflüsterin, auch gerade nach Hause und hatte einen ähnlichen Zettel in ihrem Briefkasten - witzigerweise sah der anders aus, obwohl er auch von DHL kam und den identischen Hinweis preisgab.

Sie ist so lieb, mir meine Sendung morgen mitzubringen, da sie eh noch "in die Stadt" muss - sehr lieb von ihr! Dankeschön!

Trotzdem frage ich mich, wie solche Begebenheiten immer wieder passieren können.

Meine Klingel funktioniert gut, zumindest bei den Zeugen Jehowas, bei spielenden Nachbarskindern und bei Menschen, die dubiose Spenden sammeln oder Verträge verkaufen wollen - warum also schafft es DHL nicht, auf den ollen Klingelknopf zu drücken?!

Eine Racheaktion der anderen Postfrau, die mich vor einiger Zeit die Treppen hat herunterstolpern lassen, weil sie keine Lust hatte, hochzulaufen, worüber ich mich unmutig geäußert hatte - ich war mit Grippe außer Gefecht gesetzt und froh, überhaupt aus dem Bett hochgekommen zu sein...?

Ich verstehe es nicht und bin gerade wirklich sauer...

Darauf erst einmal einen neuen Tee mit Honig!

Donnerstag, 4. Juni 2015

Top Ten Thursday: 10 Bücher, die ganz oben auf der Wunschliste stehen

Schon lange von mir beobachtet, wage ich mich diese Woche erstmalig an den TTT, den Top Ten Thursday!
Worum es geht?
Jede Woche stellt Steffi von der Bücherbloggeria ein Thema vor, zu dem sich die Blogger 10 Buchtitel aussuchen können. Die Themen werden jeweils eine Woche im Vorfeld gestellt, eine Übersicht und mehr Informationen findet ihr direkt auf Steffis Blog: klick mich


Da meine WuLi derzeit ins Unermessliche wächst - und der SuB da auch noch voll mitzieht! -, möchte ich mir Gedanken machen, welche Wünsche meine größten sind derzeit ;-). Gar nicht so einfach, eine Auswahl zu treffen, die Reihenfolge ist beliebig....

Könnt ihr euch noch an "Nicht ohne meine Tochter" erinnern?
Das hier ist die Tochter, Mahtob Mahmoody.
Nachdem mich damals die Geschichte, Buch wie Film, sehr bewegt hat, ist es sehr interessant für mich zu erfahren, wie es dem "kleinen Mädchen" inzwischen ergangen ist!

 Bastian Bielendörfer ist ein Lehrerkind und hat unter diesem Motto auch schon ein paar Bücher veröffentlicht, die mich aber nicht sooo sehr reizen. Anders dieses: "Mutter ruft an: Mein Anschiss unter dieser Nummer" - ähm.... Ich liebe meine Mama, aber irgendwie kann ich uns beide unter diesem Titel ein bisschen wiederfinden ;-)
Außerdem finde ich die Aufmachung grandios, ich habe schon mal reingelesen und muss es haben!
 Das Prequel zur Erlendur Indridason-Reihe, die ich seit meinem Krimi-Seminar meines Studiums liebe - und daher ein must have ;-)
 "Mein Herz und andere schwarze Löcher" beherbergt eine so dramatische Geschichte, dass ich sie einfach lesen muss... Der Grundgedanke: Kommt es noch so dicke und scheint es noch so aussichtslos, es geht doch immer irgendwie weiter ;-)
Bei der Leserunde auf lovelybooks hatte ich leider kein glück, aber seitdem steht dieses Buch auf meiner Wunschliste - ein Bericht über das Leben der jungen Autorin mit Epilepsie, was mich besonders interessiert... Wie geht sie selbst mit der Erkrankung um, wie ihr Umfeld? Hat sie noch Anfälle, wie häufig und intensiv sind sie, wie sehr wird ihr Leben dadurch beeinträchtigt? Fragen über Fragen....
Mit "So weiß wie Schnee" ist im Arena-Verlag der zweite Teil von Salla Simukkas Trilogie um Lumikki erschienen - "So rot wie Blut" hat mich absolut begeistert, daher gehört auch dieses Buch in mein Regal!
Es geht direkt weiter im gleichen Verlag - die haben aber auch immer tolle Bücher im Programm!
Lea zählt alles, ist zwanghaft ordentlich und landet in einer Chaos-WG - kann das gut gehen? Wenn dabei auch noch Gefühle erwachen, wird es richtig spannend ;-)

Ein ernstes Thema: Fremdenhass. Ich liebe Jugendbücher, habe lange keine mehr gelesen, also wird es Zeit! Die Beschreibung hat es mir angetan, also möchte "Sommer unter schwarzen Flügeln" in mein Regal ziehen.
Es geht ernst weiter: dieses Mal mit Mobbing.
In "Sternschnuppenstunden" würde ich gerne mehr darüber lesen, wie die Protagonistin aus der Situation herauskommt.

Auch zum Schluss würde ich gerne nachdenken und ein wenig traurigen Gedanken nachhängen. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" kennt spätestens seit dem Kinofilm vermutlich fast jeder, aber wer kennt "Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe"?





Abschließend möchte ich euch noch verraten, dass ich dieses Mal die Bilder den Verlagsseiten entnommen habe - eigene Fotos kann ich ausnahmsweise (noch) nicht beisteuern ;-).

Mittwoch, 3. Juni 2015

Rezension zu "Freundinnensommer" (Meg Donohue)

erschienen am 09.03.2015
HEYNE
Taschenbuch 320 Seiten
8,99 EUR
ISBN: 9783453412972
HIER gehts zum Verlag
Inhalt:

Drei Freundinnen, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Kate, Vanessa und Dani. Als dann die Perfektionistin Kate kurz vor ihrer Hochzeit von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird, beschließen die Freundinnen, nach acht Jahren zum ersten Mal wieder gemeinsam zum Strandhaus zu fahren, in dem sie so viele Sommer gemeinsam erlebt haben.

Meine Eindrücke:

Meg Donohue hat mit „Freundinnensommer“ ihrem zweiten Roman veröffentlicht.
Das sommerlich anmutende Gute-Laune-Cover – hellblau und rosa sind die dominierenden Farben, in aufeinander gestapelten Schüsselchen strahlen dem potentiellen Leser knackige Kirschen entgegen – hat mich direkt neugierig auf eine vermeintlich leichte Sommerlektüre gemacht.
Schon der Klappentext lässt jedoch vermuten, dass es nicht ganz so spritzig-frisch und leicht sein würde, da ist von einer „verhängnisvollen Sommernacht vor acht Jahren“ die Rede, ich stutzte. Doch da ich von Natur aus neugierig bin (also eine typische Frau, was das angeht *lach*), wollte ich diesen Roman unbedingt lesen.
Den Kapiteln ist jeweils einer der drei Namen vorangestellt, aus deren Sicht die folgenden Seiten zu lesen sein werden. So lernt man die Charaktere und Eigenheiten der einzelnen Damen schnell kennen.
Nun sollte man meinen, dadurch sind Unklarheiten ausgeschlossen, aber stilistisch gibt es leider keinerlei Bruch in der Schreibweise, so dass ich doch immer wieder zurückblättern musste, bei wem ich mich gerade befinde. An sich hat sie mich leider überhaupt nicht packen können, schnell merkte ich, dass ich stellenweise las, ohne den Inhalt aufzunehmen, also zurückblättern, konzentriert lesen – und am Ende doch nicht viel schlauer sein. Hm…
Auch konnten mich die Charaktere leider nicht so wirklich überzeugen.
Kate wird von ihrem Verlobten kurz vor der Hochzeit sitzen lassen – ansonsten wirkt sie auf mich irgendwie farblos und unauthentisch.
Dani verliert in schöner Regelmäßigkeit ihre Jobs, gleicht das mit Drogen und Alkohol aus – kein sehr erwachsenes Verhalten.
Vanessa hingegen erfährt von der Affäre ihres Mannes und hinterfragt entsprechend ihre ganze Ehe – jedoch nimmt sie selbst Kontakt zu ihrem Jugendfreund Jeremy auf und man fragt sich, ob sie es ihrem Mann nun mit gleicher Münze zurückzahlen möchte?!
Was oberflächlich vielleicht ein interessanter Mix zu sein scheint, ist jedoch leider farblos gestaltet. Keine der Freundinnen konnte mich wirklich überzeugen, selbst auf die Seiten gesehen konnte ich keine wirkliche Entwicklung feststellen.
Auch das Geheimnis um die besagte Sommernacht, seit der sich alle drei Frauen unabhängig voneinander mit Schuldgefühlen plagen, ist schnell gelöst.
Ich musste auch mehrfach ansetzen, um „Freundinnensommer“ fertig zu bekommen.

Fazit:

Mit der Umsetzung einer vermeintlich interessanten Story konnte ich nicht viel anfangen, die Schreibweise konnte mich nicht packen. Der Stoff gibt eigentlich einiges her, aber am Ende war es leider nichts meins. Vielleicht bin ich gerade etwas kritisch, doch muss mich ein Buch packen und/oder mich amüsieren, zumindest muss es irgendwas in mir auslösen und beides hat „Freundinnensommer“ leider nicht geschafft.
 Mein Dankeschön geht an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

Dienstag, 2. Juni 2015

Gewinnspiel-Werbung :-)

Die liebe Line feiert am 14.06. ihren ersten Bloggergeburtstag!
Um sich bei all ihren treuen Lesern zu bedanken, veranstaltet sie ein kleines Gewinnspiel, bei dem es ein Wunschbuch bis zu 10 EUR zu gewinnen gibt!

Tolle Idee!

Meistens sind die Bücher ja vorgegeben - wobei auch da natürlich wahre Schätze verborgen sein können! -, aber ich freue mich besonders, freie Wahl zu haben, denn ich habe mir "Mutti ruft an - Mein Anschiss unter dieser Nummer" ausgesucht. Das wollte ich schon immer mal lesen - und spätestens seit ich mal in der Buchhandlung reingeblättert hatte, ist es auf meiner WuLi.

Falls ihr Linas Blog noch nicht kennt, schaut doch einfach mal bei ihr vorbei:
http://line91blog.blogspot.de/2015/05/gewinnspiel-erster-blog-geburtstag.html#comment-form

Und all denjenigen, die beim Gewinnspiel mitmachen wollen: Viel Glück! :-)

Rezension zu "Das hätten wir uns sparen können" (Hagen Siemers)

erschienen am 17.09.2014
Tectum Verlag
Broschiert 240 Seiten
17,95 EUR
ISBN: 9783828833616
Inhalt: 

Dieses Buch trägt den Untertitel „Ein Schwarzbuch missglückter Reformen von Hartz IV zum Ausverkauf des Staates“ – der Klappentext wie die umschreiben Zeilen des großen online-Buchshops klangen vielversprechend.
Entsprechend neugierig war ich auf „Das hätten wir uns sparen können“, hatte ich mir doch detaillierte Informationen erhofft, die mit interessanten Hintergrundinformationen gespickt sind.

Meine Eindrücke:

Die ersten Seiten lasen sich zunächst auch nicht „unspannend“ – etwas reißerisch zwar für ein Sachbuch, doch war ich neugierig, wo die Reise hingeht.
Doch wurde meine Freude schnell getrübt.
Autor Hagen Siemers reiht hier in eher ketzerischer Art und Weise die negativen Seiten der Reformen (von der Arbeitsmarktreform über Steuerreform, Hartz IV-Reform usw.) aneinander, jedoch ohne die von mir erwarteten Informationen zu liefern, die für mich wirklich von Interesse gewesen wären.
Auch bleiben am Ende leider sämtliche Fragen offen, wie beispielsweise, ob oder welche Lösungen es geben kann? Gibt es eine Rettung für die Missstände in unserem Land? Was kann der Einzelne tun? Wie kann man der derzeitigen Entwicklung gegensteuern?

Ich muss zugeben, selten hat mich ein Buch so ratlos zurückgelassen wie dieses hier.
Sehr lange habe ich mit mir, meiner Meinung und dieser Rezension gerungen, da mir nichts ferner liegt, als ein Buch zu zerreißen.
Doch nutzt hier das gelungene Cover leider auch nichts mehr, auf dem die Geldscheine aus einem Mülleimer quellen.

Fazit:

Leider eine herbe Enttäuschung, auch wenn oder gerade weil das Thema an sich so viel mehr Potential gehabt hätte.
Daher kann ich hier leider nicht mehr als einen mageren Stern vergeben, tut mir leid!
Auch wenn der Inhalt mich leider nicht überzeugen konnte, geht mein Dank natürlich an den Tectum-Verlag, der das Rezensionsexemplar für die Leserunde bei lovelybooks zur Verfügung gestellt hat!

Montag, 1. Juni 2015

Dieses Buch bleibt im Regal #2


Und schon sind 2 Wochen um - Zeit, einen neuen Schatz aus meinem Bücherregal vorzustellen:

Diese Woche hat es "Das kleine große Glück" von Lucy Dillon geschafft.
Es ist lustigerweise sogar das erste Buch, das ich auf diesem Blog rezensiert habe, klickt HIER.

Aber es ist viel mehr als das, denn es hat mich damals sehr bewegt.
Mit der Protagonistin Gina konnte ich mich aus verschiedenen Gründen unfassbar gut identifizieren und auch wenn das Buch gerade am Anfang ein paar kleine Längen hat, gebe ich es nicht her.
Der Grund dafür ist ganz einfach:
Ich denke, jeder von uns hat mal einen Durchhänger, so auch ich, auch wenn dieser zum Glück schon einige Jahre zurückliegt. Allerdings habe ich mich damals in einer recht ähnlichen Situation wiedergefunden wie Gina: Nach einer Trennung kam der Umzug in eine neue, viel kleine Wohnung, die Kisten gefühlt (ok, tatsächlich nicht nur gefühlt...) bis zur Decke hochgestapelt und damit die unbedingte Notwendigkeit, mal ordentlich und gnadenlos ausmisten zu müssen.
Anfangs ein schier unmögliches Unterfangen, machte es irgendwann richtig Spaß, sich von alten Dingen, dem ganzen Ballast zu trennen! Da musste einiges daran glauben, das ich bis dato als unverzichtbar eingeordnet hatte.
Tja, ich würde zwar nicht so wie gehen, mich auf 100 Gegenstände reduzieren zu wollen - wenn ich allein an die Bücher denke *lach* -, aber ich habe gemerkt, dass es immer weitergeht, auch wenn es sich vielleicht anfangs nicht so anfühlt.

Oha, jetzt habe ich aber ordentlich aus dem Nähkästchen geplaudert :-)
Jedenfalls gibt es eben einen Grund, warum mich dieses Buch so bewegt hat - und warum es unbedingt in meinem Regal bleiben muss!

~~~

Euch ist die Aktion neu?
Dann verrate ich euch mal, um was es hier geht:

Das ist eine Mitmachaktion von Damaris liest. Du möchtest ebenfalls ein besonderes Buch, das niemals aus deinem Regal auszieht, auf deinem Blog vorstellen und es damit deinen Lesern empfehlen? Dann ...

SEI DABEI!
(die Aktion findet, bis auf Weiteres, jeden zweiten Montag statt)

Verwende das Dieses Buch bleibt im Regal-Banner, und verweise damit auf den Ursprungsblog, damit die Aktion Wiedererkennungswert hat.
Wenn du magst, hinterlasse mir hier deinen Beitragslink als Kommentar, dann können interessierte Leser und ich zum Stöbern kommen.
Mach mit, oder auch mal nicht. Am Aktionstag oder später - ganz egal. Die Aktion ist jedes Mal freiwillig. Sie soll gemeinsam Spaß machen und ggf. den Austausch anregen.