Sonntag, 31. Mai 2015

Neuzugänge im Mai - zum letzten ;-)

So, heute ist der letzte Mai-Tag, da wird es Zeit, euch meine letzten Neuzugänge vorzustellen.

Diese Woche war ich auch ganz brav ;-)

Ich habe nichts ertauscht, nichts gekauft und bin dennoch nicht leer ausgegangen.
Meine liebe Freundin Bianca von schatzichwilleinbuchvondir war mal wieder auf Stöbertour und hat dabei auch an mich gedacht, was mich natürlich freut wie Bolle! :-)
Vielen lieben Dank nochmals! :-)


Zum einen hat sie mir "Die Kinderhexe" von Roman Rausch mitgebracht, einen historischen Roman, der in Würzburg zur Zeit des 30jährigen Krieges spielt.
Ich freue mich jetzt schon darauf, ihn zu lesen, nachdem mich "Die letzte Jüdin von Würzburg" seinerzeit ziemlich begeistert hat.

Das andere war eigentlich für einen Freund gedacht, der es jedoch schon hatte - Pech für ihn, mein Glück, denn so durfte auch der Ariadne-Krimi "Schatten" von Sarah Dreher bei mir einziehen. Dies ist der 2. Teil der Stoner McTavish-Reihe, die mir bisher nur vom Hörensagen bekannt ist - entsprechend bahnt sich meine Neugier ihren Weg ;-)

Einen Neuzugang habe ich noch:
Auf meinem Kindle ist das "Herbsttagebuch" von Kerstin Hohlfeld eingezogen, der zweite Teil der Rosa Redlich-Reihe, nachdem ich gerade mit Begeisterung den "Glückskekssommer" beendet habe - zur Rezi klickt HIER.

Rezension zu "Krähenmädchen" (Erik Axl Sund)

erschienen am 21.07.2014
der Hörverlag
2 MP3-CDs: 12 h 57 min
ISBN: 9783844515312
Inhalt:

Stockholm: Eine schwer misshandelte Jungenleiche wird aufgefunden. Doch bald schon tauchen weitere Jungenleichen auf, die scheinbar niemand vermisst. Allen sind die schweren Misshandlungen gemeinsam. Kommissarin Jeanette Kihlberg bittet die Psychologin Sofia Zetterlund um Hilfe, bei der einer der Jungen Patient war. Bei all dem Leid kommt schnell die Frage auf, wieviel Leid ein Mensch ertragen kann, bevor er selbst zum Monster wird…

Meine Eindrücke:

Das Autorenduo Erik Axl Sund hat mit „Krähenmädchen“ den Auftakt ihrer Viktoria Bergman-trilogie zu Papier gebracht.
Da die nordischen Autoren im Allgemeinen den Ruf haben, immer eine Spur heftiger zu sein als der Rest, war ich natürlich auch auf die Schweden neugierig. Das Hörbuch musste her, da mir der Haushalt mit Untermalung leichter von der Hand geht – tja, denkste!
Die Handlung ist anfangs so unübersichtlich, dass man jederzeit mit voller Aufmerksamkeit lauschen muss, um den Faden zwischen „damals“ und dem „heute“ sowie den einzelnen Orten nicht zu verlieren. Hilfreich hierbei ist jedoch, dass zu Beginn der Abschnitte jeweils benannt wird, wo man sich befindet.
Viele Protagonisten tauchen auf – nicht nur in ihrer Rolle den Fall betreffend, sondern auch in ihrer privaten Umgebung. Da es hier die eine oder andere Ähnlichkeit gibt, muss man wirklich genau aufpassen, wo man sich gerade befindet.
Entsprechend langsam läuft der Thriller an, was mich jedoch persönlich nicht sonderlich stört, da ich den backround der Protagonisten auch immer interessant finde – man weiß ja nie, wofür der noch gut ist ;-).
Die beschriebenen Details sind grausam, schrecklich und schwer nachvollziehbar – Attribute, die ich an der nordischen Literatur sehr zu schätzen weiß.
Auch der Sprecher Thomas M. Meinhardt leistet gute Arbeit; die vielfache Kritik an seiner monotonen Sprechweise kann ich selbst nicht nachvollziehen, da er für mich dadurch eine gewisse Distanz zum Geschehen herstellt und der Plot auch nach meinem Empfinden keine zusätzliche Spannung „nötig hat“.
Nun möchte ich von der vielschichten Handlung nicht zu viel verraten, daher spare ich hier an den Details.
Wichtig ist jedoch, dass „Krähenmädchen“ mit einem ganz fiesen Cliffhanger endet, so dass man umgehend Nachschub braucht!
Den kann man übrigens ganz leicht am Cover erkennen, denn die sind perfekt auseinander abgestimmt!

Fazit:

Es empfiehlt sich also nicht, die einzelnen Teile der Trilogie unabhängig voneinander zu genießen, sondern in der richtigen Reihenfolge, am Besten mit dem Nachfolger auf dem Nachttisch oder im CD-Regal, wenn es auf das Ende zugeht.

Ich zumindest bin nun unfassbar neugierig, wie es in „Narbenkind“ weitergehen wird!

Ein herzliches Dankeschön an das Bloggerportal von Randomhouse, das mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat!

Samstag, 30. Mai 2015

Buchrecycling mal anders

Vorhin habe ich meine Eltern besucht - und was strahlte mir da auf dem Wohnzimmertisch entgegen?
Dieser Artikel der örtlichen Tageszeitung:


Nun, über die Schönheit des Designs mag man sich streiten, aber die Idee fand ich doch einmal interessant und wollte sie euch nicht vorenthalten ;-)


Freitag, 29. Mai 2015

Rezension zu "Glückskekssommer" (Kerstin Hohlfeld)

Bildquelle: GMEINER
erschienen im Februar 2011
Broschiert 420 Seiten
11,90 EUR
ISBN: 9783839211472
Inhalt:

Eigentlich glaubt die angehende Schneiderin Rosa Redlich so gar nicht an Schicksal – schon gar nicht, wenn es aus diesen kleinen Keksen kommen soll, die ihre Oma ihr regelmäßig schenkt. Doch als einer davon ihr eine wahre Glückssträhne offenbart, die sich zu bewahrheiten scheint, ist Rosa überglücklich: Eva Andrees, die berühmte Schauspielerin hat ihr Gesellenstück entdeckt und es bei der großen Filmnacht tragen! Rosas Begeisterung kennt keine Grenzen! Doch: wer hoch hinauf will, kann tief fallen. So auch eine Rosa Redlich…

Meine Eindrücke:

Kerstin Hohlfeld ist mit dem ersten Band ihrer Rosa Redlich-Reihe ein wunderbarer Frauenroman gelungen, den ich kaum aus der Hand legen wollte.
Die Charaktere sind allesamt absolut authentisch beschrieben:
Rosa Redlich, die 27jährige Protagonistin, ist anfangs schrecklich naiv und lebt arg in ihrer eigenen Welt, so dass sie ihre Umwelt überhaupt nicht so richtig wahrnimmt. Doch macht sie im Laufe der Geschichte – umständehalber gezwungenermaßen – eine derart tolle Entwicklung durch, dass es unheimlich Spaß gemacht hat, sie durch die Seiten zu begleiten!
Auch die vermeintlichen Nebenfiguren beschreibt Hohlfeld so detailgetreu, dass man nicht umhin kommt, sie vor dem geistigen Auge zu haben, einfach klasse!
Dabei kommen Themen wie Freundschaft, Lügen, Verrat und natürlich auch die Liebe nicht zu kurz!
Jedes davon bekommt seinen Platz in angemessener Länge und Ausführlichkeit, ohne dabei zu aufdringlich zu sein.
Vom Plot möchte ich nicht zu viel verraten, doch muss ich zugeben: Es ist lange her, dass sich hinter einem „einfachen Frauenroman“ ein so gelungenes Wohlfühlbuch verborgen hat!
Der Schreibstil ist super angenehm und flüssig zu lesen, was natürlich umso mehr Freude bereitet!
Das Cover verspricht in seiner angenehm leichten Gestaltung mit der Pusteblume vor dem blauen Himmel einen leichten Inhalt und kann das auch halten – jedoch ohne dabei zu platt zu erscheinen, im Gegenteil! Meines Erachtens gibt es hier durch die Themenwahl auch Tiefgang, den man nicht unbedingt erwartet hatte, der jedoch zumindest mir umso besser gefallen hat!
Natürlich scheinen manche Dinge fast ein wenig zu „glatt“ zu laufen, doch das gehört doch irgendwie in das Genre mit rein ;-)

Fazit:

Insgesamt habe ich mich perfekt unterhalten gefühlt von Rosa Redlichs erstem Band und freue mich schon jetzt auf die weiteren Teile!
Auch wenn ich vor einiger Zeit bereits die „Winterwünsche“ (Teil 3) gelesen habe, denke ich, dass es dann die perfekte Gelegenheit sein wird, doch noch einmal dazu zu greifen ;-).

Von mir gibt es für „Glückskekssommer“ absolut wohlverdiente 4,5 von 5 Schäfchen!


Da ich dieses Buch aus der Kindle-Leihe hatte, habe ich ausnahmsweise mal das Bild des Verlages genommen statt selbst zu fotografieren - schwarz-weiß finde ich nicht ganz so schön, zumal mir gerade die Farbgestaltung richtig gut gefällt! :-)

Donnerstag, 28. Mai 2015

Rezension zu "Dat Leben is kein Trallafitti: Der Fenster-Rentner erklärt die Welt" (Otto Redenkämper)

erschienen am 25.09.2015
FISCHER Verlag
Taschenbuch: 208 Seiten
8,99 EUR
ISBN: 9783596030866
Inhalt: 

Otto Redenkämper darf nach 40 Jahren Maloche nun endlich das ruhige Rentner-Dasein genießen. Ruhig? Nun ja, nicht so ganz… Es gibt für einen ehrenhaften Gelsenkirchener wie ihn natürlich neue Aufgaben: man muss suspekte Menschen beobachten, einschreiten, wenn das Balg einmal wieder Unsinn treibt und natürlich: den Fensterplatz beziehen!

Meine Eindrücke: 

Als ich eine Einladung für die Leserunde bei lovelybooks bekam, musste ich mich direkt bewerben, denn humorvolle Bücher sind natürlich immer etwas Tolles!
Hier findet der Leser in kurzen Kapitelchen lustige Anekdoten, die Otto im Ruhestand erleben darf. Dabei erlebt er mit seinen Freunden allerlei, aber auch seine geliebte Wilma kommt nicht zu kurz.
Trotz der kleinen Kapitelchen gibt es einen erkennbaren roten Faden (Jupps Kiosk muss gerettet werden), so dass es einen hohen Suchtfaktor gibt.
Dazu treiben die vielen Neologismen dem Leser mitunter die Lachtränchen in die Augen.
Göttlich amüsiert habe ich mich bei Ottos Suche nach Büffelmozzarella – in der Metzgerei. Da er dort nicht fündig wurde, bastelte er seiner Wilma spontan selbst einen zusammen: aus Scheiblettenkäse!
Natürlich könnte ich viel mehr Beispiele nennen, jedoch bin ich der Meinung, jeder sollte das Buch selbst lesen ;-)
Den rohrpötter „Slang“ lernt man als auswärtiger ganz nebenbei.
Da ich selbst nicht aus der Gegend komme, konnte ich mich nicht sooo sehr mit Otto und Konsorten identifizieren (ok, mich trennen auch noch ein paar Tage von ihm ;-) ), hatte jedoch trotzdem meinen Spaß bei der Lektüre.
Das Cover halte ich übrigens für sehr gelungen, da es „die Welt“ aus der Sicht Ottos zeigt – direkt von seinem Fensterplatz mit Kissen – herrlich!

Fazit:

Insgesamt möchte ich eine Leseempfehlung für alle aussprechen, die sich im Ruhrpott wohlfühlen und sich gerne dem Genuss kurzer Anekdoten hingeben.


Mittwoch, 27. Mai 2015

Lesemaus im Reihenfieber

Einige von euch haben es vielleicht schon bemerkt:
Ich bin momentan total im Reihenfieber!

Warum?
Keine Ahnung, irgendwie war mir danach, endlich mal wieder die Müttermafia-Trilogie anzuhören, eines meiner all time favourites :-)
Wenn ich mit "Gegensätze ziehen sich aus" fertig bin, werde ich mit den Andreas Föhr-Krimis weitermachen. Ich freue mich wahnsinnig auf das für mich dritte Hörbuch der Reihe!

Vielleicht ist es gerade einfach schön, "alte Bekannte" wiederzu"treffen"?

Daheim bin ich nun fast durch mit dem "Krähenmädchen" (Erik Axl Sund) und derart begeistert (soviel kann ich schon einmal verraten, hihi), dass ich jetzt schon auf Teil 2 und 3 brenne!! :-)

Natürlich lese ich auch Einzelbände, aber im Moment haben es mir die Mehrteiler einfach angetan.

Übrigens lese ich auf dem Kindle die letzten Züge von "Glückskekssommer" (Kerstin Hohlfeld), dem ersten Teil ihrer Rosa-Redlich-Rehe (war ja irgendwie klar, oder? ;-))

Wie sieht es bei euch aus?

Sonntag, 24. Mai 2015

Neuzugänge Mai - zum dritten Mal

Ist schon wieder eine Woche rum?
Wahnsinn, wie die Zeit vergeht... *lach*

Meine Postfrau war aber auch mal wieder fleißig *gg*

Und ich habe ganz viel herumgetauscht...

"Wir kennen uns doch kaum" (Max Küng):
Darauf war ich neugierig, seit ich es das erste Mal entdeckt hatte und konnte es nun ertauschen - und das nette Lesezeichen gab es on top dazu :-)
Das wird wohl was fürs Herz sein - ich freu mich drauf!


Aber an Spannung darf es natürlich auch wieder nicht fehlen, daher war ich auch auf diesem Gebiet auf der Suche:

"Todesfrist" von Andreas Gruber ist der erste Teil des Wiesbadener BKA-Beamten Martin Sneijder, auf den ich brenne - der zweite Teil ("Todesurteil") konnte mich ja schon absolut überzeugen, wie ich hier sehen könnt!

Mit "Kein Espresso für Commissario Luciani" (Claudio Paglieri) ist ein weiterer Krimi eingezogen - ein Buch dazu gab es bei der letzten Shoppingtour schon *lach*, aber irgendwie bin ich momentan mehr auf dem Hörbuchtrip unterwegs.

Ja, aber auch diese Woche habe ich den Geldbeutel aufgemacht - wenn auch in der Sparversion *lach*. Dabei wollte ich nur die Zutaten für meine Blätterteigschnecken kaufen.... Keine Ahnung, warum mir dann immer plötzlich so tolle Aufsteller im Weg herumstehen...


"Die Sterne über Florenz" (Brigitte D'Orazio): Allein der Titel - ich liebe Florenz, eine der schönsten Städte der Welt... Ja, ich gestehe, dass sich die Protagonistin ausgerechnet in einen Paolo verliebt, hat es umso schwerer gemacht, hier zu widerstehen *schmunzel*.

"Irgendwas ist immer": Ich hatte vor einigen Jahren schon ein paar Bücher von Tine Wittler, der Einrichtungsqueen, gelesen und gehört und war positiv überrascht - also musste das auch mit!

Bei "Lotte Macchiato" (Nelly Tolle) ist mir als erstes das pinke Cover ins Auge gesprungen - wenn dann auch noch "Hamburg" und "Berlin" erwähnt werden, dazu eine Herz-Schmerz-Story, dann bin ich dabei!

Ja, und auch hier geht es ohne Krimi nicht; "Die toten Bücher" (Michael Kurfer) besticht schon durch die Schreibmaschine auf dem Cover - ich bin so ein Opfer... Aber ohne gut klingende Geschichte geht es natürlich auch hier nicht; Der Münchner Italiener Andrea.... Ähm, ja, ok, ich sehe den roten Faden... *lach* Jedenfalls geht es hier u.a. um die Machenschaften einer Verlagskette *gg*.

Samstag, 23. Mai 2015

Rezension zu "Die Patin" (Kerstin Gier)

erschienen in dieser Version: 2012
Verlag: Lübbe Audio
4 CDs
im Schieber der Trilogie
Inhalt:

Inzwischen hat Constanze sich mit ihren Kids im Häuschen der verstorbenen Ex-Schwiegermutter ganz gut eingelebt und Freunde in der Insektensiedlung gefunden – nun ist auch Zeit für eine neue Liebe: Anton, der Jaguarmann und Constanzes Anwalt, hat ihr Herz erobert. Leider ist seine Familie nicht ganz so begeistert von der Verbindung, insbesondere Emily, Antons Tochter macht Constanze das Leben schwer. Doch auch die ständige Anwesenheit der Freunde, die die Hilfsbereitschaft der zweifachen Mutter sehr zu schätzen wissen, macht es den beiden Frischverliebten schwer, Zeit für sich zu finden…

Meine Eindrücke:

Auch den 2. Teil der Mütter-Mafia-Trilogie habe ich schon vor Jahren gelesen und nicht zum ersten Mal angehört.
Langweilig? – keineswegs! Im Gegenteil, ich freue mich sehr, ins Regal zu greifen und einen Ausflug zu den alten Bekannten zu machen.
Auch hier glänzt Mirja Bös mit einer genialen Intonation von Kerstin Giers Meisterwerk – literarisch vielleicht nicht unbedingt, aber der Unterhaltungswert ist unumstritten hoch!
Die Protagonisten entwickeln sich im Laufe der Zeit, es macht richtig Spaß, den Kids beim Älterwerden zuzuschauen *lach*- so bekommt in diesem Teil sogar „Nellys streng geheimes Tagebuch“  seinen Platz und amüsiert den Leser und Hörer.

Fazit:

Eine wieder für mich perfekte Unterhaltung, die Lacher ebenso beherbergt wie leise Sozialkritik.
Ich müsste lügen, würde ich nun behaupten, mich nicht auf den dritten Teil zu freuen, den ich nachher gleich mit ins Auto nehmen werde *lach*

Warum es dennoch ein halbes Schäfchen weniger gibt? - Weil mich "Die Müttermafia" einfach noch ein kleines bisschen mehr überzeugt hat ;-)


Freitag, 22. Mai 2015

Chaos-Challenge - ein Zwischenstand

Vor etwa vier Wochen habe ich mich entschlossen, bei Lisas Chaos-Challenge mitzumachen.
Sie stellt hier 45 Aufgaben, von denen bis zum 10.04.2016 die Leser versuchen sollen, 20 zu lösen.

Als ich gestern meine Rezi online gestellt und dabei natürlich geschaut habe, welcher Aufgabe ich sie zuordnen kann, fiel mir auf, dass ich schon 10 davon gelesen habe :-)
Und das nach so kurzer Zeit! :-)

Ja, es sind auch Hörbücher dabei, aber es steht nirgendwo geschrieben, dass die nicht erlaubt sind, von daher kann ich wohl echt stolz sein!

Klar, es sind erst einmal leichte Aufgaben und es wird mit der Zeit schwieriger, die passenden Bücher zu finden, aber der Schnitt bisher ist doch nicht schlecht *lach*

Ja, ich freue mich!
Und jeder soll's wissen, hehehe ;-)

Ach ja, wenn ihr wissen wollt, welche Titel es bisher in die Liste geschafft haben, klickt hier :-)

Donnerstag, 21. Mai 2015

Rezension zu "Cappuccinoküsse - Lesbisch für Anfängerinnen 2" (Celia Martin)

erschienen am 23.02.2011
Butze Verlag
1 MP3-CD
ISBN: 9783940611123
Inhalt:

Astrid und Tina, die „Neulesbe“, schweben im 7. Himmel. Doch als Astrids Ex-Geliebte Chiara auftaucht, sorgt das für einige Verwirrung. Doch nicht nur Chiara bringt Tina aus dem Konzept, denn plötzlich steht auch noch Tinas Mutter vor ihrer Tür und kündigt an, nun hier zu  bleiben. Da darf das Comingout nicht mehr lange auf sich warten lassen – doch wie wird die Mutter darauf reagieren?

Meine Eindrücke:

Nachdem ich beim ersten Teil („Willkommen in der WG“) herzhaft lachen musste und mich gut amüsiert hatte, musste ich den zweiten Teil auch bald darauf anhören – wie praktisch, dass ich sie im Doppelpack ertauscht hatte und damit nicht noch lange suchen musste *lach*.
Die Vorfreude war groß, die Begeisterung jedoch hielt nicht allzu lange an.
Zum einen war die Aufmachung der MP3-CD hier leider nicht optimal – zu lange Tracks, seltsame lange Pausen zwischen den Tracks und seltsame Musikeinspielungen (gab es die im ersten Teil auch schon??) verwirrten mich ein wenig.

Die Story an sich war ok, hat hier und da auch für den einen oder anderen Lacher gesorgt, doch kam sie leider nicht an den ersten Teil heran – typisch Fortsetzung, könnte man nun sagen.
Witzig sind die Irrungen und Wirrungen um Chiara, auch der Hörer grübelt mit, was es wirklich mit ihrem Auftauchen auf sich hat, doch ist das Handeln Tinas hier nicht immer wirklich nachvollziehbar. Sehr schade! Ich hätte erwartet, dass sie sich richtig gut in ihrer „neuen Rolle“ einfindet und auch reift im zweiten Teil.
Es gab ein Wiedersehen mit vielen alten Bekannten aus dem ersten Teil, was mir wiederum sehr gut gefiel. Irgendwie gibt einem das beim Hören ein wenig das Gefühl von „wieder nach Hause kommen“, falls ihr versteht, was ich meine ;-).

Fazit:

Insgesamt habe ich mich gut unterhalten gefühlt, jedoch war meine Erwartung angesichts des wirklich gut gelungenen Debüts vermutlich etwas zu hoch geschraubt.
Ob ich nun auch noch den dritten Teil der Trilogie anhören werde? Irgendwann bestimmt, gerade habe ich wenig Lust darauf.
Gibt es eine Lese- oder Hörempfehlung?
Ja, die kann ich wohl ruhigen Gewissens dennoch geben an all diejenigen, die sich leicht und lustig unterhalten lassen möchten. Aber erwartet bitte keine literarisch hochtrabenden Neuerungen oder die totale Spannung – das Rad wird hier nicht neu erfunden ;-).



Mittwoch, 20. Mai 2015

Dieses Buch bleibt im Regal #1

Ich bin begeistert, welche tollen Aktionen sich die Blogger ausdenken und hier kann ich tatsächlich nicht widerstehen mitzumachen!
Worum es geht? - Nun, ich denke, der Name verrät es schon ;-)
Im Laufe der Lesezeit häufen sich so viele Bücher bei den Leseratten und -mäusen an, dass man zwangsläufig auch einmal welche hergeben muss. Manchen möchte man vielleicht auch gar nicht behalten, aber um die geht es hier nicht. Im Gegenteil: Damaris von damarisliest hat diese Aktion ins Leben gerufen, um den Lesern - also euch ;-) - zu zeigen, welche Schätze man nicht mehr hergeben möchte!

Damaris' Infos dazu:
SEI DABEI!
(die Aktion findet, bis auf Weiteres, jeden zweiten Montag statt)

  • Verwende das Dieses Buch bleibt im Regal-Banner, und verweise damit auf den Ursprungsblog, damit die Aktion Wiedererkennungswert hat.
  • Wenn du magst, hinterlasse ihr dort deinen Beitragslink als Kommentar, dann können interessierte Leser und sie zum Stöbern kommen.
  • Mach mit, oder auch mal nicht. Am Aktionstag oder später - ganz egal. Die Aktion ist jedes Mal freiwillig. Sie soll gemeinsam Spaß machen und ggf. den Austausch anregen.
Ich möchte auf jeden Fall mitmachen und beginne heute mit einem Buch, das mir schon von Kindesbeinen an (ja, ich habe es erstmalig mit 11 gelesen *lach*) viele emotionsgeladene Lesestunden beschert hat:

Zum Inhalt muss ich wohl nicht viel sagen, der sollte hinlänglich bekannt sein.
Warum mich dieses Buch über die Jahre begleitet und ich es immer wieder gelesen habe? 
Nun, ich fand es damals schon sehr erschreckend, wie leicht man eigentlich in die falschen Kreise abrutschen kann, wie schnell man in die Fänge von Drogen geraten kann und welche Folgen das haben kann.
Ja, viele "kanns", aber es ist ja nicht gesagt, dass es jedem so ergeht, der in einer vergleichbaren Situation aufgewachsen ist.

Auch Jahre später hat mich das Schicksal von Christiane F. - inzwischen selbstredend erwachsen und selbst Mutter eines Sohnes - interessiert, so dass ich mich schon auf die Lektüre von "Christiane F. - Mein zweites Leben" freue, das mir die liebe Bianca freundlicherweise ausgeliehen hat - ein dickes DANKESCHÖN an dieser Stelle, dass du so viel Verständnis für eine "etwas längere" Lesezeit hast *hüstel* ;-)

Wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr auch Schätze in eurem Regal, die nie wieder ausziehen dürfen?
Natürlich freue auch ich mich über Links zu euren Beiträgen - oder einfach auch einen Kommentar ;-)

Dienstag, 19. Mai 2015

Rezension zu "Goldener Schuss" (Stefan Schweizer)

Inhalt:.
erschienen am 04.02.2015
Gmeiner Verlag
Taschenbuch: 312 Seiten
11,99 EUR
ISBN: 9783839216880


Privatermittler Enzo Denz wird vom türkischen Geschäftsmann Mehmet Gül beauftragt, dessen Tochter zu finden. Diese wird vom Vater vermisst, er ist verzweifelt. Schnell kommt Enzo auf die Spur der jungen Frau, die ins Drogen- und Prostitutionsmilieu geraten ist. Als sie sich auf ein Treffen mit ihm einlässt, findet er sie jedoch tot vor – Enzo glaubt von Anfang an nicht an den „Goldenen Schuss“ und beginnt, auf eigene Faust die Hintergründe zu hinterfragen.
Doch mehr und mehr Fragen tun sich auf: Warum will Vater Mehmet nicht, dass die wahren Hintergründe durchleuchtet werden? Was hat der Abgeordnete Schwarz damit zu tun? Und was hat das alles mit den ominösen Bikern zu tun, die Denz nun bedrohen?


Meine Eindrücke:

Schon auf den ersten Seiten wird dem Leser klar: Das ist kein „normaler“ Krimi, viel zu durchdacht sind die Fakten, ist die Satzstruktur, die Wortwahl.
Der Autor Stefan Schweizer versteht es perfekt, neue Stilmittel einzusetzen, den Leser zu fesseln, aber auch auf die Probe zu stellen. Er scheint hier mehr vom Leser zu erwarten als „nur“ das Herunterlesen des Textes. Mitdenken ist gefragt, das gefällt mir!
Nicht nur durch sprachliche Finesse glänzt dieser Krimi, sondern auch durch für mich neue stilistische Mittel wie die Einbindung von MultipleChoise-Situationen (super!), Flashback (hier lernt man Enzo von einer anderen Seite kennen – super Idee, jedoch waren die nicht mein Favorit), oder auch der Tatsache, dass der Ermittler seinem Leser verdeutlicht, seine Rolle zu kennen ("Nur Gott ist allwissend, ein Ich-Erzähler hingegen muss sich manchmal auf Mutmaßungen stützen" (S. 16))
Grandios ist auch die Wahl der Vergleiche und Bilder, mit denen Schweizer zu jeder Zeit des Geschehens spielt. Man denke allein an die Namensgebung: So heißt beispielsweise der befreundete Journalist Schreiber, ein netter Zufall ;-).

Auch der Ermittler ist eine ganz besondere Figur: Stets am Rande der Legalität agiert Enzo Denz auf seine ganz besondere Weise und geht dabei nicht gerade zimperlich mit allen Beteiligten um – inkl. seiner selbst! Ob das an seinen teils italienischen Wurzeln liegt? Mag sein. Den Geschmack hat er ihnen zumindest zu verdanken, würde ich behaupten: Schöne Frauen sind ebenso „sein Fall“ wie schnelle Autos mit Stil.
Er ist komplett unkonventionell, lässt sich in keine Schublade stecken und hat doch Format!
Amüsieren darf sich der Leser über einen Ü30-jährigen Hiphopper, der ein wenig in der Vergangenheit stecken geblieben scheint, was er durch seinen Alkohol- und Cannabisgenuss noch stützt. Doch zeigt er bei seinen Ermittlungen stets die Größe, die manch ein anderer nie erreichen wird.

Bei all dem bleibt die Spannung jedoch in keinster Weise auf der Strecke, vielmehr verzweigen sich die Möglichkeiten, der Leser wird hierhin und dorthin geführt und erfährt Unfassbares.

Übrigens: Hier beginnt der Spaß bereits beim Cover: auch wenn das Bild an sich meines Erachtens nicht unbedingt perfekt gewählt zu sein scheint – zu viel Ruhe strahlt es für mich aus -, so gefällt mir die Aufmachung absolut: teils glänzend (Wasser), teils matt (der Rest) ist es ein Eyecatcher, der auch haptisch etwas hermacht!

Fazit:

Insgesamt kann ich nur sagen:
Ein echter Pageturner, bei dem einfach alles passt!
Schon jetzt darf die Leserschaft gespannt sein auf eine Fortsetzung, ich will mehr von Enzo Denz!


Ein ganz besonderes Dankeschön möchte ich an dieser Stelle noch an den Gmeiner-Verlag aussprechen für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare, mit denen die Leser bei der Leserunde auf lovelybooks teilnehmen konnten!
Ein mindestens ebenso großes DANKESCHÖN geht an Stefan Schweizer, der diese Leserunde so aktiv begleitet und damit ungemein bereichert hat!

Montag, 18. Mai 2015

[Tag]: 30 facts about me

So, dann komme ich heute gleich mal zum nächsten Tag:


Die liebe Wolfhound von wolfhoundssofa hat mich hier getaggt.

Uff, gar nicht so einfach, spontan (naja, oder auch etwas weniger spontan *lach*) so viele Informationen über sich selbst preiszugeben...

Aber hier sind sie, die 30 ganz speziellen Fakten, sie mich auszeichnen ;-):

  1. Ich stelle meinen Wecker immer mit 30 min „Vorlaufzeit“, die ich noch im Bett herumgammel, um richtig wach zu werden und mich zu sortieren
  2. Ich habe immer und überall mindestens ein Buch dabei
  3. Seit kurzem bin ich stolze Besitzerin eines EBookreaders – nutze ihn aber bisher stiefmütterlich wenig
  4. Ich lese seit ich 5 bin mit einer ungebrochenen Leidenschaft
  5. Ich mag Hunde UND Katzen
  6. Ratten sind süße, intelligente Tiere, finde ich!
  7. Lieber Gummibärchen als Schokolade
  8. Meinen Nachnamen kann kaum einer auf Anhieb aussprechen, obwohl er eigentlich ganz einfach ist
  9. Ich mag meine Augen
  10. Frisur und Haarfarbe werden gerne mal gewechselt
  11. Blumen aller Art werden bei mir gerne „knusprig“
  12. Eis geht immer – auch im Winter!
  13. Plätzchen backen hat etwas Meditatives
  14. Ich liebe Pasta in allen Variationen, insbesondere auch mit Gemüse
  15. Gemüse ist mein Fleisch…
  16. … aber Vegetarierin bin ich nicht
  17. Wasser pur geht nur, wenn es heiß ist, sonst muss irgendwas mit rein – und wenn es eine ausgepresste Zitrone ist
  18. Meine Schwester hat mich sushi-süchtig gemacht
  19. Ich kann super einparken  :-)
  20. Und ich liebe Autofahren!
  21. … am liebsten mit einem guten Hörbuch
  22. Mit anderen bin ich meist sehr geduldig – mit mir selbst hingegen gar nicht
  23. Ich habe privat einen Hang zum geordneten Chaos
  24. Bei „The Big Bang Theorie“ lache ich mich ebenso schlapp wie bei „2 broke girls“
  25. 2008 habe ich drei Länder bereist: Niederlande, Irland, Italien (Sizilien) – in dieser Reihenfolge
  26. Fließende Gewässer entspannen mich
  27. Ich mag keine weißen Wände
  28. Handtücher kommen bei mir immer in den Trockner
  29. Spinnen gehören nicht in meine Wohnung
  30. Shoppen mag ich gar nicht!
So, jetzt wisst ihr ein bisschen mehr über mich - das war einmal nackig machen vom feinsten *lach*

Sonntag, 17. Mai 2015

Neuzugänge Mai - die Zweite!

Nachdem ich euch letzte Woche die Folgen meines klitzekleinen Kaufrausches gezeigt habe (ihr erinnert euch sicher? -> klick), möchte ich es nicht versäumen, euch gaaanz tolle Bücher zu zeigen, die zwischenzeitlich (teilweise gab es da auch Überschneidungen) bei mir einziehen durften.

Zunächst einmal habe ich mich wahnsinnig gefreut, dass mit "Heilbronn 37°" ein sehr spannend klingender Krimi bei mir einziehen darf. Den habe ich von der Autorin Henrike Spohr direkt gewonnen, als sie ihn anlässlich des "Welttag des Buches 2015" bei lovelybooks verlost hat - VIELEN LIEBEN DANK, ganz besonders freue ich mich über die super liebe Signierung!

Aber auch beim tollen Blog von Sandra (gib-mir-worte.de) hatte ich Glück und darf mich zu den glücklichen Gewinnern zählen! Was es hier gab? - Auch einen Krimi *schmunzel*, nämlich "Celeste bedeutet himmelblau", auf den ich auch schon vor Monaten aufmerksam geworden war! Und da Beste: Auch dieses Buch wurde von der Autorin Brigitte Pons signiert *freudestrahl* Ein Ganz dickes DANKESCHÖN nochmals an Sandra, die es ausgelost hat ;-)

Gab es sonst noch etwas? Aber ja doch! :-)
Die liebe Anja von meinbuecherzimmer hat "Schneewittchen muss sterben" (Nele Neuhaus) zur Verfügung gestellt und ein ganz zauberhaftes kleines Päckchen damit zusammengeschnürt: Lesezeichen (eines ihrer Hobbies, schaut mal auf ihren Blog, was sie da so alles Tolles zusammenbastelt! Der Hammer!) durften hier nicht fehlen: Ein ganz liebes DANKESCHÖN natürlich auch nochmal an dich!


Was gab es sonst die Woche noch Schönes?

Schon laaange heiß erwartet, hat sich die Tage "Schwiegermutter all'arrabiata" (Brigitte Jakobi) in mein Bücherregal geschlichen :-)
Ich freue mich wahnsinnig darauf, es zu lesen, schließlich spielt es im schönsten Land der Welt *gg*
Warum ich es schon heiß erwartet hatte?
Nun, ich habe es von vorablesen bekommen, jedoch hat die Lieferzeit sich dieses Mal unerwartet hinausgezögert, so dass ich wirklich begann, nervös zu werden...

Ganz neu eingezogen und trotzdem schon rezensiert ist das "Lügenmädchen", ein Psychothriller von Luana Lewis, den ich im Zuge einer Hörrunde bei lovelybooks mithören durfte. Leider hat der Klappentext hier mehr versprochen, als der Inhalt dann gehalten hat *seufz* Schade, denn ich schreibe lieber richtig begeisterte als durchwachsene Rezis wie hier.

Und sonst?

Nun, Dank des Bloggerportals komme ich aktuell in den Genuss von "Krähenmädchen". Das ist der erste Teil der Viktoria-Bergmann-Trilogie von Erik Axl Sund, ein wirklicher Psychothriller bisher, wenn ihr mich fragt... Nichts für zarte Gemüter, aber mal sehen, was da noch auf mich zukommt, ich stehe da noch am Anfang und möchte es mal lieber nicht beschreien *lach*

Und, last, but not least, hat mich die Tage ein kleines Päckchen erreicht, das ich mir ertauscht habe *freu*:
Hier habe ich gleich dreifach zugeschlagen:
- "Teufelsbande" - ich liebe die Julia Durant-Krimis von Andreas Franz! Hier geht es nun jedoch aus der Feder Daniel Holbes weiter und ich bin gespannt, ob oder welche Unterschiede ich ausmachen kann!
- "Die Meisterdiebe von Nürnberg" (Jan Beinßen): Der vierte Teil aus der Paul Flemmings-Reihe, die ich noch nicht kenne ;-). Aber ich liebe Krimis, die in Städten spielen, die ich kenne *lach* und da ich ja nun im mittelfränkischen Exil wohne, sollte ich mich mit Nürnberg auch mal anfreunden und nicht immer nur auf den Spuren meiner unterfränkischen Heimat lesen *gg*
- "Das Richterspiel": Sabine Kornbichler hatte ich vor einigen Jahren mit Begeisterung gelesen, es waren immer Krimis, die ich als etwas "seichter" in Erinnerung habe, wenn es mich nun nicht ganz täuscht *gg* Ist ja doch schon ein paar Tage her, dass ich den letzten gelesen hatte, aber ich kann mich erinnern, dass ich sie in jedem Fall mochte.

Irgendwie ist es wieder sehr krimi- und thrillerlastig, wenn ich es mir so ansehe *gg*.
Als ob es sonst keine Spannung gäbe *lach*

Und ich stelle fest, sooo wenig war das nun doch wieder nicht *lach*.
Und wenn ich bedenke, dass ich noch auf Post warte....
Nun gut, ich denke, nächste Woche gibt es mehr an dieser Stelle... ;-)

In diesem Sinne wünsche ich euch eine schöne Lesewoche!

Samstag, 16. Mai 2015

Rezension zu "Lügenmädchen" (Luana Lewis)

erschienen am 11.05.2015
audio media verlag
5 CDs
ISBN: 9783868044485
Inhalt:

Stella lebt in ständiger Angst in einem abgelegen Haus am Rande Londons mit ihrem Mann Max zusammen. Als während eines Schneesturmes plötzlich trotz aller Sicherheitsvorkehrungen ein junges Mädchen an ihrer Tür klingelt, zögert sie, es hineinzulassen. Doch Blue erregt ihr Mitleid, so dass sie sich erweichen lässt – was sie jedoch ob der verstörenden Geschichten, die der unerwartete Gast erzählt, schnell bereut…

Meine Eindrücke: 

Luana Lewis hat mit „Lügenmädchen“ ein Buch erschaffen, welches in die Kategorie „Psychothriller“ eingeordnet wird. Nun, um eines schon einmal vorweg zu nehmen: Nach meinem Empfinden ist es zwar etwas Psycho, aber anders als erwartet. Keineswegs jedoch ist es ein Thriller.
Mit Nicole Engeln wurde hier eine absolut passende Sprecherin ausgewählt, die den Protagonisten durch ihre wandelbare Stimme und Intonation das Leben eingehaucht hat, Hut ab für diese gute Wahl.

Die story selbst, nun ja, hat mich ein wenig enttäuscht.
Zwar konnte ich mich größtenteils in Stella und ihr Verhalten nach ihren Erfahrungen, auf die im Laufe der CDs eingegangen wird, nachvollziehen, jedoch wirkte sie in sich nicht ganz geschlossen in ihrer Rolle.
Blue, das besagte Mädchen, ist lange Zeit mysteriös, was mir sehr gut gefällt. Recht lange konnte sich der Hörer nicht sicher sein, ist es die Wahrheit oder Fantasie, die da aus ihrem Kopf sprudelt.
Max, Stellas Ehemann, lernt der Leser/Hörer recht spät erst „persönlich“ kennen, doch schnell wusste ich: einen solchen Menschen möchte ich nicht kennen und fragte mich zugleich, was das Geheimnis war, das Stella an ihn fesselt.
Peter, ein Polizist und früherer Freund Stellas hingegen kann ich als „den Guten“ hier bezeichnen.

Erzählt wird in mehreren Handlungssträngen, die anfangs naturgemäß verwirren (sollen), jedoch kommt dabei leider nie wirklich die große Spannung der der Thrillfaktor auf. Ja, man fragt sich, wie das alles zusammenhängt, wer die Wahrheit sagt und möchte auch wissen, wie es weitergeht, doch habe ich bis zum Schluss auf den großen Knall gewartet – statt dessen verpuffte das bisschen Spannung leider irgendwie im Nirgendwo.

Nun kann ich nicht behaupten, ich wäre nicht gut unterhalten worden, doch war es mir ab einem gewissen Punkt zu durchschaubar und vor allem insgesamt zu seicht, um als „Psychothriller“ durchzugehen. Aber dies ist ja bekanntlich Geschmackssache, derzeit bin ich einfach besser durchdachte Bücher und Hörbücher gewöhnt, insbesondere wenn es in Richtung „Spannung“ geht.

Fazit:

Gibt es eine Lese- bzw. Hörempfehlung? – Nun ja, man kann es sich anhören, verpasst aber auch nicht gerade den Thriller des Jahres, wenn man es nicht tut. Hat man eher geringe Erwartungen und möchte es als einfachen Zeitvertreib nutzen, dann spricht nichts dagegen. 


Auch wenn mich dieser Psychothriller nicht ganz überzeugen konnte, möchte ich es natürlich nicht versäumen, mich beim audio medio verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars im Zuge der Leserunde bei lovelybooks zu bedanken!

Freitag, 15. Mai 2015

[Tag]: Liebster Blog Award - mal 2

Hä?!

Wieso "mal 2"?!?
Ganz einfach:
Nachdem der Tag-Kelch bisher leider an mir vorbeigezogen ist, wurde ich am letzten Wochenende gleich 2x getaggt ;-)

Mein erster Dank geht an die liebe loralee!
Sie war die erste, die mich nominiert hat :-)

Und gleich darauf war Sara die nächste *lach*!

Da es sich um die gleiche Grundidee handelt, habe ich beschlossen, die Fragen hier zusammenzulegen und nur einmal Leute zu nominieren ;-)

Ach ja, wie geht das überhaupt?

Ganz einfach....

Die Regeln:
1. Verlinke die Person, die dich nominiert hat.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir vom Blogger, der dich getaggt hat, gestellt werden.
3. Nominiere weitere 11 Blogger mit weniger als 200 Lesern.
4. Stelle 11 Fragen an deine Nominierten Informiere deine Nominierten über deinen Post.

So, dann kommen wir zunächst einmal zu loralees Fragen:

1. Hast du ein Lieblingsgenre?
Uff, das eine Lieblingsgenre habe ich eigentlich nicht. Ich lese allerdings bevorzugt witzige, romantische Frauenromane und Krimis & Thriller, wobei die auch mal richtig fies sein dürfen ;-)
Wobei ich auch guten Jugendbüchern und Sachbüchern nicht abgenegit bin - du siehst, bei mir geht es bunt zu ;-)

2. Hast du schon mal an einer Lesung teilgenommen?
Ja, ich war vor einiger Zeit auf der Neuvorstellung eines Würzburg-Krimis von Wolfgang Maika. Dort gab es eine kleine Lesung mit dazu. -> klick mich

3.Wie heißt dein absolut liebstes Buch aus der Kindheit?
Schwere Frage... Es gab so viel. Am liebsten war mir aber die "Kinder von Bullerbü"-Reihe, die habe ich rauf und runter gelesen :-)

4. Musstest du mal bei einem Buch in der Öffentlichkeit lauthals lachen, wie war die Reaktion?
Oh ja, nicht nur einmal.... Die Reaktionen? - Unterschiedlich... Mal werde ich mit verständnis- bis fassungslosen Blicken bedacht (eher selten), meistens jedoch grinsen einen die Mitmenschen dann doch an, wenn ich überhaupt merke, wie sehr ich hab lachen müssen ;-)

5. Musst du ein Buch um jeden Preis zuende lesen, oder kannst du es auch weg legen, wenn du merkst es passt gerade nicht zu dir?
Ich lege häufiger mal Bücher zur Seite. Da ich bekennender Stimmungsleser bin, kann es gut sein, dass ein Buch mich gerade jetzt langweilt, es mir aber in einer Woche oder einem Monat gut gefällt.
Bei mir bekommt eigentlich jedes Buch eine zweite, manchmal auch dritte Chance. Wobei es tatsächlich gaaaaanz selten vorkommt, dass ich ein Buch mal komplett abbreche (auch wenn ich aktuell damit liebäugel...)

6. Gehst du gerne in die Bücherei?
Eigentlich schon. Ich wohne jedoch inzwischen ziemlich ländlich und habe ehrlich gesagt keine Ahnung,, ob wir hier überhaupt eine Bücherei haben oder wie gut diese sortiert ist. 
Aber ehrlich gesagt schmökere ich am Ende doch lieber in den eigenen Büchern, so ganz ohne Druck.

7. Hast du ein Buch nur aufgrund des Covers gekauft?
Hm, sagen wir es mal so: nur wegen des Covers natürlich nicht.  Aber natürlich verleitet ein ansprechendes Cover her dazu, das Buch überhaupt in die Hand zu nehmen.

8. Hast du schon mal ein Graphik Novel gelesen?
Nein, wobei sie auch keinerlei Reiz auf mich ausüben.

9. Informierst du dich auch über die Autoren deiner Bücher?
Mal mehr, mal weniger.
Wenn mich ein Buch besonders packt, dann recherchiere ich schon, wer da eigentlich dahintersteckt, was ansonsten aus seiner oder ihrer "Feder" gekommen ist und erweitere so meine Wunschliste ins Unermessliche...

10. Was liest du lieber, ebooks oder Printausgaben?
Ich bin spießig und bevorzuge die klassische Printvariante! Es geht doch nichts darüber, in einem "echten" Buch zu blättern, es nach dem Lesen ins Regal einzusortieren... Hach ja!
Wobei ich mittlerweile auch die Vorzüge von ebooks zu schätzen weiß, gerade wenn es um Reisen geht - da schleppt man doch nicht ganz so viel mit sich herum ;-).

11.In welches Buch würdest du am liebsten für einen Tag eintreten und die Geschichte hautnah mit erleben und gestalten?
Oh, ich finde, das ist eine ganz schwere Frage.
Früher wollte ich immer nach Bullerbü fahren und mit den Kids dort um die Häuser und über die Felder ziehen. 
Ich könnte mir vorstellen, auf Donna Leons Spuren nach Venedig zu reisen und dort Commissario Brunetti und seine Familie kennenzulernen, die finde ich wahnsinnig sympathisch!


Und nun zu Saras:

1. Was war das schlimmste Buch, das du jemals gelesen hast?
Haha, gleich zu Beginn mal den Hammer schwingen, das habe ich gern.
Es ist schwer, das zu beantworten, da ich der Meinung bin, dass hinter jedem Buch eine Menge Herzblut (im Idealfall) und Arbeit steckt (in jedem Fall). Und was mir nicht gefällt, mögen andere vielleicht. 
Daher halte ich es einmal allgemein: Sachbücher ohne jegliche Quellenangaben sind mir ein Graus. Aber auch pseudolustige Bücher, bei denen die Witze so platt sind, dass wirklich kein Mensch darüber lachen kann, finde ich langweilig bis nervig.

2. Bestellst du Bücher im Internet oder gehst du lieber in die Buchhandlung deines Vertrauens?
Das handhabe ich ganz unterschiedlich, ehrlich gesagt. Ich glaube, in der heutigen Zeit stolpert man nahezu automatisch über die großen online-Händler. Zumindest informiere ich mich dort auch gerne einmal. Wobei ich selbst den Gang zum Buchhändler des Vertrauens nicht missen möchte! Ich liebe es, mich durch Bücherberge zu wälzen und durch die Gänge zu stöbern auf der Suche nach neuen Errungenschaften!

3. Hast du schon mal ein Buch abgebrochen?
Ja, aber eher selten. Ich versuche jedem Buch eine zweite, bis dritte Chance zu geben. es muss schon wirklich schlimm sein, wenn ich es nicht fertig lesen möchte.
Auch wenn ich mir immer wieder denke: Es gibt sooo viele wirklich tolle Bücher, warum dann die Zeit verschwenden mit einem, das mir schlicht nicht zusagt?

4. Verleihst du deine Bücher an andere Leute?
Ja. Früher hätte ich hier mit "nein" geantwortet, doch freue ich mich, wenn ich mir Bücher ausleihen darf von Freunden oder Kollegen, daher ist es nur fair, meine dann auch herzugeben. Wobei ich sagen muss, da bin ich wirklich pingelig und erwarte, dass ich es in den Zustand wieder bekomme, in dem ich es hergegeben habe. Natürlich kann jedem mal ein Missgeschick passieren, aber dann erwarte ich da zumindest ein "Geständnis" und eine Entschuldigung...

5. Benutzt du Lesezeichen? Oder wie kennzeichnest du auf welcher Seite du bist?
Lesezeichen, Postkarten, Werbezettel für andere Bücher, ich schnapp mir einfach, was mir gerade unter die Finger kommt. Wichtig ist mir, dass es dünn ist und die Buchseiten nicht komisch verformt. Ich habe schon 2x ganz tolle Lesezeichen geschenkt bekommen, die aber leider so dick vom Material her waren, dass ich sie trotz ihrer Schönheit nicht nutzen möchte, aus Angst um meine Bücher.

6. Von welchem Verlag hast du die meisten Bücher im Regal?
Jetzt musste ich doch noch einmal zu meinen Regalen gehen und nachschauen...
Aber ich kann tatsächlich keinen Verlag ausmachen, der da vorherrschend ist. Es ist ein erfreulich bunter Mix aus den "üblichen Verdächtigen" (=großen) und auch kleinen, neuen, unbekannten Verlagen :-).

7. Welches Genre liest du gar nicht?
Ha, das ist so leicht wie schnell beantwortet: Sci-Fi, Dystopien und allgemein alles zu fantastische.
Damit kann ich mich nicht anfreunden.

8. An welchem Ort liest du am liebsten?
Am liebsten lese ich eingekuschelt auf meiner Couch, mal der Länge nach, mal diagonal, mal liegen die Füße oben auf der Lehne... Hauptsache bequem! Und dabei habe ich am liebsten die Balkontüre weit geöffnet, um die Sonne reinzulassen :-) 
Ich dachte immer, wenn ich einen Balkon habe, werde ich darauf lesen, aber bei mir ist es leider viel zu laut und die Sonne knallt viel zu heftig drauf. Schade.

9. Dürfen dich andere beim Lesen stören oder bist du komplett in das Buch versunken und nicht ansprechbar?
Kommt darauf an, was ich lese und wie sehr es mich packt.
Mal werde ich richtig sauer, wenn man mich stört, mal ist es unmöglich, mich überhaupt anzusprechen *lach*

10. Wie viele Bücher kaufst du dir durchschnittlich im Monat?
Oh, das ist sehr unterschiedlich. Manchmal kaufe ich monatelang keines oder nur 1-2 Bücher und dann packt es mich wieder und ich schlage wieder richtig zu - wie letzte Woche: -> klick mich

11. Wie viele Bücher sind auf deinem SuB?
Oh, du kannst Fragen stellen...
Soll ich jetzt lügen oder raten?
Weißt du was, ich glaube, ich streif nochmal durch die Regale, Moment! *zählen geh*
Ähm, ok.... Wollt ihr das wirklich wissen oder erklärt ihr mich dann für verrückt?
Ich bin meine Regale durchgegangen und kam auf ungefähr 200 Bücher, verteilt auf drei Regale, aus unterschiedlichen Genres. Wobei ich gerade einmal wieder festgestellt habe, dass manche davon mich gar nicht mehr so sehr reizen, was unterschiedliche Gründe hat. Also doch Zeit, mal auszumisten - aber es sind Bücher! Sie fühlen sich hier wohl *jammer*...

So, jetzt habt ihr vermutlich schon fast viereckige Augen vom Lesen ;-)

Daher will ich euch nicht länger auf die Folter spannen und meine Fragen verraten:

1. Du hast von deiner Lieblingsreihe jeden Band in deinem Regal stehen. Da ändert der Verlag plötzlich mit dem neuen Teil die Aufmachung - was machst du?
2. Das Haus brennt! Du hast nur noch Zeit, eine Handvoll Bücher zu retten - welche sind das und warum?
3. Du hast ein Lieblingsbuch ausgeliehen und bekommst es zurück - offensichtlich hat es einen Ausflug ins Schwimmbad gemacht... Wie reagierst du?
4. Dein Mann/Freund/Partner hat dir schon angedroht, auszuziehen, wenn du noch mehr Bücher anschleppst. Nun gab es aber diesen tollen Flohmarkt - wie bringst du es ihm schonend bei, dass es ein paar neue Exemplare in eurer Wohnung geben wird?
5. Du hast um des lieben Hausfriedens alle deine Bücher vom SuB weggelesen. Es war "harte Arbeit", aber es ist vollbracht - aber was nun?
6. Du hast Geburtstag und da alle deine Freunde von deinem verschwundenen SuB wissen, meinen sie es gut und du bekommst Berge von Büchergutscheinen - was wandert nun ganz schnell neu in dein Bücherregal - und warum? ;-)
7. Als besondere Überraschung möchten sie eine Wohnzimmerlesung organisieren - über welchen Autor freust du dich da besonders und warum?
8. Dein Spezialgast ist so begeistert von dir, dass er dich spontan einlädt, bei seinem nächsten Projekt mitzuwirken und eine Kurzgeschichte beizusteuern - bekommst du das hin? Schreibst du selbst?
9. Welchen Ort möchtest du unbedingt bereisen, inspiriert durch welches Buch?
10. Und was willst du deiner Lieblingsfigur dort sagen, was sie fragen?
11. Du musst dich für ein Genre entscheiden, das du als einziges für ein Jahr lesen darfst - welches wählst du?

Und ich nominiere:
2. Natalie von bookpandasbookobsession
4. Susanne von books, fantasy and more
5. Wolfhound von wolfhoundswohlfuehlsofa
6. Sonja von sunangelsbuecherzauber 
7. Lisa von wasliestlisa
8. Nelly von nellysleseecke
9. Sine von buecherblumen
10. Mone P. von rezensionenmitherz

An dieser Stelle muss ich einen Cut machen.
Falls noch jemand Lust hat - sehr gerne, ich bin schon sehr auf eure Antworten gespannt!

Ich schreibe euch gleich nochmal an und wünsche euch viel Spaß! ;-)


Donnerstag, 14. Mai 2015

Kennt ihr eigentlich....

... den Lesemarathon bei wasliestdu.de?

Die nachtOvOeule, eine Userin dort, organisiert regelmäßig - bevorzugt über Feiertage, Brückentage usw. diese lustige Aktion.

Mitmachen ist ganz einfach:
Man kann direkt unter dem Beitrag einen Kommentar hinterlassen, dass man dieses Mal (wieder *hüstel*) dabei ist - und schwupp, landet man auf der Liste.

Beim letzten Mal hat sie sich etwas Besonderes dazu ausgedacht:
gegeneinander lesen. Klickst du >> hier <<

Klingt für Nichtleser (aber davon haben wir hier ja eh keine, oder? ;-) ) vielleicht komisch, ist aber ein ungeheurer Motivationsschub, doch mal endlich den SuB zu bearbeiten oder die Leserunden zügiger mitzulesen oder mal wieder den Kindle zur Hand zu nehmen.
Erlaubt sind nämlich alle gedruckten Seiten in Fließtext (also Mangas, Comics etc. sind ausgenommen).

Am Ende wird dann ausgezählt, wie viele Seiten im besagten Zeitraum gemeinsam "erlesen" wurden.

Anfangs habe ich mich immer ein wenig gesträubt, aber es hat mich dann doch interessiert, auch mal schriftlich zu fixieren, wie viel da eigentlich so zusammen kommt.

Ach ja, dieses Mal gibt es die Revanche zum Gegeneinanderlesen...
Gerade ist es wieder soweit: Noch bis Sonntag 23:59 Uhr gilt es:
Lesen, was das Zeug hält.

Ob ich dadurch wirklich mehr lese?
Hm, ich glaube das gar nicht einmal, aber es ist schon spannend, das eigene Leseverhalten einmal bewusster wahrzunehmen ;-)

Bin ich jetzt ein Freak? - Vielleicht, aber dann bin ich in guter Gesellschaft *lach*
Und, wie hieß es früher immer so schön: "Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?"

In diesem Sinne,
ich geh dann mal lesen ;-)

Mittwoch, 13. Mai 2015

Rezension zu "Wiederholte Verdächtigungen" (Jutta Reichelt)

erschienen am 09.02.2015
Verlag: Klöpfer & Meyer
Gebunden mit Schutzumschlag 182 Seiten
20 EUR
ISBN: 9783863510930
Der Klappentext:

Christoph ist verschwunden. Eigentlich wollte er nach ein paar Stunden wieder da sein, aber dann erhält seine Freundin eine SMS, er habe sich da „idiotisch in etwas verrannt“. Beunruhigt über sein Wegbleiben beginnt Katharina zu spekulieren.

Da ich eigentlich nicht gerne einfach nur den Klappentext abtippe, fasse ich normalerweise den Inhalt selbst kurz zusammen. Ich muss sagen, es gibt mehrere Gründe, dies hier nicht getan zu haben: Zum einen gefiel mir keine der Formulierungen, die ich finden konnte, zum anderen ist allein der Klappentext ein kleiner Hinweis darauf, was den Leser Besonderes in diesem kleinen Buch erwartet.

Meine Eindrücke:

Autorin Jutta Reichelt arbeitete 6 Jahre an diesem Werk, was sich in jeder einzelnen Zeile bemerkbar macht. Jeder Satz, jede Formulierung, jeder Interpretationsspielraum ist sorgfältig ausgewählt und bis ins kleinste Detail durchdacht.
Wo ich einen Roman über das rätselhafte Verschwinden des Protagonisten und die Auflösung dessen erwartet habe, habe ich so viel mehr erhalten:
Gekonnt spiegelt sie Emotionen und Gedanken Kathrins wieder, perfekt formuliert sie Aussagen, die den Leser zum anregen – müssen –!
„Vielleicht versteckt sich Christoph schon seit Langem und ist nun verschwunden, um sein ständiges Verstecktsein erst sichtbar zu machen“ (S. 42).
Aussagen wie diese – mal subtil, mal mit dem „Vorschlaghammer“ der Deutlichkeit reißen mich als Leser absolut mit, lassen mich eintauchen in die Gedankenwelt der Protagonisten.
Doch bleiben auch viele Fragen offen: Warum ist die Unfähigkeit miteinander zu kommunizieren hier so stark ausgeprägt? Ist es in anderen Beziehungen anders? Ganz heimlich und leise beginnt man, die Fragen auf die eigenen zwischenmenschlichen Beziehungen zu projizieren und legt das Buch immer wieder zur Seite, um darüber nachzudenken, das Gelesene wirken zu lassen.
Inhaltlich sei so viel verraten: Christoph taucht wieder auf! Doch ob uns verraten wird, wo er gesteckt hat und warum er verschwunden ist? Wer erwartet, die Antworten darauf hier auf dem Silbertablett serviert zu bekommen, wird enttäuscht sein. Wer hingegen selbst seine Hirnwindungen anstrengt, wird seine Freude haben ob der Interpretationsmöglichkeiten.
„Lass uns erst einmal eine Weile so tun, als sei alles in Ordnung.“ (S. 91) – eine Bitte, die wie ein Damoklesschwert über dem gesamten Buch schwebt.

Lange habe ich über diese Rezension gegrübelt, das Buch nachwirken lassen, es auch nach dem Lesen noch hier und da zur Hand genommen – was allein schon Beweis genug ist, was es in mir in Bewegung gebracht hat!
Ganz bewusst möchte ich hier nicht näher auf den offensichtlichen Inhalt, die Charakterisierung der Protagonisten und die "typischen Merkmale" eingehen.
Hier ist es vielmehr der Zauber zwischen den Zeilen, die in der Leserunde mehrfach erwähnten Leerstellen – besser kann man es nicht ausdrücken! –, die dieses Buch zu einem wirklich besonderen Leseerlebnis gemacht haben.

In der Leserunde mit der Autorin gab es noch den einen oder anderen Denkanstoß on top, den ich auf mich habe wirken lassen.
Einzig ein Gedankengang erschloss sich mir tatsächlich nicht ganz beim Lesen (nach der Erklärung selbstredend schon, doch kam mir das im Buch selbst nicht deutlich genug heraus), nämlich der auslösende Moment zu Christophs Verschwinden. Auch wenn man natürlich seine Thesen dazu bilden kann, ein kleines bisschen mehr wäre hier für meinen persönlichen Geschmack optimal gewesen.

Fazit:

Eine klare Leseempfehlung für alle aktiven Leser, die sich nicht nur „berieseln“ lassen möchten, sondern auch mal über das Geschriebene – sowie das Nicht-Geschriebene! – nachdenken möchten!


Ein herzliches Dankeschön geht natürlich insbesondere an Jutta Reichelt, die in der Leserunde geduldig die Fragen und Anmerkungen der Leser beantwortet hat! Ein dickes Dankeschön geht an den Verlag Klöpfer & Meyer, der die Leseexemplare zur Verfügung gestellt hat!

Montag, 11. Mai 2015

Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller!" (Virginia Ironside)

erschienen am 08.02.2010
Random House Audio
4 CDs
ISBN: 9783837103120
Inhalt:

Als ihr 60. Geburtstag näher rückt, beschließt Marie Sharp, Tagebuch zu führen. Darin hält sie die turbulenten Ereignisse der nächsten Zeit fest, Alltägliches ebenso wie die schwere Krebserkrankung ihres besten Freundes, an der er schließlich stirbt. Marie Sharp lässt uns an ihrer Sicht der Dinge, des Älterwerdens teilhaben und erklärt, welche Vorteile es hat, denn sie jammert nicht über das Alter, sondern findet es ganz toll…

Meine Eindrücke:

Nachdem ich vor einiger Zeit von meinem Freund den dritten Teil der Reihe („Nein! Ich möchte keine Kaffeefahrt!“) geschenkt bekommen habe (ob er mir damit etwas mitteilen wollte?? *grübel*…), nahm ich das zum Anlass, mich doch einmal er so vielgelobten Reihe anzunehmen!
Was lag da für einen Hörbuchfan näher, als sich nach dem Hörbuch des ersten Teils umzusehen?
Gesucht – gefunden!
Und ich hatte sogar das Glück, ein Rezi-Exemplar beim Bloggerportal zu ergattern – ein herzliches Dankeschön nochmals hierfür!
Als es eintraf, war die Freude zunächst groß, die ersten kleinen Schmunzler schlichen sich auf meine Lippen. Die Sprecherin Hannelore Hoger ist wie für diese Rolle gemacht, betont mal weinerlich, mal lachend, wobei meine anfängliche Begeisterung leider schnell nachließ. Stellenweise klang es fast, als hätte Hoger sich vor dem Sprechen einige Melissengeist zu viel genehmigt – was wohl Authentizität verleihen sollte, wirkte leider in einigen Passagen zu überzogen und dadurch für mich schlicht unecht.
Ein lustiges Hörbuch sollte es sein, doch irgendwie ist es wohl nicht meine Art Humor. Die Sprünge zwischen der ernsthaften Erkrankung und anderen, lustigen Themen waren mir eine Spur zu heftig. Auch schien sich manches zu wiederholen, so dass ich mich leider schnell zu langweilen begann.
Mit der Protagonistin ist es mir leider bis zum Schluss nicht gelungen warm zu werden, weder ihr Denken, noch ihr Handeln konnte ich wirklich nachvollziehen.

Fazit:

Vielleicht hatten wir nur „Startprobleme“, Marie Sharp und ich, aber insgesamt muss ich sagen, bin ich leider eher enttäuscht, so dass es vermutlich doch noch ein Weilchen dauern wird, bis ich mich an die beiden anderen Bände heranwagen werde.

Anscheinend war es das falsche Buch zur falschen Zeit für mich, so dass es mir schwer fällt, hier eine Leseempfehlung auszusprechen. Offenbar treffe ich nicht die Zielgruppe, so dass ich mal ganz frech vermuten würde, Virginia Ironside kommt doch eher bei der Generation 50+ an, als bei mir mit 30+.


Sonntag, 10. Mai 2015

Neuzugänge Mai - die erste...

Nachdem ich sie im April etwas stiefmütterlich behandelt habe, muss direkt ein neuer Post her:
Ich bin Schuld...
Ich war einkaufen!
Schuhe? - Nein!
Klamotten? - *lach* Himmel, nein!
Bücher? - Das trifft es schon eher....
War das geplant? - keineswegs!

Wie's trotzdem dazu kam? 
Naja, ich wollte eigentlich nur ganz harmlos mit meiner Freundin Andy ein kleines Frühstück holen und ein wenig Palavern, da wir uns ewig nicht nicht gesehen hatten. Den Treffpunkt dabei in die Nähe des örtlichen Hugendubels zu setzen war da vielleicht nicht die allerbeste Idee, würde mein gepeinigter Geldbeutel nun behaupten. Mein Bücherregal hingegen freut sich über Zuwachs ;-).
Ich weiß nicht mehr, wer von uns beiden den verheerenden Aufsteller entdeckt hat, auf dem die gebundene Version von Nele Neuhaus' "Böser Wolf" für süße 5,99 EUR herausgeschleudert wurde. Erst wollte ich hart bleiben, aber dann siegte der Gedanke, dieses tolle Buch im Regal stehen zu haben. Das wäre ja auch noch zu verkraften gewesen, aber.... da war er.... der "Aufbau des Grauens"... wobei ich ja zugeben muss, ein "Grauen" war der große Tisch mit den Mängelexemplaren nicht, sonst wäre es bei Weitem nicht so teuer geworden - und so schwer....
Tja, was soll ich sagen?
Plötzlich schob ich - keine Ahnung wie das kommen konnte, wo ich doch fleißig aussortiert hatte - einen klitzekleinen Bücherstapel zur Kasse, sehr zum Amüsement der Kassiererin...
Ach, ihr wollt wissen, was alles in den Tüten (ja, Plural....) gesteckt hat?
Na schön, dann will ich mal nicht so sein:

Die Krimis...
"Böser Wolf" (Nele Neuhaus): Muss ich vermutlich nicht wirklich was zu sagen, oder? ;-)

 "Unschuldslamm" (Judith Arendt): Das ist einer DER Glückstreffer des Tages, da ich den 2. Teil ("Sündenbock") vorablesen durfte und begeistert war:
>> klick <<

"Kein Grappa für Commissario Luciani" (Claudio Paglieri): Klang einfach witzig, ich liebe italienische Krimis und hier hat der Commissario noch mit alltäglichen Dingen wie einem Baby zu "kämpfen", sehr sympathisch!

... gesellen sich zu den Thrillern....
 "Ich habe sie getötet" (Ali Knight): Klingt vielversprechend, da konnte ich nicht "nein" sagen!

"Schattenfreundin" (Christine Drews): Seit der Leseprobe war ich heiß auf dieses Buch - nun ist es mein :-).

"Blut für Blut" (Julie Hastrup): Thriller, ansprechendes Cover, ich musste es mitnehmen...

"Das Rachespiel" (Arno Strobel): So, jetzt oute ich mich: Ich habe noch nie einen Arno Strobel gelesen - höchste Zeit, das zu ändern, findet ihr nicht?

So, raus aus der Thriller-/Krimi-Ecke, es gibt noch etwas anderes:

... aber auch etwas zum Lachen musste mit...
"Mit Minirock und Mückenspray" (Chelsae Duke): Hier geht es um die Tücken einer weltreisenden Dame, klang ganz witzig und ich habe es als potenzielle Urlaubslektüre einmal eingepackt.

"Ich mach Party mit Sirtaki" (Stella Bettermann): Der Untertitel "Wie ich in Deutschland meine griechischen Wurzeln fand" verrät es ja schon - und ich glaube, ich werde es mögen ;-).

... Damit waren die Taschen fast voll!
 "Der Club der polnischen Versager" (Adam Gusowski/Piotr Mordel): Der Titel allein hört sich echt gemein an, aber ich konnte bei meinen Wurzeln dieses Buch nicht liegen lassen. Mal sehen, ob ich jemanden damit ärgern kann?

"Am liebsten hasse ich Kollegen" (Martin Wehrle): Wollte ich zuerst unkommentiert stehen lassen, aber ich mag die lieben Leutchen ja ;-). Martin Wehrle ist mir seit einigen Jahren schon ein Begriff und ich mag seine Art, den Büroalltag mal anders zu beleuchten, so dass ich gespannt bin, was sich hinter diesem Buch genau verbergen wird!

Ehrlich gesagt waren noch zwei weitere Bücher mit dabei, aber die mag ich hier nicht vorstellen, da ich mit dem Gedanken spiele, sie zu verschenken und ich davon ausgehe, dass die Beschenkten hier doch ab und an mal vorbeischauen ;-)

Dass aus unserem geplanten Frühstück nicht mehr wurde, muss ich vermutlich nicht weiter erwähnen, oder? ;-)
Fragt aber nicht, wie lang die Arme mit der Zeit wurden... Ich muss zugeben, ich war froh, als ich die Tüten dann abstellen durfte *lach*.
Aber: Strafe muss sein ;-).

Samstag, 9. Mai 2015

Rezension zu "Das Urteil, die Liste und der Tod" (Rita Maria Janaczek)

erschienen am 12.03.2014
Machandel Verlag
Broschiert 261 Seiten
11,90 EUR
ISBN: 9783939727439
Inhalt:

März 1993: In London hält eine neue Mordserie Beverly Evans und ihre Kollegen von Scotland Yard in Atem. Der Täter schlägt erbarmungslos zu und gibt dem Ermittlerteam einige Rätsel auf. Als sie eine Verbindung der Opfer zueinander finden, ist das Entsetzen jedoch groß, denn es könnte noch über 50 weitere geben. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt und der Täter scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Zudem hat Beverly Evans sehr mit ihrem Familiengeheimnis zu kämpfen, das die erfahrene Ermittlerin komplett aus der Spur bringt…

Meine Eindrücke:

Nach „Das Klavier, die Stimme und der Tod“ sowie „Der Fluss, die Steine und der Tod“ findet der Leser mit „Das Urteil, die Liste und der Tod“ das Finale der Trilogie um das Ermittlerteam von Sands und Evans.
In bekannt bester Manier versteht es Rita Maria Janaczek Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und den Leser ins Geschehen zu katapultieren. Rasant schnellen die Ereignisse voran, man hat kaum Zeit, mal durchzuatmen, fiebert mit, rätselt mit!
Auch privat geht es rund: Völlig unerwartet stirbt Beverlys Mutter, ihre Schwester Peggy quittiert das „zu spät kommen“ Beverlys erneut mit bösen Sprüchen – so erfährt Beverly auch den Grund für Peggys Verhalten all die Jahre. Das verleitet sie zu Aktionen am Rande der Legalität.
Wir begleiten das Ermittlerteam bei seinen Recherchen und erfahren von Arnies Schicksalsschlag, der sein Leben so stark beeinflusst, dass er mit Ärger „von oben“ rechnen muss.
Auch in diesem Band gelingt es Janaczek mühelos neben dem Krimifall an sich auch die Protagonisten nicht zu kurz kommen zu lassen, jeder bekommt seinen Platz, die Weiterentwicklung der Charaktere zu den Vorgängern ist gut erkennbar – insbesondere bei Daniel, Bevs Lebensgefährten, der hier jedoch eher eine Nebenrolle einnimmt, die er aber gut meistert.

Fazit:

Ohne zu viel verraten zu wollen, kann ich hier eine klare Leseempfehlung aussprechen, jedoch empfiehlt es sich meines Erachtens doch, zunächst die vorangegangenen Bände vorab zur Hand zu nehmen, um die privaten Stränge besser verstehen zu können.

Daumen hoch für Rita Maria Janaczek und vielen Dank für diese gelungene Trilogie!

Ein Dankeschön an Rita Maria Janaczek, die alle drei Leserunden bei lovelybooks so geduldig und aktiv begleitet hat!

Freitag, 8. Mai 2015

Rezension zu "Die Mütter-Mafia" (Kerstin Gier) - HB

erschienen in dieser Version: 2012
Verlag: Lübbe Audio
4 CDs
im Schieber der Trilogie
Inhalt:

Als Constanze nach 14 Ehejahren vor die Tür gesetzt wird, findet sie sich in einem Albtraum aus Mahagoni wieder. Als neue Bewohnerin der Insektensiedlung, lernt sie schnell ihre „netten“ Nachbarn kennen, sei es Hempels, die permanent mit dem Anwalt drohen oder die „freundlichen“ Damen der Mütter-Society, die sich für die besseren Menschen halten. Doch zum Glück lernt sie mit ihren beiden Kids auch wirklich nette und hilfsbereite Menschen kennen…

Meine Eindrücke in aller Kürze:

Kerstin Gier ist mir schon seit vielen Jahren bekannt und ich liebe ihre Bücher. Insbesondere die witzigen Frauenromane haben es mir angetan!
So auch die „Müttermafia“-Trilogie, die hier ihren Anfang findet.
Schon vor Jahren hatte ich das Vergnügen, dieses Buch zu lesen und es hat mich bis zum heutigen Tag nicht losgelassen. Als ich vor einiger Zeit alle drei Teile in einem Schieber als Hörbuch entdeckt habe, musste ich sie haben – und ich habe es nie bereut!
Inzwischen schon zum 2. Mal gehört, bescheren mir Kerstin Gier und Mirja Bös als grandiose Sprecherin ein absolutes Highlight. Ich höre gerne auch mehr als ein Mal rein und amüsiere mich über gelungene Charaktere, eine tolle story und kann auch für die ernsten Themen beide Daumen in die Höhe strecken!

Fazit:

Daher muss auch mal eine kurze Rezi her, denn dieses Buch, egal ob gehört oder gelesen, ist auf jeden Fall ein „must have“ für alle, die locker-flockige Frauenromane mögen!