Donnerstag, 30. April 2015

Neuzugänge - April - alle auf einmal :-)

Na, habt ihr im April etwas vermisst? :-)

Irgendwie gingen meine neuen Errungenschaften im Alltagsstress und mit der streikenden Post ein wenig unter...

Jetzt habe ich nochmal meine Bücher durchstöbert und alle neuen zusammengetragen:

Zunächst einmal habe ich einen Satz heiße Ohren bekommen - und das gleich in doppelter Form:

"Ziemlich unverbesserlich" habe ich sogar zwischenzeitlich schon rezensiert: >>klick<<

"Nein! Ich will keinen Seniorenteller" habe ich heute beendet, da folgt die Rezi auch in den kommenden Tagen :-).


Spannende Leserunden gab es auch wieder:
Aktuell lese ich (bzw, habe ich vor, am Wochenende endlich zu beginnen) den dritten Teil der Beverly-Evans-Trilogie von Rita Maria Janaczek "Das Urteil, die Liste und der Tod". Die ersten beiden Teile der in den 90ern in London spielenden Krimireihe haben mich wirklich überzeugt, so dass ich vermutlich die Rezis dazu noch nachreichen werde.

"Geliebte Angst" ist ein gelungener Jugendthriller, den ebenfalls schon rezensiert habe: >>klick<<.

"Dat Leben ist kein Trallafitti" ist ein sehr witziges Buch eines "Fensterrentners", für dessen Leserunde ich von Otto Redenkämper eingeladen wurde - als mir dann noch die Losfee hold war, durfte ich mich freuen :-). Und besonders toll: es ist signiert *freu* (oh, das Foto habe ich wohl noch auf meinem Handy, muss ich euch noch nachreichen ;-)

Auch in einer Leserunde mit der Autorin durfte ich "Wiederholte Verdächtigungen" lesen. Ein sehr interessantes Buch, über dessen Rezi ich mir schon seit Tagen den Kopf zermartere.

Auf "Freundinnensommer" freue ich mich ganz besonders! Es ist die Tage bei mir eingetrudelt und verspricht interessante Lesestunden zu bringen :-)

Lana M. Mays "Gekommen um zu gehen" lese ich momentan und bin ganz angetan, mehr dazu zu gegebener Zeit! Hihi, ich trau mich fast schon gar nicht zu erzählen, dass die Autorin so lieb war, eine nette Signierung zu vermerken, über die ich mich ganz besonders freue (auch dieses Foto habe ich wohl auf den Handy vergessen *grummel*, irgendwie bin ich heute etwas neben mir, verzeiht!)

Und nun zu guter Letzt: Stefan Schweizer! Im Zuge einer Leserunde, die Anfang Mai beginne wird, habe ich "Goldener Schuss" erhalten. Ganz frech habe ich gefragt, ob ich eine Signatur bekommen kann (ich liebe signierte Bücher!). Für diesen Titel musste er mir leider ein "nein" geben, aber dafür durfte ich mich über "Rittter und die Al-Qaida" freuen, das er mir direkt noch zugeschickt hat. Ein spannend klingender Krimi, bei dem der Terror in Stuttgart stattfinden soll... Ein herzliches Dankeschön nochmal an dieser Stelle! Ich bin schon sehr gespannt auf beide Bücher!











Wow, das war wirklich eine ganz Menge, aber eben auf den ganzen Monat verteilt... Nächstes Mal gibt es wieder häufigere Updates, versprochen ;-)!

Wie sieht es bei euch aus? Kennst ihr schon etwas davon? Wie hat es euch gefallen?

Mittwoch, 29. April 2015

Rezension zu "Lesbisch für Anfängerinnen: Willkommen in der WG!" (Celia Martin)

Inhalt:

Als Tina ihren untreuen Freund verlässt, braucht sie zunächst nur eins: Ein Dach über dem Kopf! Wie gut, dass ihr da direkt ein Anschlag am Schwarzen Brett auffällt und sie sofort in der WG „vorsprechen“ darf. Kurzerhand landet sie in der reinen Frauen-WG, ohne sich zunächst wirklich Gedanken darüber zu machen, doch bald schon fällt der Groschen – und beide Seiten sind entsetzt! Da bleiben Missverständnisse nicht aus…

Meine Eindrücke:

Über diese witzigen Buchtitel bin ich vor Jahren gestolpert und ihm immer wieder begegnet. Irgendwie haben mich Titel wie Klappentext gleichermaßen angelacht und lustige Lesestunden versprochen.
Kürzlich habe ich mir dann bei tauschticket.de dieses Hörbuch ertauscht:
Im ersten Teil der „Lesben-WG-Trilogie“ greift Celia Martin gleich ein typisches Klischee auf: die männerhassenden Lesben, die nur unter sich bleiben wollen und – ganz intolerant – selbst Skepsis gegenüber der neuen Mitbewohnerin hegen: diese Hetera ist ihnen nicht ganz geheuer.
Tina hingegen stolpert unvermittelt in eine neue Situation und ist zunächst schwer irritiert, lernt jedoch schnell, dass irgendwie doch alles recht ähnlich ist, es gibt Eifersucht, Exen und Liebeskummer.
Humorvoll lernt der Leser (und Hörer) die Frauen kennen, die diese ganz besondere WG ausmachen, ebenso deren Nöte.
Auf eine ganz sympathische Art und Weise dürfen wir in das Gefühlschaos Tinas hineinblicken, das sich im Laufe der Wochen ergibt, denn Frauen sind doch gar nicht soo uninteressant…
Dass ihr Ex plötzlich reumütig vor der Tür steht, macht die Situation für die 30jährige nicht leichter.

Fazit:

Witziger Roman über die lesbische Liebe, gespickt mit Klischees und dem Gefühlschaos mitten im unverhofften coming out.
Stellenweise ein bisschen zu überzogen, aber ich hatte Spaß und freue mich auf den nächsten Teil!

Genau das richtige für Zwischendurch :-)


Sonntag, 26. April 2015

Rezension zu "Geliebte Angst" (Rebekka Knoll)

erschienen am 23.03.2015
Verlag: cbt
Broschiert: 315 Seiten
9,99 EUR
ISBN: 9783570163269
Inhalt:

Als sie 18jährige Emilia ihren Freund Marico durch einen tragischen Autounfall verliert, ist sie zunächst am Boden zerstört. Marico, mit dem sie ihr größtes Hobby – die Fotografie – teilte, ist von jetzt auf gleich nicht mehr da. Doch schon nach kurzer Zeit erhält Emilia Nachrichten vom Facebook-Acount ihres verstorbenen Freundes, bald darauf folgen SMS von seinem Handy. Wer ist so grausam, sie glauben zu lassen, dass es Marico ist, der ihr schreibt? Wer kennt so viele Details, die sie mit dem Verstorbenen verbinden? Wer steckt hinter den geheimnisvollen Nachrichten? Wer treibt Emilia dazu, sich unüberlegt der Gefahr hinzugeben?...

Meine Eindrücke:

Die junge Autorin Rebekka Knoll legt mit „Geliebte Angst“ einen Jugendthriller vor, der es in sich hat.
Besonders der Bezug zu social media macht sicher auch viele Jugendliche auf das Buch aufmerksam. Hier stehen Themen wie Facebook, SMS, Stalking, aber auch der Verlust eines geliebten Menschen durch einen Autounfall im Vordergrund, womit junge Menschen sich sicher gut identifizieren können.
Auch der Schreibstil ist der Zielgruppe angepasst und wirkt trotz der ernsten Thematik leicht und locker, auch wenn man sich über die teilweise vielen poetischen Züge streiten könnte – mir selbst gefällt das "Gesamtbild" Sprache hier richtig gut!
Die Protagonisten werden gut beschrieben, ausführlich genug, um sie kennenzulernen, aber doch nicht zu detailliert, um die Spannung zu erhöhen bzgl. des Stalkers.
Emilia ist verständlicherweise ziemlich „durch den Wind“, als sie die Nachrichten von „Marico“ erhält, jedoch empfand ich ihre Naivität als nicht passend, da sie ansonsten insgesamt sehr erwachen wirkte (nicht zuletzt dadurch, dass sie sich nahezu allein durchs Leben schlagen muss, da ihre Eltern ständig unterwegs sind). Natürlich ist es nachvollziehbar, dass man abstürzt, sich hinreißen lässt und wider jeglicher Vernunft hofft, es könnte doch der verstorbene Freund sein, den man so sehr vermisst, doch ist selbst in dieser Ausnahmesituation ihr Handeln für mich nicht immer nachvollziehbar. Hier gab es an einigen Stellen auch arge Übertreibungen, die ich insbesondere bei einem Jugendbuch in der Form nicht gut heißen kann (beispielsweise der hohe Alkohol“genuss“, der mir insbesondere an einem Abend bitter aufgestoßen ist). Auch ihr Verhalten am Ende der Geschichte, naja, man gönnt ihr ja das junge Glück, doch kommt es für mich etwas zu schnell in der Heftigkeit, so kurz nach Maricos Tod, den sie als ihre „erste große Liebe“ beschreibt. Aber das ist wohl Geschmackssache.
Ihre Freundinnen hingegen wirken für mich insgesamt „rund“ und gut gelungen, sie versuchen, die 18jährige zu unterstützen, für sie da zu sein.
Auf jeden einzelnen einzugehen, würde den Rahmen sprengen, doch sind die Charaktere ansonsten in sich schlüssig.
Rebekka Knoll gelingt es, durch die vagen Personenbeschreibungen der anderen, die Fährte immer wieder zu verlegen und wechselnde Menschen verdächtig erscheinen zu lassen,  was mir sehr gut gefällt!
Der Spannungsbogen ist insgesamt gut konstruiert.

Das Cover ist meines Erachtens gut gewählt: die Puzzleteile symbolisieren für mich eindeutig das Puzzle, das Emilia und ihre Freunde Stück für Stück zusammensetzen müssen, um hinter das Geheimnis zu gelangen. Das Düstere insgesamt passt perfekt zur Bedrohung der Situation und der Thematik.
Besonders gut gefällt mir die innere Gestaltung: Zu Beginn jedes Kapitels findet der Leser ein paar Puzzleteilchen, sehr schön!

Fazit:

Insgesamt hat mir „Geliebte Angst“ ganz gut gefallen, auch wenn es nicht zu meinen absoluten Lieblingsbüchern gehören wird. Die Sprache gefällt mir ebenso wie die Umsetzung mit den social media, jedoch gab es auch Kritikpunkte, insbesondere an Emilias Charakter und ihrem Verhalten, die mich doch teilweise ziemlich gestört haben. Dennoch werde ich persönlich Rebekka Knoll weiterhin im Auge behalten und gerne noch etwas von ihr lesen.

So komme ich zu einer Bewertung von insgesamt 3,5 Schäfchen.


Ein Dankeschön geht an den cbt-Verlag, der für die Leserunde auf lovelybooks.de Exemplare zur Verfügung gestellt hat sowie natürlich auch an Rebekka Knoll, die diese Leserunde begleitet hat und wundervoll auf unsere Fragen und Kommentare einging!

Samstag, 25. April 2015

Meine erste Challenge

Ich stolpere beim Stöbern durch die vielen tollen Blogs, immer wieder über  Lese-Challenges. Eigentlich hat es mich früher nie gereizt, nach einem bestimmten Muster zu lesen, um irgendwelche Listen "abzuarbeiten", aber es gibt soo viele wirklich gute und kreative Ideen, dass ich mich auch einmal unter die Challenger wagen möchte :-).

Viele beginnen ja direkt im Januar und gehen ein Jahr, was für mich dann irgendwie frustrierend ist, wenn mir von Anfang an klar ist, dass ich das nicht mehr schaffen kann, je nachdem, wie umfangreich die Aufgaben sind. Wenig motivierend.

Als ich dann bei Lisas Bücherchaos auf ihre Chaos Challenge gestoßen bin, die erst am 10.04. begonnen hat und von der Anzahl der zu lösenden (oder lesenden) Aufgaben mit 45 auch für berufstätige Leser zu stemmen ist, habe ich beschlossen, es doch einmal auszutesten.
Zwar sind auch hier einige Aufgaben dabei, die mich schlicht nicht ansprechen, aber ich schaue mal, wie weit ich komme ;-)
Es ist einfach mal eine Herausforderung von mir an mich!

Und damit ich besser die Übersicht über die erfüllten Aufgaben behalten kann, bekommt die Challenge eine eigene Seite, auf der ich dann die Links der Rezensionen verlinken werde.
Ja, ich weiß, die Idee ist nicht neu, aber dafür übersichtlich ;-)

Drückt mir die Daumen!

Freitag, 24. April 2015

Rezension zu "Todesurteil" (Andreas Gruber)

erschienen am 15.02.2015
Verlag: der Hörverlag
2 MP3-CDs, 15h 16min
ISBN: 9783844515756
Inhalt:

Die elfjährige Clara taucht unvermittelt wieder auf, nachdem sie ein Jahr lang verschwunden war. Das Mädchen ist jedoch stark traumatisiert und trägt auf dem Rücken Teile von Dantes „Inferno“ als Tätowierung! Wer hat ihr das angetan? Und wo hat sie gesteckt?
Als die ermittelnde Staatsanwältin Melanie Dietz das Mädchen mit ihren Therapiehund besucht, muss sie in ihr die Tochter einer ehemaligen Freundin erkennen, zu der jedoch schon vor Jahren jeglicher Kontakt abgebrochen war.
Unterdessen hat Sabine Nemez endlich den so lange ersehnten Studienplatz an der Akademie des BKAs bekommen. Dort trifft sie neben anderen hochbegabten Studenten auch den Profiler Maarten S. Snijder, den sie bereits zuvor bei einem anderen Fall kennenlernen „durfte“. Der Niederländer hat seine eigene Art, mit den Ermittlungen umzugehen und stellt den Studenten in seinem Kurs ungelöste Fälle vor. Nemez ahnt, dass es zwischen ihnen eine Verbindung geben muss, insbesondere, als sie erfährt, dass ihr Exfreund Erik auf der Intensivstation behandelt wird, weil ihm eine Kugel in den Kopf geschossen wurde.

Meine Eindrücke:

Nach „Todesfrist“ legt Andreas Gruber mit „Todesurteil“ den 2. Teil der Krimireihe rund um Maarten S. Snijder vor. Ich selbst kannte den Vorgänger nicht und hatte dennoch keinerlei Probleme, mich in die Ereignisse und Protagonisten einzufinden.
Gruber charakterisiert jeden einzelnen von ihnen sehr detailliert, ohne dabei langweilig zu werden.
Im Gegenteil: Sowohl Sabine Nemez, als auch Snijder und Melanie Dietz wirken jeweils so unglaublich authentisch mit ihren unterschiedlichen Eigenarten, positiv wie… sagen wir mal besonders ;-).
Es gelingt ihm mühelos, die Sympathiepunkte auf die Seite der jungen Ermittlerin zu bringen, die von ihrem Mentor gefordert wird.
Anfangs ist mir als Leser bzw. Hörer der Zusammenhang zwischen den beiden Tatorten Wien und Wiesbaden nicht ganz klar, was natürlich genau so gewollt ist. Andreas Gruber lenkt in Laufe der Seiten bzw. Tracks den Leser mal hierhin und mal dorthin. Nie weiß man so genau, was nun kommt.
Dadurch wird eine unglaubliche Spannung aufgebaut, auf deren Feinheiten ich aus Gründen der Spoilergefahr nicht näher eingehen möchte.
Es darf jedoch so viel verraten werden: Die Erzählstränge werden schließlich gekonnt zusammengeführt.

Auch der Sprecher Achim Buch liefert eine grandiose Arbeit ab!
Er versteht es, den Personen durch ihre entsprechenden Dialekte unverkennbar zum Leben zu erwecken, was einen Großteil des perfekten Gelingens dieses Hörbuches ausmacht. Stets weiß man, mit wem man es gerade zu tun hat, nie verliert man die Übersicht über die Charaktere. Insbesondere Snijder ist ihm dabei besonders gut gelungen!

Fazit:

Insgesamt muss ich hier eine absolute Lese- bzw. Hörempfehlung aussprechen!
Für mich war es ein besonderes Hörerlebnis, wie man es selten geboten bekommt.

Es ist klar: sowohl der erste Teil, als auch die folgenden werden Einzug in meinen Haushalt finden!


Ein dickes DANKESCHÖN geht ans Randomhouse Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Meisterwerkes!

Donnerstag, 23. April 2015

Welttag des Buches 2015 - Gewinnspiel

Heute ist es endlich so weit:
Welttag des Buches 2015 :-)
Und, wie ihr mitbekommen habt, habe auch ich mich in den großen Pool von mehreren hundert Bloggern geworfen, die zu diesem Anlass ein Buch verlosen möchten :-)

Was gibt es bei mir zu gewinnen?

Susan Mallery: "Kuss und Kuss gesellt sich gern".

Ich würde sagen, es ist Chicklit vom Feinsten :-)

Wer mir folgt, wird sicher mitbekommen haben, dass auch ich es schon gelesen habe. Klickt hier für die Rezi.

Da ich weiß, dass Susan Mallery eine große Fanbase hat, möchte ich gerne einem davon eine Freude machen ;-).
(Ich habe das Buch einmal vorsichtig gelesen, es schaut aber noch top aus, sonst würde ich es nicht verlosen ;-) )

Wann könnt ihr teilnehmen?
Ab sofort!

Und wie lange?
Ende des Gewinnspiels ist am 30.April 2015 um 23:59 Uhr.

Was müsst ihr dafür tun?
Nun, da es meinen Blog noch nicht allzu lange gibt, würde mich tatsächlich brennend interessieren, wie ich hierher gefunden habt :-)
Postet einfach einen kleinen Kommentar, in dem ihr es mir verratet! Wer sich vor der Öffentlichtkeit scheut, darf mir auch gerne mailen auf lesemaus-im-schafspelz[a]gmx-topmail.de.
Ich freue mich natürlich, wenn ihr mir folgt und/oder mich auf eurem Blog verlinkt habt in irgendeiner Form, ist aber kein Muss!

Ohne Regeln geht es nicht:
- Mit eurer Teilnahme bestätigt ihr, dass ihr entweder 18 Jahre alt seid oder die Einverständnis eurer Erziehungsberechtigten habt.
- Der Gewinner hat nach Auslosung eine Woche Zeit, sich bei mir zu melden, sonst verlose ich neu.
- Ich darf euren Namen oder euren Nick auf meinem Blog nennen, wenn ihr gewinnt.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
- Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.
- Für den Postweg kann ich leider auch keine Haftung übernehmen.
- Versand innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz möglich.
- Eure Adresse lösche ich umgehend, sobald ich die Info bekomme, dass das Buch euch erreicht hat.

Dann bleibt mir nur noch eins:

Ich wünsche euch einen tollen Welttag des Buches und viel Glück bei dem Gewinnspiel!

Mittwoch, 22. April 2015

Vorankündigung.....

Morgen ist es endlich soweit!
Morgen erfahrt ihr, welches tolle Buch ich an euch verlose :-)

Und überhaupt stehen eine Menge Einträge aus, Rezensionen, Neuzugänge usw.
Die letzten Tage waren nur sehr turbulent, so dass ich nicht wirklich zum Schreiben kam.

Aber wie heißt es so schön?
Vorfreude ist die schönste Freude ;-)

Samstag, 18. April 2015

Im Interview mit ... Anna Martens :-)

Anna Martens
(Fotografin: Marcella Merk)
Nachdem ich kürzlich in den Genuss kam, "Engelsschmerz" lesen zu dürfen (klickt hier für die Rezi) und der Kontakt zu Anna Martens, der Autorin, so nett war, habe ich sie spontan um ein kleines Interview gebeten, welches sie ebenso spontan zugesagt hatte :-)

Ein dickes DANKESCHÖN nochmals dafür an dieser Stelle!

Natürlich freue ich mich sehr, euch daran teilhaben lassen zu können!

Schaut selbst, was sie Interessantes verraten hat:

Liebe Anna, schön, dass ich dir ein paar Fragen stellen darf J
Zunächst einmal ein kleines Kompliment: Mit „Engelsschmerz“ ist dir ja wirklich ein guter Thriller gelungen, der mich wahrlich fesseln konnte!
Das freut mich sehr!!!

Da stellt sich mir die Frage, wie schreibst du eigentlich:
Legst du dir zunächst deine Geschichte zurecht oder lässt du es eher fließen?
Schon wenn ich mit dem Schreiben beginne habe ich einen genauen Plan. Während des Schreibens kommt es aber oft ganz anders. Bei „Engelsschmerz“ sollte ursprünglich eine andere Figur der Mörder sein. Leider merkte ich beim Schreiben, dass sie dazu gar nicht in der Lage war. Dafür kam eine Nebenfigur hinzu, die mich auf eine völlig neue Idee brachte. Insofern arbeite ich sowohl strukturiert als auch intuitiv. Das erklärt sich ganz einfach: Ich lerne während des Schreibens die Charaktere besser kennen und meist ergibt sich erst in diesem Prozess die schlüssigste Lösung für die Geschichte.

Das ist ja spannend! :-)
Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe eigentlich schon seit ich ein Kind bin. Die erste Geschichte mit 9 Jahren, später Unmengen von Gedichten, dann Kurzgeschichten. Nach einem Umzug, als ich mich beruflich umorientieren wollte, schickte ich eine Kurzgeschichte zu einem Wettbewerb ein – und habe ihn gewonnen! Das war der Stein, der alles ins Rollen brachte.

Ohhh, das sind ja richtig "Geschichten, die das Leben schrieb", wie schön! :-)
Annas Arbeitsplatz
(Quelle: privat zur Verfügung gestellt von Anna Martens)
Wo schreibst du am liebsten?
Hast du einen festen Platz dafür oder ist es mehr nach Lust und Laune?
Zum Schreiben brauche ich Ruhe und einen festen Platz, an dem ein Kaffee bereit steht und ich alle Unterlagen habe, die ich zum Schreiben brauche, wie z.B. das Buch von Textor: „Sag es treffender“ oder Fachliteratur über Psychologie und Todesermittlung. Was nicht heißt, dass ich ausschließlich in meinem Schreibzimmer unterm Dach bleibe. Wenn es draußen still ist und ich alleine bin, arbeite ich auch gerne auf der Terrasse. Wenn es mal klemmt, hilft mir entweder ein Spaziergang oder ich schäle Kartoffeln. Dabei kommen mir oft die besten Ideen.

Beim Kartoffeln schälen? *lach* Das ist ja klasse!
Arbeitest du denn gerade schon an einem neuen Werk?
Magst du uns schon etwas darüber verraten?
Ich habe zu Beginn des Jahres die Agentur gewechselt und arbeite im Moment an verschiedenen Projekten für Jugendliche und Erwachsene. Insofern kann ich noch nicht genau sagen, wohin die Reise weitergeht. Aber der Spannung werde ich ganz sicher treu bleiben.

Da bin ich ja erleichtert!
Neben dem Schreiben liest du bestimmt auch gerne. Welche Bücher findet man denn bei dir daheim?
Das wird jetzt sicher nicht verwundern: Krimis und Thriller. Auch privat mag ich es spannend. Sehr gerne lese ich zum Beispiel Charlotte Link.

Das kann ich sehr gut verstehen!
Wie verbringst du ansonsten deine Freizeit am liebsten? Wobei findest du am besten Entspannung?
Außer dem Lesen entspannen mich zwei Dinge: Klavier üben und Singen. Beides macht mir unglaublichen Spaß, gibt mir Kraft und hilft mir meine Mitte zu finden.

Liebe Anna, ich danke dir für deine Zeit! :-)
Sehr gerne!

Du bist wirklich eine Sympathische :-)
DANKE! Das kann ich nur zurück geben!

Vielen Dank! :-)

Es war mir wirklich eine Freude, Anna Martens ein kleines bisschen kennenzulernen!
Sie ist wirklich sehr sympathisch - mal sehen, ob sich mal eine Gelegenheit ergibt, sie persönlich kennenzulernen. Die nächste Buchmesse kommt bestimmt *gg*!

Dienstag, 14. April 2015

Blogger schenken Lesefreude - ich mach' mit!

Liebe Leute,

bald ist es wieder soweit:
Am 23. April ist wieder Welttages des Buches!

Und das wird von vielen Leseratten gefeiert :-)

... Dazu gibt es eine tolle Aktion, die ein paar Blogger vor ein paar Jahren (bitte lyncht mich nicht, ich kann gerade nicht finden, wann die erste Aktion war *schäm*) ins Leben gerufen haben:

Blogger schenken Lesefreude

Die meisten von euch werden es sicherlich kennen, aber für diejenigen, die noch nichts davon gehört haben, möchte ich die Idee kurz erklären:
Blogger haben meist viele Bücher, lesen gern und freuen sich, wenn andere auch lesen - behaupte ich mal ;-).
Daher gibt es rund um den Welttag des Buches eine tolle Aktion, an der sich eine Menge Blogger beteiligen - sie verlosen Bücher auf ihren Blogs.
Da ist für jeden Geschmack etwas zu finden, man gerät ins stöbern und lernt so auch neue Blogs kennen (so zumindest ging es mir im letzten Jahr ;-) ), die man im Auge behalten möchte.
Nun ja, ich finde die Idee klasse und habe mich dazu entschlossen, auch ein Buch auszulosen.

Mehr Details wird es in Kürze hier geben :-)

Bis dahin,
eure Lesemaus im Schafspelz

Montag, 13. April 2015

Familienzuwachs: Es ist.... ein Kindle! :-)

Ja, nun ist es soweit:
Die Technik schleicht sich heimlich auch in mein Buchregal hinein.
Vor einer guten Woche hatte ich schon vorangekündigt, dass ich "es" getan habe (ihr erinnert euch noch? Nicht? Dann klickt mal hier).

Tja, was soll ich sagen: Bianca hat natürlich richtig getippt!
Ich bin nun stolze Besitzerin eines Kindle Paperwhite :-)

Zugegebenermaßen habe ich hier immer etwas herumgegeizt, da ich ja auch auf meinem Smartphone lesen kann, es aber nicht so gerne mache. Immerhin habe ich einen Job, bei dem ich schon den ganzen Tag mit dem Monitor kommunizieren darf, so dass ich froh bin, nach Feierabend ein "echtes Buch" in Händen halten zu können. Ist halt doch etwas anderes.
Nun konnte ich aber nicht widerstehen, da es eine 1A-Promo-Aktion gab:
Schließe einen Handyvertrag ab, bekommst du ein Kindle Paperback gratis dazu!
Tolle Aktion und genau zur richtigen Zeit, denn ich lief schon seit einigen Wochen mit einem alten Prepaid-Ding herum, das mich schier in den Wahnsinn treiben wollte.
Also habe ich gleich zwei Fliegen mit einem Streich geschlagen und freue mich nun schon seit zwei Wochen über mein tolles neues Handy nebst Vertrag und inzwischen trudelte auch der Ebookreader bei mir ein.

Ein wenig bin ich schon auf Stöbertour gegangen, ein bisschen habe ich damit schon gelesen.
Nun bleibt abzuwarten, ob ich dann mit dem Ding eher umsteigen kann oder weiterhin meinen gedruckten Seiten treu bleiben werde - ein paar Neuzugänge weniger in Printform würden meine potenziellen künftigen Umzugshelfer bestimmt in Begeisterung ausbrechen lassen :-)
Wobei ich spontan behaupten würde: Meine Bücher bleiben meine Bücher, auch wenn Kindle mir dazu eine nette Ergänzung bietet, insbesondere, da ja immer mehr gute Sachen leider nur noch als Ebooks erhältlich sind.

Wie sieht es denn bei euch aus?
Habt ihr einen EBookreader? Seid ihr zufrieden?
Oder habt ihr auch lieber ein richtiges Buch in der Hand, weil ihr das Gefühl und den Geruch einfach liebt? :-)

Sonntag, 12. April 2015

Rezension zu "Ziemlich unverbesserlich" (Frauke Scheunemann)

erschienen am 23.03.2015
Verlag: der Hörverlag (gekürzte Lesung)
4 CDs
ISBN: 9783844515893
Inhalt:

Nikola, eine 38jährige Anwältin, die viel zu früh verwitwet ist, hat alle Hände voll zu tun: Neben der Kanzlei, die sie mit dem besten Freund ihres verstorbenen Mannes führt, gilt es, auch im Privatleben die Fäden nicht entgleiten zu lassen – mit einem 4jährigens Sohn und einer 13jährigen, vollpubertierenden Tochter kein leichtes Unterfangen. Doch zum Glück steht ihnen Oma Gisela zur Seite. Sie ist es auch, die für neuen Wind sorgt, indem sie Tiziano Felice, den italienischen Nachbarn, in die Kanzlei schleppt, der nach dem Erbe eines Häuschens nebst Gewächshaus vor einem „kleinen Problemchen“ steht…

Die Autorin:

Frauke Scheunemann ist mir schon seit Jahren ein Begriff. Ich habe nahezu jeden Roman verschlungen, den sie mit ihrer Schwester gemeinsam unter dem Pseudonym Anne Hertz veröffentlicht hat. Ferner gibt es solo die Reihe um den Dackel Herkules und die „Katzenkrimis“ mit Winston in der Hauptrolle.
Daher war klar, dass ich dieses Buch un-be-dingt lesen möchte, da für mich Frauke Scheunemann ein Garant für pure Lesefreude ist!

Meine Eindrücke:

Aus Zeitgründen habe ich mich dann für die Hörbuchvariante entschieden und diesen Weg keinesfalls bereut! Allein die Gestaltung ist einfach hinreißend! Gut, über das Cover kann man sich streiten, mir ist es ein wenig zu durcheinander, irgendwie „unrund“, jedoch passt es natürlich auch zum Plot. 
Sind die nicht total schön anzusehen?
Besonders angetan bin ich von den CDs: diese sind jeweils in unterschiedlichen Pastelltönen gehalten und mit passenden Bildchen versehen, die man teils vom Cover schon kennt, was einen tollen Blick fürs Details beweist.
Die Stimme von Marie Bierstedt passt einfach perfekt zum Inhalt und es gelingt ihr mühelos, den Hörer direkt ins Geschehen zu entführen.

Die Protagonisten wirken durch ihre Charakterisierungen absolut authentisch!
Nikola, die manchmal ein wenig überfordert mit allem wirkt – als alleinerziehende, verwitwete Frau mit 2 Kindern nebst Vollzeitjob in der Kanzlei kein Wunder! – ist einfach nur sympathisch. Sie kämpft natürlich hier und da mit den kleinen und größeren Tücken des Lebens, aber gerade das finde ich so herzerwärmend!
Gisela ist ein Herzstück von Schwiegermutter, einfach zu süß. Sie würde ihrer Schwiegertochter ein neues Liebesglück durchaus gönnen und stellt ihr gerne mal potenzielle Kandidaten zur Seite.
Die Kids sind kids, wie sie sein sollten: der 5jährige Max besucht den Kindergarten, was nicht immer reibungslos verläuft, und orientiert sich natürlich sehr an seiner großen Schwester. Tessa ist mit ihren 13 Jahren mitten in der Pubertät und meint, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben. Doch eigentlich ist auch sie trotz einiger Schwierigkeiten einfach nur liebenswert.
Es würde den Rahmen sprengen, jeden einzelnen von ihnen vorzustellen, doch bin ich absolut begeistert von der Offenheit Scheunemanns: neben dem Italiener Tiziano und seinem Kumpel Sergio finden wir die Rechtsanwaltsgehilfin Aysun, die ein wenig Internationalität mit in die Geschichte bringen, ebenso wie den Bauern Gorch, ein plattdeutsches Original – diese bunte Mischung an Charakteren stellt einen weiteren Aspekt der Authentizität des gesamten Buches dar. Da geht mir das Herz auf! :-)
Die Waage zwischen turbulentem Privatleben und Beruf finde ich hier sehr ausgewogen und für meinen Geschmack einfach perfekt! Auf beiden Seiten gibt es immer wieder spannende Begebenheiten, die das Buch bzw. Hörbuch geradezu vorbeifliegen lassen. Keine einzige Sekunde kam der Gedanke auf „Wie lange geht es denn noch?“, nein, in Gegenteil. Plötzlich war es um.
Schade, sehr schade!
Doch gibt es hier ausreichend Spielraum, um eine tolle Reihe zu zaubern, die sich um Nikola und ihre Liebsten rankt.
Frauke Scheunemann, ich werde dich weiterhin im Auge behalten ;-)!

Fazit:

Abschließend kann ich nur sagen:
Holt euch das Buch, taucht ein und genießt die turbulente Zeit mit Nikola!

Wer Kerstin Giers „Müttermafia“-Bücher mag, wird sich hier auf jeden Fall wohl fühlen!


Ein ganz besonders dickes DANKESCHÖN geht natürlich noch an das Bloggerportal der Randomhouse-Verlagsgruppe, insbesondere an den Hörverlag für das Rezensionsexemplat! Es war mir eine Freude, hier reinhören zu können!

Samstag, 11. April 2015

Rezension zu "Abgewiesen" (Melisa Schwermer)

Inhalt:
zur Verfügung gestellt von Melisa Schwermer
(Fotograf: Heiko Warnke)

Zwischen Ole und Katinka kriselt es, doch sie möchte die sieben Jahre Beziehung nicht einfach wegwerfen, so dass sie mit ihm zum Jahrestag nach Dänemark fährt, um sich über ihre gemeinsame Zukunft klar werden zu können. Während Katinka heimlich ein Treffen mit ihrer Bekannten Judith zu einem Konzert arrangiert, freut sich Ole auf die lange geplante Familienzusammenführung, denn er hat seinen Bruder schon viele Jahre nicht mehr gesehen. Doch der Urlaub birgt für die beiden mehr und mehr Überraschungen…

Meine Eindrücke:

Als Melisa mich angesprochen hat, ob ich ihren neuesten Thriller vorablesen möchte, war ich als eingefleischter Fan natürlich sofort Feuer und Flamme – da fiel es mir schwer, mich zu gedulden…
Endlich war er da, der neue Thriller: „Abgewiesen“ lautet der Titel, der schon nichts viel Gutes ahnen lässt. Wer Melisas Schreibe kennt, weiß, was ich meine… Oft schleicht sich das Grauen heimtückisch von hinten an und packt den Leser dann mit voller Wucht – so auch hier!
Hm, wo fange ich an?
Zunächst einmal die Charaktere: die sind – in bester Melisa-Manier – perfekt beschrieben und geheimnisvoll zugleich. In Katinka konnte ich mich vom Anfang bis zum Ende erschreckend gut hineinversetzen. Auch Ole stellt sie perfekt dar, man sieht ihn direkt vor dem geistigen Auge, auch wenn (wie mir erst jetzt auffällt!) gar nicht explizit auf sein Äußeres eingegangen wird.
Die vermeintlichen Nebendarsteller, die ihren Namen in der Form nicht verdient haben, sind ebenso lebendig durch ihre Authentizität.
Die Story ist ganz typisch Melisa und doch wieder überhaupt nicht *lach*.
Wir haben mehrere Erzählstränge, die im Laufe der Seiten den Weg zueinander finden. Hier und da bekommt der Leser ein Häppchen hingeworfen, nur um wenig später seine Theorien zu widerwerfen. Mir zumindest ging es beim Lesen so, dass ich oftmals hin- und hergegrübelt habe und unsicher war ob des Rätsels Lösung.
Dabei bleiben natürlich die klassischen Schockmomente nicht aus, mehr als einmal kroch beim Lesen eine Gänsehaut über den Rücken, mehr als einmal las ich ungläubigen Blickes, was da eigentlich geschrieben steht ob der beschriebenen Grausamkeiten.
Und nun wird es schwierig, vom Plot nicht zu viel zu verraten, muss ich gestehen.
Aber es darf sicher verraten werden, dass die Vergangenheit eine nicht unerhebliche Rolle spielt und  ich am Ende doch überrascht war – herzlichen Glückwunsch!
Das Cover überzeugt in seiner düsteren Art absolut, es wirkt beklemmend, wie es die folgenden Seiten mitunter sein werden. Man kann vielleicht in Ansätzen erahnen, welches Grauen einen erwartet…

Fazit:

So, und wie bewerte ich das Ganze nun?
Hat es mich unterhalten? – Definitiv!
Habe ich es gerne gelesen? – Absolut!
Kann ich es weiterempfehlen? – Ja, natürlich! An dieser Stelle sollte jedoch erwähnt werden, dass zarte Gemüter es vorsichtig angehen lassen sollten, da Melisa nicht gerade zimperlich mit ihrem Leser umgeht ;-).
Finde ich Dinge, die mir nicht gefallen? – Ähm…. *grübel*…. Nö?... Eigentlich nicht wirklich…
Kann es dann etwas anderes als 5 Jubelschafe geben? – Ja…
Nee, kleiner Scherz! :-)
Natürlich nicht!
Es ist anders, ganz anders als die „Injektion“ und die „Rache“, steht ihnen jedoch in keinster Weise nach!
Hut ab, liebe Melisa, einmal mehr, Hut ab!

Das Schaudern geht weiter…. :-) 


Ein herzliches DANKESCHÖN an Melisa Schwermer für ihr Vertrauen, mich ihr neuestes Werk wieder vorablesen zu lassen! :-) Es war mir ein Vergnügen!

Buchvorstellung: "Abgewiesen" von Melisa Schwermer

Hurra!! Das Warten hat ein Ende!
Melisa Schwermer, die sich zu einer meiner liebsten Thriller-Autorinnen gemausert hat, schlägt wieder zu!
Doch, womit lässt sie uns diesmal den Atem stocken und treibt uns die Gänsehaut über den Rücken?
Und woher kommen nur immer diese Ideen?

Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, habe ich Melisa gebeten, ein paar Worte dazu zu sagen.
Und lest mal, was sie mir verraten hat...

Melisa Schwermer zu ihrem neuen Thriller "Abgewiesen":

"Ein verregneter Abend im Oktober 2014, die letzte Examensprüfung ist abgehalten, der Wein bei meiner langjährigen Freundin schmeckt besonders gut. Sie ist gerade mit ihrem Freund aus Frankreich gekommen. Wandern waren sie, zum 10. Jahrestag. Die beiden sind 27 und 26 Jahre alt. Kaum zu glauben, dass sie sich beinahe die Hälfte ihres Lebens kennen. Doch wenn man sie zusammen sieht, weiß man, dass es genau so richtig ist.
Sie sind dorthin gefahren, wo sie zum ersten Mal gemeinsam in Urlaub waren. In genau das Dorf, in dem sie gemeinsam übernachtet haben. Doch dieses Mal ist alles anders. Viele Geschäfte haben geschlossen, nur ein Restaurant hat an diesem Sonntag überhaupt geöffnet. Der Besitzer lädt sie zum Essen ein, bietet ihnen ein Zimmer an. Der Freund meiner Freundin wird misstrauisch, spinnt rum und behauptet, der Mann wäre nur so freundlich, weil er sie vergiften und dann an die anderen Gäste verfüttern wolle.
Melisa Schermer
Das Autorenhirn beginnt trotz – oder gerade wegen – des Weins zu arbeiten. Fäden zu spinnen und „was wäre wenn“-Fragen zu stellen.
Was daraus geworden ist, kann man in meinem neuen Buch „Abgewiesen“ nachlesen. Die Geschichte ist ganz anders als die, die ich an diesem Abend im Oktober hören durfte. Und doch ist sie sehr inspiriert von eben diesem Pärchen, das ich zu meinen besten Freunden zähle. Ich wette, sie würden sich in einigen Szenen wiedererkennen, auch wenn sie es bestreiten ;-)
Katinka und Ole, die Protagonisten aus „Abgewiesen“, feiern ihren siebten und nicht zehnten Jahrestag. Katinka ist es jedoch eher nicht nach Feiern zumute, sie sieht die Beziehung eher den Bach runtergehen. Der Urlaub ist die letzte Chance, die sie Ole gibt. Wenn er ihr keinen Anlass gibt, um die Beziehung zu kämpfen, möchte sie sich danach von ihm trennen. Die Fahrt führt sie im Buch nach Dänemark und nicht wie in Wirklichkeit nach Frankreich, und die Beiden besuchen außerdem ein Familienmitglied. Und dann stellt sich heraus, dass mit Ole etwas nicht stimmt. Der Grund dafür scheint weit in der Vergangenheit zu liegen …
In „Abgewiesen“ lasse ich mehrere Erzählstränge ineinander laufen, der Leser verfolgt das Geschehen aus verschiedenen Perspektiven. Erst im Verlauf des Buches eröffnet sich ihm die ganze grauenvolle Geschichte. Die Fragen, die er sich dabei stellen wird: Wem kann man trauen, wer lügt und wer hat etwas zu verbergen? Und viel wichtiger: Werden die entführten Frauen rechtzeitig gefunden?
„Abgewiesen“ ist ein packender Thriller über Misstrauen und eine schreckliche Kindheit, die ihre Auswirkungen erst viel später zeigt."

Was kann ich dem noch hinzufügen?
Ich durfte vorab schon einmal schnuppern und werde euch natürlich die Rezension dazu noch präsentieren... :-)
So viel aber möchte ich schon verraten: Auch dieses Mal steht Melisa Schwermer für einen Gruselthriller mit Gänsehautgarantie und Aha-Momenten!
Übrigens, brandheiße Info: zumindest die Kindle-Leser können schon heute bei amazon vorbeischauen und sich sogar zum Einführungspreis von 0,99 EUR gruseln und mitfiebern :-)

Freitag, 10. April 2015

Gewinnspiel bei "Schatz, ich will ein Buch von dir!"

Ich möchte euch heute gerne einmal auf ein ganz tolles Gewinnspiel aufmerksam machen, das gerade bei Bianca auf ihrem Blog "Schatz, ich will ein Buch von dir!" läuft.
Was ist der Anlass? - Ihr 2. Bloggergeburtstag! - Wahnsinn, wie die Zeit vergeht...

Sie hat eine bunte Auswahl zusammengestellt, da ist sicher für jeden etwas dabei :-)


Ich wünsche euch einen schönen Frühlingstag - es wird wärmer, bei euch auch? :-)

Eure Lesemaus im Schafspelz

Donnerstag, 9. April 2015

Rezension zu "Engelsschmerz" (Anna Martens)

erschienen am 14.11.2014
Verlag: Midnight
EBook: 3,99 EUR
ca. 290 Seiten
Als ich vor Kurzem eine Email von Anna Martens bekam, war ich zunächst überrascht! Sie war doch tatsächlich über eine Rezi von mir auf meinen Blog gestoßen und hat angefragt, ob ich nicht Lust hätte, ihren Thriller zu lesen - da ließ ich mich natürlich nicht lange bitten! Ich liebe Thriller und über diesen war ich schon häufiger gestolpert, er saß auf meiner WuLi, was kann es Schöneres geben :-)
Und hier ist sie auch schon, die Rezi zu diesem tollen Buch:

Inhalt:

Jule ist verschwunden. Schon seit Wochen hat ihre Mutter nichts mehr von ihr gehört. Sie spürt, dass mehr dahintersteckt. Jule ist nicht einfach verreist oder hat keine Lust auf Kommunikation. Es muss ihr etwas passiert sein. Kurzerhand reist die besorgte Frau nach München, wo sie die verwaiste Wohnung ihrer Tochter vorfindet. Doch die Polizei nimmt ihre Bedenken nicht ernst. Bis sie auf Kommissarin Annette Kirchgessner stößt, die die Sorgen der Mutter verstehen kann und helfen möchte…

Meine Eindrücke:

Anna Martens gelingt es mühelos, den Leser direkt ins Geschehen mitzunehmen. Man spürt instinktiv, dass Jules Mutter zwar eine sehr gluckenhafte Art hat, ihre Sorge hier aber berechtigt ist.
Klar, ist ja nicht umsonst ein Thriller ;-).
Doch was folgt, sind ca. 300 Seiten voller Spannung und voller Pein.
Der aktuelle Aufhänger – Internetflirting – ist sicher gerade beim jungen Leser ein Thema, das mitreißt.
Die kurzen Kapitel animieren, immer weiter zu lesen, ist ja nicht viel bis zum nächsten Abschnitt, und zum nächsten, zum nächsten…. Und schwuppdiwupp ist man schon am Ende angekommen.
Dabei beschreibt die Autorin einmal die gegenwärtigen Begebenheiten, sprich die Sorge und Suche von Jules Mutter nach ihrer sonst so zuverlässigen Tochter. Andererseits wird der Leser einige Wochen zurückversetzt, wo er die Ereignisse aus der Sicht Jules sowie ihres Peinigers erfährt. Beide Erzählstränge sind trotz der zeitlichen Sprünge leicht nachvollziehbar.
Besonders gefällt mir, dass Martens hier nicht nur aus Jules Sicht schreibt, sondern auch in die Tiefen der Seele ihres Peinigers eintaucht. Und dies gelingt ihr erschreckend realistisch…
Sowohl Jule, als auch die anderen Protagonisten werden genau beschrieben, ihre Gedanken und Taten nahezu jederzeit nachvollziehbar dargestellt.
Insbesondere die Kommissarin Kirchgessner ist mir während der Seiten ans Herz gewachsen mit ihrer menschlichen Art, so dass ich mich freue, mehr von ihr zu lesen!
Es ist nicht von Beginn an klar, wer denn nun hinter dem Ganzen steckt, der Leser wird zunächst in die Irre geführt, so dass es an Spannung nicht mangelt! Dabei möchte man der Mutter bei ihren anfangs eigenständigen Ermittlungen zu gerne helfen, ins Buch rufen, was los ist und sie auf die richtige Spur führen. Jedoch möchte man sie ebenso oft schütteln, da sie einfach zu gluckenhaft und naiv wirkt. Dennoch scheint auch sie an den Ereignissen über sich selbst hinauszuwachsen, was mir wiederum sehr gut gefallen hat!
Auch wenn ich das Cover nicht direkt dem Inhalt zuordnen kann, so ist es ein „typisches“ Thriller-Cover, das meine Neugierde sofort weckt. Einfach in schwarz-weiß gehalten mit roter Schrift und einer Feder darunter.
Einzig die leider vorkommenden Fehler (fehlende Worte oder Satzzeichen) haben mich stellenweise etwas irritiert, da dies leider meinen persönlichen Lesegenuss schmälert.

Fazit:

Insgesamt muss ich jedoch sagen, hat Anna Martens hier ganze Arbeit geleistet! Sie glänzt hier mit einem fabelhaften Debüt, das dem Leser so manche Gänsehautschauer über den Rücken treibt! Das macht  definitiv neugierig auf mehr!
Aber Vorsicht: zarte Gemüter sollten es sich genau überlegen, da es auch wirklich heftige Szenen gibt, die vielleicht nicht jedem gefallen.


Ein ganz liebes DANKESCHÖN an Anna Martens für das Reziexemplar - es war mir ein Vergnügen, dieses gelungene Debüt lesen zu dürfen!

Dienstag, 7. April 2015

Rezension zu "Kuss und Kuss gesellt sich gern" (Susann Mallery)

erschienen am 10.03.2015
Verlag: MIRA Taschenbuch
Broschiert: 9,99 EUR
338 Seiten
ISBN: 9783956491900
Inhalt:

Felicia Swift ist intelligent – sehr intelligent. Aber genau das macht es ihr so schwer, sich in zwischenmenschlichen Beziehungen zurecht zu finden. Daher beschließt sie, nach Fool’s Gold zu gehen, um sich dort ein neues, ein normales Leben aufzubauen. Als sie dort auf ihren ehemaligen One-Night-Stand Gideon trifft, ist sie zunächst irritiert. Doch schnell ist der Plan gereift: Er soll ihr helfen, die zwischenmenschliche Ebene zu begreifen und ihr „beibringen“, wie das mit den Männern, dem Daten und der Normalität untereinander eigentlich funktioniert…



Meine Eindrücke:

Mit „Kuss und Kuss gesellt sich gern“ hat Susan Mallery bereits den 11. Band der Fool’s Gold-Reihe veröffentlicht. Dieser ist jedoch auch problemlos unabhängig von den anderen lesbar.
Der Klappentext klang vielversprechend und Bücher einer anderen Reihe gefielen mir früher auch sehr gut. Daher war die Erwartungshaltung recht hoch.
Ich rechnete mit einer guten Unterhaltung, Romantik, Humor und einem rundum gelungenen Buch.
Bekommen habe ich jedoch… Naja, irgendwie etwas anderes…
Die Story selbst kommt in meinen Augen nur langsam voran, die vielen Nebencharaktere – die Stammleser werden sie wohl schon kennen – waren teilweise etwas zu viel des Guten.
Felicia selbst finde ich mit ihrer etwas unbeholfenen Art ehrlich gesagt herrlich erfrischend, weil es mal etwas ganz anderes ist für einen Chicklit-Schmöker. Sie konnte mir stellenweise richtig leidtun.
Gideon, tja, er ist halt traumatisiert und verhält sich entsprechend. Fand ich auch nicht weiter dramatisch, jedoch ist er auch nicht mein absoluter Sympathieträger.
Aber die Geschichte an sich war mir insgesamt etwas zu arg konstruiert, die Schwerpunkte lagen in meinen Augen etwas schräg verteilt und ein für mich essentieller Charakter findet im Klappentext keinerlei Beachtung. Fairerweise muss ich sagen, dass genau der unerwartete Charakter mir das Buch gerettet hat. Natürlich will der nicht zu viel verraten, aber für mich war die Geschichte eine andere als erwartet.

Der Schreibstil ist flüssig, aber nichts Besonderes, was für mich bei Chicklit in Ordnung ist.
Aber so richtig warm geworden bin ich leider dennoch nicht, habe mich stellenweise richtig gelangweilt und zwingen müssen, endlich mal weiterzulesen.

Das Cover wiederum hält an der Machart der Reihe fest, so dass es von Stammlesern sofort zugeordnet werden kann – finde ich super!

Fazit: 

Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass ich hier nur durchschnittlich unterhalten wurde. Zwar gab es hier und da auch wirklich gute Passagen, die jedoch konnten mich leider dennoch nicht vom Buch als Ganzes überzeugen.

Für Fans bestimmt eine tolle Reise zu alten Freunden, jedoch bin ich selbst leider eher enttäuscht – gerade, da ich von früher anderes gewohnt war.


Auch wenn es für mich nicht die beste Lektüre war, möchte ich es natürlich nicht versäumen, mich beim wasliestdu-Team und natürlich beim MIRA-Taschenbuch Verlag zu bedanken für die Bereitstellung des Leseexemplars und die Durchführung einer interessanten Leserunde!

Sonntag, 5. April 2015

Frohe Ostern

Der Osterhase ist gerade bei mir vorbeigehoppelt und lässt euch lieb grüßen:


Schöne Ostern und viel Spaß beim Eier suchen ;-)

Rezension zu "Adnan für Anfänger. Mein Deutschland heißt Almanya" (Adnan Maral)

erschienen am 22.09.2014
Verlag: blanvalet
Broschiert: 14,99 EUR
256 Seiten
ISBN: 9783764505196
Inhalt: 

Adnan Maral kam als 2jähriger Sohn eines Gastarbeiters von Ostanatolien nach Deutschland. Er wuchs in Frankfurt auf und schildert hier sein Leben zwischen Currywurst und Döner mit vielen seiner Höhen und einigen seiner Tiefen. Vielen dürfte er als Metin Öztürk aus dem TV- und Kinohit „Türkisch für Anfänger“ bekannt sein, so dass das Buch vielleicht den einen oder anderen „Normalerweise-Nichtleser“ anzieht.

Meine Eindrücke:

Eingebettet in einen (vermutlich fiktiven) Arztbesuch, bei dem der Schauspieler mit den anderen Wartenden ins Gespräch kommt, erzählt er seine Geschichte.
Wir lesen Anekdoten aus seiner Kindheit, dürfen ihn auf seinen Ferienreisen in die Türkei begleiten, erfahren, wie er überhaupt zur Schauspielerei kam und lernen ihn als Integrationsbeauftragten ebenso wie als Vater kennen.
Die eingeflossenen Fotos, größtenteils aus Marals Privatarchiv, verleihen den Ereignissen eine besondere Authentizität – Hut ab!
Dabei kommt er jedoch nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher, sondern vermittelt seine Eindrücke zum Thema Integration vielmehr mit einem Augenzwinkern und der dazugehörigen Prise Hümor, was dem Buch eine besondere Note verleiht.
Passagen, die mir die Lachtränchen in die Augen trieben gab es ebenso wie solche, über die ich einfach nur nachdenken wollte, so dass ich das Buch ab und an zur Seite gelegt habe, um das Gelesene wirken zu lassen. Die Mischung macht’s, sie gefällt mir außerordentlich gut, zumal ich mich mit den einen oder anderen Situatiönchen selbst ein wenig identifizieren kann, meiner Wurzeln sei Dank ;-).
Dass dabei auch häufig Bezug auf sein schauspielerisches Dasein genommen wird, ist dabei absolut klar. Jedoch muss ich zugeben, war es mit stellenweise fast ein wenig zu viel des Guten. Manche Seiten lasen sich fast schon als „Werbeveranstaltung“ für seine Filme. Das hat natürlich auch seine Berechtigung, jedoch einfach für meinen Geschmack ein bisschen too much.

Auf dem Cover schaut uns das bekannte Gesicht entgegen, als wolle uns Maral sagen „Ja, was ist?! Bin ich nun Deutscher oder Türke? Ist das überhaupt wichtig?!“ – ein Motto, das sich als roter Faden durch die rund 250 Seiten zieht.
Besonders gelungen finde ich die Gestaltung der Innenseite: Klappt man das Softcover aus, so kann man die Einschlagseiten öffnen und zum Vorschein kommt eine Flagge – doch nicht irgendeine, sondern die schwarz-rot-goldene Deutschlandfahne, auf deren roten Mittelteil der weiße Halbmond mit Stern der türkischen Flagge zentriert ist. Geniale Idee, welche die Integration beider Länder visuell kaum schöner hätte darstellen können!

Fazit:

Insgesamt muss ich aber sagen, hat mich Adnan Maral mit „Adnan für Anfänger“ sehr gut unterhalten. Es hat mir großen Spaß gemacht, ihn auf seinen Reisen zu begleiten und seine Sicht der – mal mehr, mal weniger gelungenen – Integration hier in Deutschland zu erfahren.

Daher kann ich das Buch jedem empfehlen, der einen Blick „hinter die Kulissen“ blicken möchte und dabei eben auch das Privatleben miterleben möchte.


Ein herzliches DANKESCHÖN an das Bloggerportal, insbesondere den blanvalet Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars und die Leseerfahrung, die ich damit machen durfte!

Freitag, 3. April 2015

Rezension zu "Nur noch kurz die Welt retten" (Günther Fischer und Manfred Prescher)

erschienen am 11.03.2015
Verlag: Theiss
Broschiert: 19,95 EUR
240 Seiten
ISBN: 9783806230284
Inhalt: 

„Berühmte Songzeilen und ihre Geschichte“ ist der Untertitel dieses gelungenen Buches.
Damit ist der Inhalt eigentlich auch schon perfekt zusammengefasst ;-).

Meine Eindrücke:

Mit dem Cover ist ein absoluter Eyecatcher gelungen, denn es ist quietschgrün!
Dazu gibt es den Titel als „Kopf“, den ein dicker Kopfhörer umgibt, der sich später zu Beginn der Artikel wiederfindet – eine tolle Idee!

Günther Fischer und Manfred Prescher haben mit „Nur noch kurz die Welt retten“ bereits den zweiten Teil ihrer Liedersammlung herausgegeben (nach „Alles klar auf der Andrea Doria“, das ich jedoch leider noch nicht kenne).

Sie haben eine Auswahl an berühmten Songzeilen herausgepickt, aus den 1930ern bis heute ganz aktuell, und geben dem musikinteressierten Leser einige Hintergrundinformationen zur Entstehung derselben.
Zu jedem Song finden wir zunächst die Zeilen, um die es geht, anschließend eine kurze Info, aus welchem Lied sie stammt und welcher Interpret dahintersteckt. In kurzen Artikeln bekommen wir tolle Geschichten zu lesen, manche mehr, manche vielleicht weniger interessant – wobei ich sagen würde, das hängt definitiv vom Musikgeschmack des Lesers ab! Meiner ist breit gestreut, aber auch für mich gab es ein paar Unbekannte darunter.
Am Ende eines jeden Artikels finden wir eine Auflistung der Originalversion, sowie eventuelle Coverversionen inkl. Interpreten und Jahreszahlen. Diese hätte ich mir eher zu Beginn gewünscht, womit es für mich einfacher gewesen wäre, den Inhalt in den zeitlichen Kontext zu setzen, so dass ich häufig – gerade bei unbekannten Titeln, zunächst ans Ende des Artikels gespitzt habe.

Wer nicht der Reihe nach lesen möchte, für den ist der doppelte Index interessant:
Hier gibt es zunächst eine alphabetische Auflistung der Songzeilen (die ich persönlich nicht ganz so gelungen finde, vielleicht wären hier die Songs an sich eine bessere Idee gewesen?), anschließend findet man noch eine Auflistung nach Interpreten bzw. insgesamt „beteiligter“/erwähnter Personen und Gruppen – diese wiederum halte ich für übersichtlich und zielführend.

Fazit:

Insgesamt ist hier eine tolle Sammlung zu finden, die viele Infos bietet, manche altbekannt, viele jedoch neu!
Ich selbst habe es so gehandhabt, dass ich mir den Laptop geschnappt habe, youtube geöffnet hatte und zunächst in die Songs reingehört habe – was ich auch jedem empfehlen würde! Es wirkt doch ganz anders, da schließlich auch die Melodien dazu Emotionsträger sind.

Damit kann ich trotz kleiner Schwächen eine klare Leseempfehlung für jeden Musikliebhaber aussprechen und werde die Augen nach dem ersten Teil offen halten!


Ein herzliches DANKESCHÖN an den Theiss Verlag, der für die Leserunde auf lovelybooks die Exemplare zur Verfügung gestellt hat!

Donnerstag, 2. April 2015

Ich habe es getan...

Ich kann es immer noch nicht so richtig glauben, aber ich habe tatsächlich dem Osterhäschen einen kleinen Auftrag erteilt....

Wo es hinhoppeln soll?
Ausnahmsweise mal zu mir :-)

Was es im Gepäck hat?
Nun, das werde ich euch zeigen, wenn es angekommen ist :-)

Ich freu mich gerade :-) :-)

Mittwoch, 1. April 2015

Lese-Wirrwarr

Boah, ich glaub, ich spinn'!
Entschuldigt bitte meinen Totalausfall an Eloquenz, aber mir wurde gerade bewusst, dass ich aktuell gleichzeitig nicht zwei oder drei, sondern stolze sieben (!!!) Bücher parallel lese und höre...

Verrückt?
Vielleicht....
Lässt sich aber ganz leicht erklären:

Hörbuch eins sitzt im Auto und wird während der Fahrt genossen - das ist seit Jahren eigentlich obligatorisch, weil ich festgestellt habe, wie viel Genuss ein guter Sprecher mir dabei bescheren kann - klingt jetzt fast ein wenig... Naja... Ähm... Irgendwie komisch? *lach*
Hörbuch zwei ist im MP3-Format und kann daher nur daheim gelauscht werden (toller Krimi, das kann ich schon einmal verraten ;-) ).

Nun wird es "kompliziert":
Seit inzwischen einigen Wochen wartet ein Sachbuch darauf, beendet zu werden, aber ich bin so enttäuscht davon, dass es mir sooo unfassbar schwer fällt, durchzuhalten. Wäre es nicht im Zuge einer Mini-Leserunde quasi ein "Muss", hätte ich wohl schon aufgegeben...
Neu kam die Tage ein weiteres Sachbuch dazu, das aber in tolle kleine Häppchen eingeteilt ist, so dass ich gerne zwischendurch mal ein paar Seiten darin blättere.
Daneben reiht sich ein bisschen Chicklit mit ein, etwas Autobiografisches und ein wenig Spannung sind auch mit von der Partie - letzteres als Ebook auf meinem Handy, wodurch ich leider nur mäßig voran komme, da es doch eher kleinformatig ist.

Ich bin ein "Stimmungsleser" - packt mich ein Buch jetzt total, kann es morgen schon wieder ganz anders aussehen... So kam es, dass ich irgendwann angefangen habe, mich der Stimmung hinzugeben (also, heute habe ich es wirklich irgendwie damit....) und mich nicht einengen zu lassen vom starren "ein Buch nach dem anderen". So habe ich viel mehr davon - und letztlich die Autoren auch, weil die Rezis in der Regel besser ausfallen ;-).

Wie ist das denn bei euch so??
Immer schön der Reihe nach oder doch nach Lust und Laune?
Lest ihr auch gemixt, also mal Print, Ebook und nebenbei ein Hörbuch?
Vermischt ihr dabei die Genres oder seid ihr da ohnehin eher "eingleisig" festgefahren?

Bin mal gespannt auf eure Meinungen...

Aber bis dahin verzieh ich mich mal mit ... ähm... meinen Büchern ins Bett und geh mit ihnen kuscheln schmökern.

Gute Nacht! :-)