Dienstag, 31. März 2015

Bewertungsschäfchen

Hurra, sie sind da!

Dank der lieben Unterstützung von Stefan (dem Künstler) und Kris (der Technikqueen) konnte ich heute endlich mein Bewertungssystem online schicken - klickt hier, wenn ich mehr darüber wissen wollt.
Es ist noch nicht ganz vollständig, aber ich werde die folgenden Tage nutzen, um die bisherigen Rezensionen um die Schäfchen zu ergänzen - woohooo!


In diesem Sinne:
Einen schönen Abend euch allen ;-)

Montag, 30. März 2015

Rezension zu "Der Preis der Treue" (Diane Brasseur)

erscheint am 01.04.2015
Verlag: dtv
Taschenbuch: 14,90 EUR
176 Seiten
ISBN: 978-3423260695
Inhalt:

Seit einem Jahr führe ich ein Doppelleben.
Ich bin da hineingerutscht, ohne mich dagegen zu wehren.
Von Montag bis Freitag bin ich bei Alix in Paris und am Wochenende kehre ich zu meiner Frau und Tochter nach Marseille zurück.
Worauf warte ich?
Dass mir die Entscheidung abgenommen wird?

Meine Eindrücke:

Entgegen meiner Gewohnheit, den Inhalt selbst kurz zusammenzufassen, habe ich mich hier sehr bewusst dafür entschieden, den Klappentext zu übernehmen.
Warum?
Nun, er spiegelt sowohl den zu erwartenden Inhalt, als auch die Schreibweise der Autorin Diane Brasseur wieder, die hier ein grandioses Debüt abliefert!

In einem Inneren Monolog erfährt der Leser vom Zwiespalt des 54jährigen Anwalts, der zwischen zwei Frauen steht: Alix, seine 31jährige Affäre, mit der er die Zeit unter der Woche teilt, und seine Familie, bestehend aus Ehefrau und einer Tochter.

Durch die Sichtweise des betrügenden Ehemannes erfährt der Leser, wie es in ihm aussieht, jedoch weiß man an mancher Stelle nicht so genau, sind dies nun die wahren Ereignisse oder Begebenheiten, die er sich in einer Form von „was wäre wenn“ vorstellt?
Aber finde ich das schlimm? – Nein, überhaupt nicht!
Denn gerade weil so viele Fragen offen bleiben, regen die knapp 180 Seiten sehr zum Nachdenken an.
Es ist wohl, wie auch oft bei französischen Filmen: Man liebt sie oder man kann damit schlicht nichts anfangen.
Auch das Cover ist speziell – und irgendwie „typisch“ für einen Franzosen: simpel und doch ansprechend gehalten, eine Dame auf der rechten Seite sitzend, mit der obligatorischen Zigarette (danach?) in der Hand und erwartungsvollem Blick. Dazu ein blauer Hintergrund, eine einfach gehaltene Schrift. Passt optimal zum Inhalt, würde ich sagen!

Fazit:

Ich selbst habe mich von der ganzen Machart hier so fesseln lassen, dass ich das Buch in einem Rutsch weggelesen habe – was wohl nicht zuletzt dem großzügig gehaltenen Layout zu verdanken ist, kann aber diesen Inneren Monolog in Buchform durchaus weiterempfehlen!


Ein dickes Dankeschön geht an vorablesen und dtv für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

Sonntag, 29. März 2015

Rezension zu "Sushi für Anfänger" (Marian Keyes) - HB

erschienen: 2005
Verlag: Random House Audio
4 CDs
ISBN: 9783550100819
Inhalt:

Die karriereorientierte Lisa ist beleidigt, als sie von London nach Dublin geschickt wird, um dort ein neues Magazin aufzubauen, statt wie erwartet nach New York versetzt zu werden. In der Provinz lässt sie ihren Frust zunächst an den Kollegen aus, bevor sie merkt, worauf es wirklich ankommt…

Meine Eindrücke:

Marian Keyes hat hier einen Chicklit-Roman verfasst, der auch die Schattenseiten des Lebens darstellen möchte. Leider fehlt dadurch ein wenig die Lockerheit, die ich hier erwartet hätte.
Die Protagonisten sind hingegen eher oberflächlich beschrieben, so dass es mir nicht gelingen wollte, mich auch nur in eine davon hineinzuversetzen, sehr schade!
Der Plot an sich hat mich leider auch eher gelangweilt, so dass mir das Zuhören mit der Zeit echt schwer fiel, die Sprecherin Ulrike Kriener konnte hier auch nichts mehr retten.

Fazit:

Insgesamt waren es eher enttäuschende 5 Stunden Hörbuch, die mich nicht wirklich packen konnten, leider für mich nicht einmal durchschnittliche Unterhaltung. Schade!

Wie ihr merkt, mir fehlen hier ein wenig die Worte - wer mich kennt, weiß, wie selten das vorkommt *lach*. Es ist auf jeden Fall kein Hörbuch, das mir lange im Gedächtnis bleiben wird - ich muss zugeben, Details habe ich schon jetzt wieder vergessen...


Samstag, 28. März 2015

Rezension zu "Der Prinzessinnenmörder" (Andreas Föhr)

erschienen: 2010
Verlag: audio media
6 CDs
ISBN: 978-3868045819
Inhalt:

Am oberbayerischen Spitzingsee wird das winterliche Idyll durch den Fund einer Mädchenleiche erschüttert, die in ein auffälliges Prokatkleid gehüllt ist. Schnell ergeben sich Hinweise, dass dies nur der Anfang ist…

Meine Eindrücke:

Nachdem ich bereits vor einem guten Jahr auf „Totensonntag“ gestoßen bin, was ich mit großer Begeisterung gehört hatte, wurde es nun Zeit für den Erstling aus der Reihe.
„Der Prinzessinnenmörder“ ist definitiv ein gelungener Auftakt, in dem uns Andreas Föhr die etwas schrulligen Kommissare Kreuthner und Wallner vorstellt. Auch zum Privatleben des Jüngeren gibt es hinreichende Infos, die dem Leser das eine oder andere Schmunzeln entlocken.

Zwar wird dem geübten Krimileser (oder –hörer) recht schnell klar, wer hier der Übeltäter ist, doch bleibt durch das Katz- und Mausspiel die Spannung meines Erachtens durchaus erhalten.
Die Wechsel von der Gegenwart zur Vergangenheit, die zumindest in der Hörbuchversion nicht gekennzeichnet werden, könnten evtl. für etwas Verwirrung sorgen, doch wenn man einigermaßen bei der Sache ist, stellt das in meinen Augen kein Problem dar.

Meine Begeisterung von Michael Schwarzmaier ist ungebrochen, er liest insbesondere die Dialekte grandios, was dieses Hörbuch zu einem wahren Schmankerl macht!

Fazit:

Auch wenn ich hier wegen der Vorhersehbarkeit einen kleinen Abzug vornehmen muss, hat mich dieses Hörbuch erneut überzeugt – ich freue mich auf die anderen der Reihe!


Freitag, 27. März 2015

Neuzugänge - März #3

Nachdem ich euch schon Anfang der Woche vom ersten Schwung toller neuer Bücher berichten durfte, möchte ich heute gerne den Rest vorstellen.

Ja, während ich meinen Urlaub auf Reisen genossen habe, kamen sie nach und nach eingetrudelt, so dass nun alle beisammen sein dürften:


Der Reihe nach?
Also gut:

Mit "Todesurteil" (Andreas Gruber) ist mir ein kleines Experiment ins Haus geflattert - ein Hörbuch als MP3-CD. Sprich, ich muss sie daheim hören, möglichst am Stück und mit ausreichend Aufmerksamkeit, da es sich um einen Krimi handelt: Über 15 Stunden Hörvergnügen werden angekündigt :-).

"HeardBeat" (Janessa Bears) wird der eine oder andere von euch schon erkannt haben: Ich habe es beim "We love books"-Treffen in Frankfurt bei der Auslosung gewonnen - Dankeschön nochmals!

Auch "Der Käfer" (Melisa Schwermer) hat am gleichen Tag aus demselben Grund bei mir einziehen dürfen - hierauf freue ich mich besonders, da es (wenn ich nun nichts unterschlage) das einzige Buch von ihr ist, das ich bisher noch nicht gelesen habe.

"Wo die Angst ist" (Dinah Marte Golch) wurde mir von einem LB-Mitglied zum Tausch angeboten. Dafür ging mein "Erlöse mich" (Michael Robotham) auf die Reise - wobei mir auffällt, die Rezi hierfür könnte ich euch noch nachreichen, denn es hat mir echt gut gefallen, nur habe ich es vor meiner noch frischen Bloggerzeit genießen dürfen ;-).

Für aktuelle Leserunden (zum Glück hab ich die Woche noch etwas "Schonzeit" auf der Arbeit, hihi) darf ich in quietschgrün "Nur noch kurz die Welt retten" (Günter Fisch/Manfred Prescher) sowie "Wir können doch nicht alle nehmen" (Livia Klingl) auf meinem Lesesofa begrüßen.

Und, last but not least, "Ich heirate einen Arsch" (Kerstin Hohlfeld/Leif Lasse Andersson) habe ich auf Sunangels Blog gewonnen. Sie ist gerade dabei, ihr Bücherregal ein wenig zu lichten und macht dabei ihren Lesern eine Freude, indem sie einige Bücher nach und nach verlost - ist das nicht toll? - Ein ganz herzliches Dankeschön nochmals an dich und deine kleine Glücksfee ;-)!

Donnerstag, 26. März 2015

"Einschließen und genießen" in der Buchhandlung Knodt in Würzburg

Am 24. März war es soweit:
Als um 19 Uhr die Buchhandlung Knodt regulär geschlossen wurde, begrüßte Frau Stein-Salomon zunächst uns anwesenden Besucher, die sich unter dem Motto "Einschließen und genießen" eingefunden hatten - immerhin waren wir drei mutige Premieregäste ;-) -, mit einem Gläschen Silvaner oder Apfelsaft bzw. -schorle.
Lecker, lecker, lecker...
Sie hatte im Vorfeld einen Tisch mit Leckereien vorbereitet, die uns allein bei deren Anblick schon das Wasser im Mund zusammenlaufen ließen. Zwar wurden uns kleine Snacks angekündigt, doch die Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen: Neben kühl gestelltem Wein, Apfelsaft und Wasser durften wir uns an köstlichen, selbstgemachten Brotaufstrichen nebst Baguette bedienen. Auch für die süßen Schleckermäuler wurde gesorgt. So gab es einen phänomenalen Himbeer-Schokobecher sowie, für den kleinen Schokohunger zwischendurch - passend zur Jahreszeit - verschieden gefüllte Schokobonbons.

Ganz schön gemütlich...
Nachdem Frau Stein-Salomon uns mit den Örtlichkeiten vertraut gemacht hatte, verabschiedete sie sich zunächst mit der Ankündigung, gegen 21:15 zurückzukehren. Damit war die Buchhandlung "unser". Sowohl Frau S.,eine Stammkundin, als auch Bianca und ich, stürzten uns neugierig auf die Bücher. Nebenher wurde immer wieder ein wenig geschlemmt - zu lecker waren die bereitgestellten Köstlichkeiten! Ich muss schon sagen, es hat durchaus etwas Erhabenes, so als "VIP" nach Ladenschluss durch die Regale zu stöbern, sich hinzusetzen, in unterschiedliche Literatur einzulesen. Die bereitgestellten Sesselchen verliehen dem Abend zusätzlich eine gewisse Gemütlichkeit.

Natürlich blieb auch genügend Zeit für Kommunikation untereinander. So gesellte sich Frau S. hin und wieder zu uns und gab Anekdoten zum Besten, die sie mit der Buchhandlung Knodt seit vielen Jahren, ja gar Jahrzehnten, verbinden. Es ist schön zu sehen, dass auch in Zeiten von online-Händlern noch die persönliche Beratung von Fachkräften geschätzt wird!

Auch erfuhren wir, dass weitere Events rund um das Buch von Frau Stein-Salomon und ihren Mitarbeitern organisiert werden. So gibt es sechs Mal jährlich das "Literarische Frühstück", bei dem besondere "Schmankerl" bei einem Brunch mit jeweils ca. 50 Gästen vorgestellt werden. Im Anschluss daran können selbstverständlich die vorgestellten Bücher erworben werden. Auch wird den Teilnehmern eine Übersicht der vorgestellten Werke an die Hand gegeben, um sich auch bei einer späteren Kaufentscheidung besser an die Titel erinnern zu können - eine tolle Idee!

Wir haben wohl etwas zu lange gestöbert...
Besonders gelungen finde ich im Übrigen die Aufteilung der Buchhandlung, die auch über eine große Abteilung von Fachbüchern verfügt, insbesondere zur Medizin. Denn in der ebenerdigen Etage kann "Otto-Normal-Leser" in aktuellen Büchern ebenso schmökern wie bei den Klassikern. Wenn es um Fachliteratur geht, darf man eine Etage nach unten gehen und wird dort bestens beraten.

Naja, man sollte sich nicht von den anderen Besuchern abschrecken lassen... (s.o.)

Aber es gibt auch ganz possierliche "Tierchen" zu entdecken ;-) (s.u.)

Eigentlich sind sie doch ganz süß,
diese Viren, Bakterien und so...
Wie angekündigt kam Frau Stein-Salomon pünktlich und gesellte sich noch ein wenig zu uns, bevor sich gegen 22 Uhr unsere Wege trennten und wir uns auf den Heimweg machten.

Wer gerne noch mehr tolle Fotos und Eindrücke sehen möchte, der klickt einfach hier, um zu Biancas Bericht auf ihrem Blog "Schatz, ich will ein Buch von dir!" zu kommen :-).

Alles in allem eine wirklich klasse Aktion, ich denke, hier kann ich für uns drei sprechen: es war ein wahrlich gelungener Abend! Bleibt zu hoffen, dass es für die nächsten Aktionen auch mehr Besucher geben wird, ich kann es jedem Bücherfreund wärmstens empfehlen!

Mittwoch, 25. März 2015

Rezension zu "Felix oder zehn Dinge, die ich an dir liebe" (Hannah Simon)

erschienen im März 2015
Verlag: Frankfurter Verlagsanstalt
Gebunden: 19,90 EUR
319 Seiten
ISBN: 978-3627002138
Inhalt:

Dem erfolgreichen Architekten Felix fehlt zum beruflichen Erfolg nur noch eines: die Beförderung in den leitenden Posten, auf die er es so lange schon abgesehen hat. Als er dann noch Monika, seine Traumfrau, im „P1“ kennenlernt, scheint er eine Glückssträhne auf ganzer Linie zu haben – doch ausgerechnet jetzt bricht er zusammen und kommt ins Krankenhaus! Der Schock: Felix scheint eine seltene Allergieform zu haben – eine Glücksallergie! Um weiterhin auf seiner beruflichen und privaten Erfolgswelle schwimmen zu können, überlegt er sich immer wieder, wie er sich selbst kleine „Unglücksinseln“ schaffen kann. Dabei kommt Ruby gerade Recht, die ihm sein neues Projekt so gar nicht leicht machen will…

Meine Eindrücke:

Ich muss zugeben, vermutlich wäre ich in der Buchhandlung an dem Buch vorbeigegangen, da das Cover so gar nicht meinem Geschmack entspricht: in kitschiger Manier wird hier auf einer Kinoleinwand ein Liebespärchen gezeigt, alles ein wenig auf „alt“ getrimmt und irgendwie sehr… Naja, kitschig eben.
Aber beim Stöbern hat mich der Klappentext dann doch gepackt, so dass ich mich für das Buch entschieden habe.

Tja, was soll ich sagen? Etwas Besseres hätte ich nicht tun können!
Hannah Simon hat es schon mit den ersten Seiten geschafft, mich zu fesseln. Das Buch ist ungewöhnlich, da es einen einzigen Blogeintrag darstellt – womit die Kapiteleinteilung gänzlich fehlt. Lediglich kleine Abschnitte, mit Sternchen abgetrennt, sind hier zu finden. Anfangs noch ungewohnt, konnte ich mich doch schnell mit dem Konzept anfreunden, da es einfach inhaltlich perfekt passt!
Sprachlich gefällt mir der Lesefluss ungemein, es wird nie langweilig, hier und da bleibt Zeit zum Schmunzeln und Mitfiebern, manchmal sogar zum Schimpfen.
Die Protagonisten hat die Autorin perfekt charakterisiert:
Felix – einen passenderen Namen hätte sie nicht finden können! – wirkt anfangs noch etwas steif, taut aber zunehmend auf und wird zum echten Sympathieträger. Monika, naja, mein Favorit war sie von Anfang an schon nicht, zu glatt, zu besitzorientiert, zu egozentrisch. Ruby hingegen überzeugt voll und ganz durch ihre Leichtigkeit, die sich herrlich wie ein roter Faden durch das Buch zieht und richtig vom „spießigen“ Alltagsleben von Felix abhebt!
Der Plot ist wunderbar durchdacht und absolut konsequent durchgezogen. Bald schon merkt der Leser, wo die Reise hinführt, doch das tut dem Ganzen keinerlei Abbruch, da es trotz allem immer genügend Fragezeichen gibt.
Auch ist positiv anzumerken, dass es neben der Romanze noch Platz für Felix‘ Familienleben mit seinen Höhen und Tiefen gibt, was mich sehr berührt hat.

Fazit:

Zusammenfassend muss ich sagen: Nicht ist immer alles, wie es scheint, man sollte sich nie von Äußerlichkeiten blenden lassen – und dieses Buch ist definitiv eine Lesereise wert für all diejenigen, die sich gerne einmal in eine wunderschöne Romanze träumen!


An dieser Stelle möchte ich mich nochmal ganz besonders bei Hannah Simon, die diese Leserunde bei lovelybooks so toll begleitet und hier und da Erklärungen anfügt, sowie natürlich bei der Frankfurter Verlagsanstalt für die Bereitstellung der Leseexemplare bedanken!

Dienstag, 24. März 2015

Neuzugänge März #2

Wie schon angekündigt, möchte ich euch kurz einmal einige Bücher vorstellen, die kürzlich bei mir eingezogen sind.
Da ich noch immer darauf hoffe, dass die liebe Postfrau mir heute noch die erwarteten Bücher mitbringt, werde ich sie einfach mal aufteilen - außerdem sieht es dann nicht so viel aus *hüstel*...


Aaaaslo:

Zunächst einmal habe ich hier "Das hätten wir uns sparen können" (Hagen Siemers) anzubieten - hier darf ich bei der Leserunde des Tectum Verlags bei lovelybooks mitlesen.
Der treue Verfolger wird wissen, dass ich schon mittendrin bin und gerade ein wenig ins Stocken geraten bin. Dennoch möchte ich es in der Woche auf jeden Fall noch beenden und werde euch von meinen Eindrücken berichten.

"Der Preis der Treue" (Diane Brasseur): Hier hat mich die Leseprobe extrem angesprochen, so dass ich mich für ein Rezensionsexemplar bei vorablesen beworben habe - und Dank meiner Glücksfee durfte es bei mir einziehen.

"Adnan für Anfänger" (Adnan Maral): Ich liebe ja Bücher, die in irgendeiner Form "zwischen den Kulturen" spielen, sei es die Standart-Chicklit, bei der sich deutsche Frauen bevorzugt in italienische Männer verlieben, lustige Romane von Menschen, die es nach Deutschland verschlagen hat oder auch autobiografische Bücher, bei denen - gerne auch in nächster Generation - Menschen mit "nichtdeutschen Wurzeln" (oh man, klingt das blöd, aber ich denke, ihr wisst, wie ich das meine?) von ihren Erfahrungen berichten. Daher habe ich einfach mal bei der Random House-Verlagsgruppe angefragt, nachdem mir dieses Buch besonders empfohlen wurde.

"Mord Ahoi" (Frida Mey): Ja, der treue Leser wird es schon wissen - eine Leserunde bei lovelybooks, bei der die Autorin munter mitgemischt hat - es war einfach klasse! Rezi findet ihr hier.

"Felix oder Zehn Dinge, die ich an dir liebe" (Hannah Simon): lese ich auch gerade im Zuge einer Leserunde bei lovelybooks - auch hier ist die Autorin mit von der Partie, was mich besonders freut!

"Wundergirl" (Meike Cuddeford): wurde von der Autorin selbst bei lovelybooks verlost und ich hatte einmal mehr Glück, dabei zu sein! Besonders hat mich die Signierung der Autorin gefreut, als ich das Buch aufgeschlagen habe. Es ist übrigens zur Abwechslung ein Krimi ;-).

Ihr merkt also, wo ich viel unterwegs bin...
Und mein Urlaub hat sein Übriges dazu getan, sonst bin ich nicht ganz so... Naja, gierig ;-), aber die Aussicht auf viel Lesezeit hat mich umso mehr stöbern lassen... Und der eine oder andere von euch kennt das sicher: je länger man stöbert, umso mehr findet man...
Aber falls ihr denkt, meine Glücksfee hat überall ihre Finger mit im Spiel - weit gefehlt, schließlich möchte meine Wunschliste ja auch noch wachsen :-)! Vielleicht werde ich sie euch auch mal vorstellen? Aber derzeit ist sie noch etwas schüchtern und traut sich noch nicht so recht an die Öffentlichkeit.

Montag, 23. März 2015

Da bin ich platt...

Gerade schau ich so auf meinen Blog...
Und was sehe ich?
Ich habe die 1000 Klicks schon geknackt!
...Wo kommen die denn plötzlich her? :-)
Ich freu mich gerade wahnsinnig, dass sich offenbar doch schon einige Leser hierher "verirrt" haben - vermutlich sind ja sogar schon ein paar Wiederholungstäter unter euch? :-D
Wow! Ich bin platt!
Weiter so!
Immer herzlich Willkommen und gerne kommentieren, kommentieren, ich freu mich, mit euch Leseratten in Kontakt zu treten ;-)!

Rezension zu "Mord Ahoi - ein Kreuzfahrtkrimi" (Frida Mey)

Als ich die neue Leserunde bei lovelybooks entdeckte, musste ich mich sofort bewerben. Die letzte zu "Radieschen von unten" hat einfach zu großen Spaß gemacht! Glücklicherweise sah das meine Glücksfee genauso und ich durfte auch dieses Mal mitlesen und diskutieren.

erschienen am 13.02.2015
Verlag: Aufbau Verlag
Taschenbuch: 8,99 EUR
302 Seiten
ISBN: 978-3746630540
Inhalt:

Elfie Ruhland, eine 63jährige selbständige Officebetreuerin, bekommt diesmal von der Reederei Claaßen den Auftrag, die Abläufe auf der „Aphrodite“ zu überprüfen, die deutlich geringere Gewinne abwirft als ihre Schwesternschiffe. Hierzu darf sie mit einer Begleitperson an Bord kommen und neben ihrem Auftrag ein wenig den Luxus genießen. Umständehalber bekommt die befreundete Polizistin Alex die Möglichkeit, Elfie auf der Reise zu begleiten. Doch als der Chefcroupier Spielberg plötzlich verschwindet, bekommen die Ermittlungen eine neue Richtung. Was ist mit ihm passiert?

Meine Eindrücke:

Die Leser dürfen hier bereits zum dritten Mal Elfie bei ihrem Auftrag begleiten. Die Stammleser freuen sich über alte Bekannte, sei es der freundliche Paul-Friedrich, zu dem Elfie eine sehr enge Freundschaft unterhält, oder auch Ludwig, dessen Grab sie noch immer aufsucht, oder auch der drollige Mops Amadeus, der sich heimlich in die Herzen der Leser geschlichen hat.
Aber auch neue Leser sollten keine Probleme haben, den bereits bekannten „Gesichtern“ zu folgen, da diese knapp vorgestellt werden.
Natürlich kommen auch neue Charaktere nicht zu kurz – sie werden mit den nötigen Details vorgestellt, ohne sie dabei blass erscheinen zu lassen. Manche sind einem auf Anhieb sympathisch, andere hingegen weniger…
Auch Elfies Gerechtigkeitssinn wird erneut auf die Probe gestellt, da es natürlich auch an Bord der „Aphrodite“ schikanierende Chefs geben muss, auf die die rüstige 63jährige ein Auge wirft…
Neben dem spannenden Fall des verschwundenen Croupiers kommt jedoch der Humor auch in diesem Band nicht zu kurz, so dass man sich hier und da verstohlen das eine oder andere Lachtränchen aus den Augen wischen muss.

Das Cover hat einen tollen Wiedererkennungscharakter zum vorherigen Band („Radieschen von unten“) – hier findet man den Mops Amadeus in einem Rettungsring sitzend, auch ansonsten kleine maritime Hingucker, die einen dezenten Hinweis zur Reise geben. Auch die Farbgebung im Beigeton findet sich wieder.

Die Liebe zum Detail finde ich hinreißend! So erfährt der Leser ganz nebenbei einige Informationen über die griechische Mythologie und darf sich an vielen vermeintlichen Nebensächlichkeiten erfreuen.

Fazit:

Wer also bei einem Krimi mal ohne viel Blut auskommt, hingegen Intrigen liebt und gerne nebenbei mal lacht, für den ist dieser cozy Krimi auf jeden Fall lesenswert – auf ganzer Linie!
Selten habe ich so viel Spaß beim Lesen, selten ziehe ich das Ende „künstlich“ in die Länge, weil ich es bedauere, alte Freunde wieder gehen lassen zu müssen!

Liebe Frida – ich bin schon sehr gespannt auf Elfies nächsten Fall!


Ein ganz besonderes DANKESCHÖN gilt natürlich Frida Mey, die voller Geduld ganz fleißig mitdiskutiert und damit den Lesespaß noch steigert! Und natürlich ein DANKESCHÖN an den Aufbau Verlag, der großzügig 20 Exemplare für die Leserunde zur Verfügung gestellt hat!

Sonntag, 22. März 2015

Reisebericht zum "We love books"-Treffen in Frankfurt

Als Melisa mich Mitte letzter Woche gefragt hat, wie lang mein Urlaub noch geht, dachte ich mir zunächst nichts dabei. "Hey, dann komm doch auch mit nach Frankfurt zum Treffen!" - "Was für ein Treffen?" - sie klärte mich kurz auf, dass es in der hessischen Metropole eine Gruppe eingefleischter Blogger, Autoren und Buchfans gibt, die sich regelmäßig treffen.
Da ich gerade meinen Urlaub genieße, war meine Antwort klar: Dort will ich hin!
Nachdem die Möglichkeiten ausgelotet waren (Auto? Zug?), lag die Lösung schnell auf der Hand: der Flixbus wird es sein! Der bringt mich von meiner Zweitheimat nach Hessen und am Abend auch wieder zurück! Gesagt, getan, die Fahrt war schnell gebucht.

In der Großstadt angekommen, bekam ich auch schon einen Anruf von Melisa, die mir den Tipp gab, mit der S-Bahn zur Hauptwache zu kommen, dort würde sie mich "einsammeln" und zum Treffpunkt mitnehmen.
Eine spannende Angelegenheit, da ich sie bisher noch nie persönlich getroffen hatte - es war die perfekte Gelegenheit, das zu ändern! Nun ja, zugegeben, ein kleines bisschen nervös war ich dann doch, weil es ja eine Sache ist, mit jemandem zu telefonieren, eine andere jedoch, ob man sich auch im real life so gut versteht. Aber, alles kein Thema! Melisa ist mindestens genauso lieb und nett, wie es mein Eindruck bisher war, und ist darüber hinaus eine überaus aufmerksame Gastgeberin - danke für einen wundervollen Tag!

Aber ich schweife ab, zurück zum Treffen:
Sue mit Katja
Nachdem wir von der Hauptwache die letzten Meter zu Fuß zurückgelegt haben, kamen wir um kurz nach elf auch schon in der Australian Bar an. Schnell füllten sich die Bänke, neben Katja Piel und Melisa Schwermer kam noch Maya, alias Patricia Adam, vorbei. Aber auch die Blogger waren vertreten: Verena, eine der Organisatorinnen, Desiree und Susanne nahmen mich ebenso lieb in ihrer Runde auf wie die anderen begeisterten Leserinnen.

Melisa mit Verena
Es wurde geschlemmt, leckere homemade lemonade getrunken und als einen der Höhepunkte gab es noch eine Verlosung, zu der vor allem die Autorinnen fleißig Bücher und andere Goodies beigesteuert hatten.
Hihi, meine Glücksfee war mir auch sehr hold, so dass ich neben einem Exemplar der Novelle von Patricia Adam, die sie großzügig an die Anwesenden verteilt hat (Dankeschön!), und diversen Lesezeichen (genial, wie kreativ manche hier waren!) sogar zwei Bücher gewonnen habe, auf deren Lektüre ich mich besonders freue! Dass beide Gewinne signiert wurden, finde ich natürlich besonders klasse!

Lauter nette Erinnerungen und neuer Lesestoff
Es war eine sehr lustige Runde, in der ich mich sofort richtig wohl gefühlt habe!
Leider habe ich es geschafft, einige Fotos total zu verwackeln, wie ärgerlich, so dass diese hier stellvertretend für eine tolle Runde stehen (müssen), tut mir leid für alle anderen, die ich nun nicht mehr hier mitnehmen kann :-(.

Cindy mit Desiree
Nachdem die Runde sich gegen 17 Uhr aufgelöst hatte, gab es für mich noch ein weiteres Highlight:
Melisa lud mich im Kreise ihrer Freunde noch zum Perser zum Essen ein, da ich so treu all ihre geistigen Ergüsse testlese (und das vollster Begeisterung! Bald gibt es wieder Nachschub für die Thriller-Fans ;-))! Es war super lecker und ein einfach gelungener Abend!
Als Abschluss wurde ich sogar noch zum Bahnhof gebracht, so dass ich selbst da noch viele netten Gespräche mitnehmen konnte.

Ich kann nicht anders als ein fettes DANKESCHÖN nach Frankfurt zu schicken! So ein gelungener Tag, einfach super! So stelle ich mir Urlaub vor ;-)

Impressionen, Impressionen

Tja, die erste Urlaubswoche neigt sich schon wieder dem Ende zu, sie war ebenso ereignisreich wie aufregend...

- es sind eine Menge neuer Bücher bei mir eingezogen (Beweisfotos folgen, hihi),
- es wurde viel gelesen (ja, auch die Rezis bekommt ihr bald zu sehen, wie könnte ich sie euch vorenthalten?!),
- meine Bewertungsschäfchen sind in Arbeit (*freufreufreu*),
- ich durfte die wundervolle Melisa Schwermer endlich einmal persönlich treffen,
- ich war zum ersten Mal in Frankfurt beim Blogger-Autoren-Treffen dabei - ein Bericht hierzu kommt natürlich auch noch,
- ich habe meine erste Autoren-Rezianfrage bekommen, die unmittelbar mit dem Blog zusammenhängt *freu*

Außerdem habe ich eine Woche voller Buchpläne vor mir (lesen, rezensieren, bloggen, einen kleinen Höhepunkt am Dienstag) und bin schon sehr gespannt, wie alles werden wird... *tief Luft hol*

Ihr dürft euch also auch viel Neues hier freuen... :-)

Mittwoch, 18. März 2015

Rezension zu "Radieschen von unten - ein Bestatter-Krimi" (Frida Mey)

erschienen am 8.11.2013
Verlag: Aufbau Taschenbuch
Taschenbuch: 8,99 EUR
282 Seiten
ISBN: 978-3746629766
Inhalt:

Die patente Elfie Ruhland wird beauftragt, im Zuge der anstehenden Steuerprüfung Ordnung in die chaotischen Unterlagen des Beerdigungsinstituts „Pietas“ zu bringen. Doch schnell wird der Dame klar, dass sich ihr Aufgabengebiet nicht nur auf die Papiere bezieht – die ordnungsliebende Elfie kann es nämlich nicht leiden, wenn Menschen, insbesondere Angestellte, schikaniert werden und findet sich hier direkt in einer doppelten Mission. Als es dann auch noch einen Mord gibt, ist ihre Neugierde erweckt und ihr Spürsinn gefragt…

Meine Eindrücke:

Dem Autorenduo Frida Mey gelingt es mühelos, auch neue Leser so in die Welt der Protagonisten einzuführen, dass man nicht auf den Vorgänger („Manchmal muss es eben Mord sein“) angewiesen ist.
Die Polizeikommissarin Alex wird ebenso detailliert beschrieben, wie auch Elfie selbst, ihr verstorbener Verlobter Ludwig und ihre Beziehung zueinander. Selbst den Mops Amadeus, die kleine Fressmaschine, muss der Leser einfach lieb gewinnen, zumal er eine nicht unerhebliche Rolle bei diesem lockeren Humor-Krimi innehat. Aber auch die zahlreichen Nebendarsteller finden alle ihren Platz in der Geschichte, ohne aufdringlich zu werden – durch die witzigen und plastischen Beschreibungen hatte ich jeden Einzelnen vor meinem geistigen Auge – allein hierfür ein Dankeschön!
Spannung wird gepaart mit lustigen Elementen und ein wenig Beziehungsdrama, so dass die Seiten geradezu so an mir als Leser vorbeifliegen.
Ein lockerer, leicht zu lesender Schreibstil trägt sein Übriges dazu bei, so dass man leider schnell ans Ende der Geschichte kommt – dass hier die eine oder andere Überraschung auftaucht, gefällt mir natürlich besonders!
Dass hier einige Fragen offen bleiben, stört mich persönlich überhaupt nicht, nein, ganz im Gegenteil: Sie machen neugierig auf mehr!

Auch der Titel „Radieschen von unten“ ist in mehrfacher Hinsicht perfekt gewählt, wie der Leser im Laufe der Zeit feststellen wird.
Das Cover ist optimal gelungen und passt genial zum Plot – hier spricht mich besonders die schwarze Schleife an, die einfach zum „Bestatter-Krimi“ dazugehört!

Fazit:

Alles in allem bleibt mir hier nicht mehr zu sagen als:
Ein sehr gelungener zweiter Teil der Elfie Ruhland-Reihe, von dem eine Fortsetzung bereits in Arbeit ist – ein Glück habe ich bis dahin noch ein wenig Lesestoff mit dem Erstlingswerk, das sicherlich noch die eine oder andere aufgekommene Frage beantworten wird.

Daumen hoch und ein Dankeschön für witzig-kurzweilige Lesestunden!


Dienstag, 17. März 2015

Rezension zu "Totensonntag" (Andreas Föhr)

erschienen: 2013
Verlag: Argon-Verlag
6 CDs
ISBN: 9783839812624
Inhalt:

1992: Der junge Kommissar Wallner erfährt vom Obdachlosen Nissl von einer Frau, die in einem versteckten, jedoch ausgeschmückten Sarg liegen soll und entdeckt diese nach einiger Suche schließlich auch. Doch was hat es mit der jungen Frau auf sich? …

Meine Eindrücke:

Andreas Föhr kehrt in seinem fünften Band dieser Krimireihe zu den Anfängen zurück und schildert dem Leser die Ereignisse des Jahres 1992: Wallner, damals blutige 23 Jahre jung, ermittelt auf seine etwas spießige Art und Weise in einer Mordsache. Ihm stehen Kreuthner und die anderen Ermittler natürlich zur Seite, jeder auf seine Art.
Quasi nebenbei erfährt der „Stammleser“ so manches zu den Hintergründen der Marotten der Kommissare und wie es dazu kam. Aber auch die „Neuleser“ (zu denen auch ich gehöre) finden sich problemlos in die Charaktere und den Plot selbst ein.
Erzählt werden hier zwei Stränge, zum einen die Begebenheiten Anfang der 90er, zum anderen die Ereignisse der letzten Kriegstage 1945. Diese beiden sind jeder für sich sehr spannend, beiden kann man separat sehr gut folgen.
Am Ende natürlich führen sie ineinander, die bis dahin noch offenen Fragen werden geklärt – die Spannung jedoch bleibt bis zum Schluss bestehen und  Föhr wirft die eine oder andere überraschende Wendung in den Raum.
Auch diverse Nebenhandlungen finden Erwähnung, so dass den Protagonisten eine besondere Authentizität verliehen wird, die durch gut dosierte Charakterbeschreibungen perfektioniert wird.

Da mir das Hörbuch zugrunde liegt, möchte ich den Sprecher Michael Schwarzmaier lobend erwähnen:
Dieser lässt die Personen zum Leben erwecken, gibt jedem seine Stimme, seinen Dialekt und sein Sprechtempo, so dass man sehr schnell weiß, wer hier gerade spricht.
Auch der Wechsel vom Hochdeutschen in den bayerischen Dialekt und anders herum sind phänomenal!

Fazit:

Hier steht vollkommen außer Frage, die vollen fünf Schäfchen müssen vergeben werden – für einen guten Plot, einen perfekt ausgewählten Sprecher und die Vorfreude auf mehr!

Freitag, 13. März 2015

Neuzugänge März #1: Hurra, hurra, die Post war da...

... auch wenn sie heute leider nur einen kleinen Teil der erwarteten Lieferung gebracht hat :-(
Da muss ich mich wohl oder übel noch bis Montag gedulden - aber kein Problem, wir sind ja geduldig - hahahaha...
Nee, bin ich gar nicht, ich hibble schon seit Tagen meinen Büchern entgegen.
Aber gut, der Urlaub beginnt ja auch erst am Montag - und damit der große Lesemarathon :-)

Aber, wo ich schon dabei bin:
Heute kam schon einmal ein kleiner Vorgeschmack.
Das habe ich zum Anlass genommen, meine Errungenschaften der letzten Zeit einmal zusammenzukramen und zu knipsen - eine Profifotografin bin ich noch nicht, aber ich übe noch ;-)


"Wer abnimmt, hat mehr Platz im Leben" (Bernd Stelter): Habe ich neulich beim Bummeln in meiner Lieblingsstadt im 1 Euro-Laden entdeckt und spontan zugegriffen.

"Taking lives" (Michael Pye): Ähm, ja, ich bin ganz rein zufällig an meinem Lieblings-Tauschregal in meiner ehemaligen Heimat vorbeigekommen und da ist es mir wohl irgendwie in die Tasche gerutscht... *hüstel*...

"Ein Joghurt namens Annika" (Marcus Werner): Tja, was will ich sagen, ich wollte nur bei einem Discounter noch etwas zum Knabbern für den DVD-Abend bei meiner Freundin Bianca besorgen... Ich kann nichts dafür, dass dieser Aufsteller mit Mängelexemplaren da einfach im Weg herumstand, wirklich nicht...

"Zwei an einem Tag" (David Nicholls) und "Liebste Tess" (Rosamund Lupton) sind die heutigen Errungenschaften, die mir frei Haus geliefert wurden. Diese habe ich mit einer ganz netten Userin bei wasliestdu getauscht. Also bin ich zumindest meinem Vorsatz treu geblieben, nicht so viel Geld für Bücher auszugeben, bis der SuB etwas kleiner ist *zum SuB herüberschiel*...

So, das wars auch schon - war ja gar nicht soo viel ;-)
Wie ihr seht: Der Lesestoff geht mir nicht aus, auch wenn ich bis zum neuen "Stoff" noch etwas Geduld aufbringen muss...

In diesem Sinne wünsche ich euch schon einmal ein lesereiches Wochenende!

Mittwoch, 11. März 2015

Rezension zu "Sündenbock" (Judith Arendt)

erschienen am 06.03.2015
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Taschenbuch: 9,99 EUR
304 Seiten
ISBN: 9783548285658
Dieses Buch hat schon durch das düstere Cover seine Aufmerksamkeit auf mich gezogen, so dass ich mich einfach dafür bewerben musste...
Und, siehe da: Glück gehabt - hurra!
Ein Dankeschön an dieser Stelle an das Team von vorablesen und den Ullstein Taschenbuchverlag!

Inhalt:

Als die Schöffin Ruth Holländer bei Gericht einem Ehedrama zugeteilt wird, scheint der Fall klar zu sein: der Rentner Jürgen Dromboschke soll seine schwer kranke Ehefrau vergiftet haben, die Motive hierfür liegen jedoch im Dunkeln, wo die beiden doch eine scheinbar glückliche Ehe geführt haben. Doch Ruth vermutet mehr dahinter, zu glatt erscheint ihr der Fall, zu unscheinbar der Angeklagte. Als der Fall wegen eines voreingenommenen Schöffen neu aufgerollt werden soll, beginnt Ruth auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen…

Meine Eindrücke:

Mit „Sündenbock“ steht nach „Unschuldslamm“ der zweite Schöffenfall aus der Feder Judith Arendts in den Regalen der Buchhändler.
Ein Krimi mit einer Schöffin als Protagonistin? – Das klingt interessant und mal nach etwas anderem, war mein erster Gedanke. Als Krimiliebhaber war meine Neugier geweckt und ich wollte mir gerne einmal diese neue Sichtweise näher ansehen.
Judith Arendt versteht es perfekt, auch neue Leser – wie mich – mit den Protagonisten bekannt zu machen. Nicht nur die Schöffin selbst, sondern auch ihr Umfeld wird umfassend dargestellt, ohne dass die privaten Angelegenheiten zu viel Raum einnehmen.
Ruth Holländer, alleinerziehende Mutter zweier (fast) erwachsener Kinder, hat in ihrem Haupterwerb ein kleines Bistro, das sie mit ihrer Angestellten und Freundin Jamila liebevoll führt.
Wie im wahren Leben kommt es zu kleinen und großen „Katastrophen“, die sie meistern muss, sei es der neue Freund ihrer 17jährigen Tochter Annika, der ihr etwas suspekt erscheint, oder die Tatsache, dass ihr Ältester, Lukas, die Uni schmeißt, oder aber die Probleme, die sie selbst mit ihrem Lover Hannes teilt, dem sein eigenes Leben mit all seinen Tücken über den Kopf zu wachsen scheint.
All das verleiht der Protagonistin eine angenehme Authentizität, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht.

Der Kriminalfall selbst erschien mir im ersten Drittel fast ein wenig blass, auch wenn mir natürlich im Vorfeld schon klar war, dass die Spannung hier anders erzeugt werden muss als bei einem „herkömmlichen“ Format.
Als angenehm empfinde ich die unterschiedlichen Sichtweisen, die eingeflochtenen Zeitungsartikel und Berichte des Prozesses. Die Kapitel selbst sind eher knapp gehalten, wodurch der Leser stark versucht ist, „nur noch schnell ein kleines bisschen“ weiter zu lesen.
So rutscht man geradezu durch die gut 300 Seiten, die sich nach dem ersten Drittel doch merklich mit Spannung füllten, so dass ich schnell erfahren wollte, wie sich die einzelnen Strippen miteinander verweben lassen. Dabei kam es zu der einen oder anderen Überraschung, manch einen Hintergrund hat sich der geübte Krimileser denken können, andere waren wirklich überraschend, so dass ich das Buch doch kaum noch aus den Händen legen wollte.

Fazit: 

Insgesamt hat mich der „Sündenbock“ sehr gut unterhalten, auch wenn ich mit den ersten Seiten zunächst noch etwas unzufrieden war. Doch wurde meine Leselust so weit befriedigt, dass ich mich nun nach dem Vorgänger umsehen werde und Judith Arendt auf jeden Fall im Auge behalte.

Sonntag, 8. März 2015

Rezension zu "Engelsgleich" (Martin Krist)

erschienen am 05.12.2014
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Taschenbuch: 9,99 EUR
592 Seiten
ISBN: 9783548286396
Dieses Exemplar durfte ich mir als "Vorableser des Monats" bei vorablesen aussuchen - hierfür nochmal ein dickes DANKESCHÖN! Als ich es daheim begrüßen durfte, landete es zunächst auf meinem SuB, da mich die knapp 600 Seiten während der "Nicht-Urlaubszeit" dann doch ein wenig abgeschreckt hatten (angegeben waren 400, die gehen immer mal schneller ;-)).
Doch nun hat es mich doch gepackt - und schaut selbst, ich wurde nicht enttäuscht:

Inhalt:

Als Hauptkommissar Kalkbrenner zu einem verlassenen Fabrikgelände gerufen wird, ahnt er nicht, was ihn dort erwartet: Zunächst handelt es sich um eine verstümmelte Frauenleiche, doch werden aus den Kloakesilos in unmittelbarer Nähe des Fundorts 11 weitere Leichen herausgezogen, Kinder offenbar, die vor ihrem Tod unfassbare Qualen durchlitten haben müssen, wenn man sich die Verstümmelungen betrachtet.
Ist unter den Leichen auch Merke, die 15jährige Pflegetochter, die von Juli Kluge und deren Lebensgefährtin vermisst wird?
Welche Rolle spielt Markus in dem Spiel? Markus, der als kleiner Handlanger im Drogengeschäft fungiert, aber hoch hinaus will?

Meine Eindrücke:

Martin Krist versteht es sehr gut, mich durch die zahlreichen Handlungsstränge zunächst ein wenig verwirrt dastehen zu lassen.
Kurze Kapitel, ständige Perspektivenwechsel, teilweise sogar innerhalb der Kapitel, schaffen hier ein enormes Tempo, bringen jedoch zu Beginn auch ein gewisses Durcheinander mit sich. Es brauchte seine Zeit, bis ich die einzelnen Stränge entwirrt hatte, die mein Gehirn zunächst miteinander verknüpfen wollte.
Immer wieder kam die Frage auf, wie wohl die Teile zueinander passen werden? Oder sollte es sich doch um voneinander völlig unabhängige Kriminalfälle handeln, die „zufällig“ in einem Buch zusammenfinden? Dies konnte ich mir so nicht vorstellen…
Tja, was soll ich sagen? – Ich wurde in meinen Erwartungen nicht enttäuscht, nein, im Gegenteil! Selten bringt es ein Autor fertig, scheinbar zusammenhanglose Fäden zu einem Ganzen zu verweben und es dabei auch noch absolut plausibel wirken zu lassen. Aber man muss eben Geduld haben, da das Offensichtliche nicht immer des Rätsels Lösung ist.
Hier geht es um mehr als nur Mord: Themen wie Drogenhandel, Prostitution, Pädophilie, Homosexualität, aber auch der „ganz normale“ Familienalltag mit seinem Glück und seinen Tücken finden hier auf knapp 600 Seiten ihren Platz.
Dabei schafft Krist es durchgehend, eine Atmosphäre zu zaubern, die an keiner Stelle gekünstelt wirkt, sondern der jeweiligen Situation vollkommen angepasst ist.
Diesen Eindruck verstärkt der Autor durch die Ich-Erzählperspektive bei der Suche nach Merle. Hier taucht der Leser nicht nur in die Sicht von Juli Kluge ein, sondern wird sogar mehrfach direkt von ihr angesprochen.
Für Spannung ist von der ersten bis zur letzten Seite gesorgt, scheinbar offensichtliche Vermutungen muss der Leser verwerfen und neue Fäden spinnen, um dem ganzen Geflecht an immer neuen Spuren und Ereignissen gerecht zu werden und das Knäuel zu entwirren.
Dabei gibt es ständig Cliffhanger, die es unmöglich machen, das Buch aus der Hand zu legen!
Am Ende wird deutlich, wie alles zusammenhängt, wobei man nicht unbedingt ein happy end auf ganzer Ebene erwarten sollte…
Ich muss zugeben, das hätte ich bei dem eher unauffälligen Cover in schwarz-grau-weiß mit dem roten Blatt nicht erwartet, da ich die Blutspritzer als obligatorisch für ein Thriller-Cover gewertet hatte – mein Fehler, eindeutig ;-)!

Fazit:

Insgesamt kann ich nur sagen: Es war mein erster Krist, aber sicher nicht der letzte!
Nächstes Mal beginne ich mit dem Lesen jedoch dann, wenn ich weiß, dass ich mir die Zeit in einem Zug nehmen kann, da es wirklich nicht lustig ist, warten zu müssen, um zu erfahren, wie alles zusammenhängt!
Meine Empfehlung an dieser Stelle ist daher:

Nehmt euch ein freies Wochenende, schnappt euch das Buch, einen Tee und igelt euch auf der Couch ein, das Telefon werdet ihr ohnehin nicht mehr hören!

Samstag, 7. März 2015

Rezension zu "Als das Leben überraschend zu Besuch kam" (Caroline Vermalle)

Inhalt:

Mit 73 Jahren packt Jaqueline ihre Koffer und verlässt ihren Mann. Sie geht zu ihrer Cousine, zu der sie seit vielen Jahrzehnten keinen Kontakt mehr gepflegt hat.  Doch auch Marcel, der Verlassene, sitzt nicht untätig daheim herum, sondern beschließt, seinen Traum zu verwirklichen und die Loire schwimmend zu bezwingen…

Meine Eindrücke:

Der Klappentext hatte es mir angetan: Ein Neuanfang in hohen Alter? – Respekt! Wenn der Leser dabei auch noch Familiengeheimnissen auf die Spur kommen kann, ist meine Neugier geweckt!
Es begann auch vielversprechend, doch bald schon hat mich die Erzählweise mehr verwirrt als unterhalten. So werden immer wieder Passagen eingeflochten, die aus der Sicht eines im Garten umherschwirrenden Schmetterlings erzählt werden.
Ich sollte dazu sagen, dass ich das Buch nicht gelesen, sondern als Hörbuch angehört hatte, was vielleicht gerade hier nicht die beste Idee war.
Auch wenn der Sprecher Tobias Dutschke viel in die Geschichte hineingelegt hat, so war ich schnell genervt von der Erzählperspektive des Schmetterlings und fragte mich immer mehr „Was soll das eigentlich?“.
Doch ich wollte durchhalten und herausfinden, wie es enden würde.
Allerdings war es leider tatsächlich mehr Qual als Vergnügen und ich stehe auch am Ende der Geschichte eher ratlos da und bin nicht sicher, was ich mit dem Buch anfangen soll.

Die Idee zu einem Neuanfang im hohen Alter finde ich super, aber die Umsetzung war leider überhaupt nicht meins, zumal mir nicht ganz klar ist, wie es denn nun wirklich für die Beteiligten ausging. Vielleicht ging das in meiner entnervten Stimmung nur unter?
Möglicherweise hätte ich mehr damit anfangen können, wenn ich es gelesen hätte.
Vielleicht hätte ich dann den seltsamen Bruchstücken aus Schmetterlingssicht besser folgen oder sie besser zuordnen können.
Aber so hinterlässt mich ein vielleicht ganz tolles Buch mit vielen Fragezeichen.

Fazit:

Zusammenfassend muss ich sagen, dass es – nicht überraschend – für mich leider nicht das Richtige war, aber ich denke, dass andere Leser bestimmt ihre Freude daran haben können.

Donnerstag, 5. März 2015

(M)ein perfekter Feierabend....

Was kann es Schöneres geben, als den Tag mit einem guten Buch und einer Leckerei ausklingen zu lassen?

Ich lass' es mir heute richtig gut gehen mit einem Thriller und selbstgemachtem Himbeerquark :-)

Und das Beste daran: es geht sooo schnell und einfach...
Ich habe einfach einen Becher Naturjoghurt (150 g) mit einem Becher Speisequark (250 g, ich hatte heute den mit 20% Fett im Haus, die figurbewussten unter euch können auch die Magervariante nehmen) vermischt und ca. 150 g Himbeeren untergerührt - jahreszeitbedingt mussten hier die aus der Tiefkühltruhe herhalten - wobei ich es liebe, wenn die noch gefrorenen Früchte langsam im Mund schmelzen - kennt ihr das? :-)
Wer mag, kann noch etwas Zucker oder Honig mit unterrühren, ich habe ein kleines bisschen braunen Rohrzucker genommen - yammi!

Und es ist genug, damit ich morgen noch etwas davon auf der Arbeit genießen kann ;-)

Mittwoch, 4. März 2015

Rezension zu "Unzertrennlich" (Dora Heldt)

Inhalt:

Als Christine erfahren hat, dass ihr Mann sie jahrelang mit ihrer „besten Freundin“ Antje betrogen hat, hat sie ihren Glauben an Frauenfreundschaften verloren. Dies spiegelt sich in ihrem Verhalten deutlich wieder, insbesondere, als sie den Auftrag bekommt, für ihre Kolumne einen Beitrag zum Thema „Meine beste Freundin“ zu schreiben. Ruth, die Herausgeberin des Magazins, ist regelrecht schockiert über Christines Haltung diesbezüglich und versucht mit Hilfe von Christines Geschwistern ehemalige Freundinnen und Weggefährtinnen ausfindig zu machen, um die 44jährige davon zu überzeugen, dass nicht jede Frauenfreundschaft böse enden muss…

Meine Eindrücke:

In locker-flockiger Manier beschreibt Dora Heldt das Detektivspiel, das Ruth und die anderen veranstalten. Die Sprache ist einfach gehalten, die Lacher und Schmunzler ebenso an die passenden Stellen gesetzt wie die nachdenklichen Aspekte.
Auch wenn man hier den einen oder anderen Denkanstoß bekommt, was Freundschaft eigentlich bedeutet, hat mich persönlich dieser Roman leider nicht so ganz überzeugen können.
Sehr inkonsequent finde ich, dass einerseits Antje verurteilt wird für ihre Affäre, sie aber nicht die einzige Person im Roman ist, die eine Liaison mit einem verheirateten Mann eingeht – darüber wird sich jedoch nicht so negativ geäußert.
Die Idee, frühere Freundinnen von Christine aufzuspüren, finde ich grundsätzlich ganz nett, aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt, wie ich wohl reagieren würde? – naja, mein Fazit war gemischt. Es gibt durchaus Menschen, bei denen es seine Gründe hat, keinen Kontakt mehr zu haben, bei anderen wiederum würde mich sehr interessieren, was aus ihnen geworden ist.

Auf den Inhalt möchte ich an dieser Stelle gar nicht detaillierter eingehen, da dies schon vielfach an anderer Stelle zu lesen ist.

Ich selbst habe das Hörbuch angehört, so dass ich die angenehme Sprecherstimme von Ulrike Grote nicht unerwähnt lassen möchte. Sie hat dem Roman die Lebendigkeit verliehen, die ich sonst gänzlich vermisst hätte.
Es ist nicht mein erstes Buch aus der Feder Dora Heldts gewesen, aber leider mit Abstand das, welches mich am wenigsten überzeugt hat, auch wenn mich die Thematik durchaus angesprochen hat.

Fazit:

Entsprechend habe ich lange mit meiner Bewertung gehadert, da es gute Ansätze hat, aber in sich für mich nicht stimmig ist. Trotzdem wurde ich insgesamt ganz nett unterhalten.

Sonntag, 1. März 2015

Buchvorstellung von Wolfgang Mainkas "Von Mäusen, Ratten und Priestern"

Am Freitag war es endlich soweit:
Wolfgang Mainka kam in die Würzburger Hugendubel-Filiale, um sein neues Buch "Von Mäusen, Ratten und Priestern" vorzustellen. Dank meines Urlaubs konnte ich auch tatsächlich daran teilhaben und war nun gespannt, was mich hier erwarten würde.
Gegen 16 Uhr wurde meine Neugier befriedigt, die extra zu diesem Zweck aufgestellten Stuhlreihen hatten sich bereits gut gefüllt. Wolfgang Mainka, der nicht nur den Würzburgern als "Nachtwächter" ein Begriff ist (schaut mal hier, ist das Outfit nicht klasse?!), positionierte sich, mit seinem Mikrofon bewaffnet, vor die neugierige Menschenschar. Und er hatte sogar eine hübsche Begleitung dabei: Cornelia Boese, selbst Buchautorin und einige Jahre am Theater tätig, wollte ihn unterstützen.

Nach ein paar einleitenden Worten begann er auch schon ein paar interessante Hintergrundinformationen zu liefern: er ist selbst in Würzburg aufgewachsen, hat Jura studiert und hat bis heute eine Nähe zu Würzburg, die ich persönlich nur zu gut teilen kann ;-).
Die Idee zu dem Buch kam ihm, als er eines Abends am Würzburger Dom unterwegs war und ihm prompt eine Maus über den Weg lief, die ihm zuzuhören schien, als er sie ansprach. Immer wieder begegnete er Dominik, wie er seinen kleinen Freund nannte, und die Idee war geboren.
Das Publikum durfte Dominik - gesprochen von Frau Boese, die ihrem Namen so überhaupt keine Ehre machte ;-) - und seine Freunde kennen lernen. Wir erfuhren, dass in allen großen Bauten Würzburgs viele Mäuse leben, die ihre Freude an kleinen Wetten haben ("Welchen Wein wird es heute in der Messe geben?"). Dabei gab es direkt eine kleine virtuelle Rundführung durch diverse Örtlichkeiten, wobei natürlich die Weine keine unerhebliche Rolle gespielt haben.
Doch - wie es sich für einen Krimi gehört - kommt es zu einem Verbrechen: Der Weinkelch des Würzburger Doms verschwindet und Dominik begibt sich mit seinen Freunden auf die Suche danach, um die nächste Messe nicht zu gefährden. Dabei gibt er sich auch dem Priester zu erkennen, was sicherlich noch zu witzigen Begegnungen führen wird.
Viel mehr wollte der Autor natürlich noch nicht verraten, aber meine kriminalistische Vorfreude war geweckt und ich spontan vom Buch überzeugt.
Nun, wer mich kennt, weiß, dass ich nicht unbedingt der kirchenbegeistertste Mensch bin, aber die Geschichte klang so niedlich, und... - hallo, Mäuse als Ermittler? Wie goldig ist das denn?! :-)
Ich bin einfach ein Opfer meiner Tierliebe und mit Disney aufgewachsen - merkt man kaum, oder? ;-)
Nachdem man natürlich im Anschluss an die Vorstellung das Buch auch erwerben und signieren lassen konnte, musste ich selbstredend direkt mitziehen und darf mich nun über ein weiteres signiertes Buchexemplar in meinem Regal freuen.

Alles in allem bin ich spontan echt begeistert von dem Nachmittag, nicht zuletzt Dank der überaus sympathischen und offenen Art Wolfgang Mainkas und Cornela Boeses, die sich tatsächlich noch die Zeit genommen haben, wirklich alle Signierwünsche zu erfüllen.