Donnerstag, 28. Mai 2015

Rezension zu "Dat Leben is kein Trallafitti: Der Fenster-Rentner erklärt die Welt" (Otto Redenkämper)

erschienen am 25.09.2015
FISCHER Verlag
Taschenbuch: 208 Seiten
8,99 EUR
ISBN: 9783596030866
Inhalt: 

Otto Redenkämper darf nach 40 Jahren Maloche nun endlich das ruhige Rentner-Dasein genießen. Ruhig? Nun ja, nicht so ganz… Es gibt für einen ehrenhaften Gelsenkirchener wie ihn natürlich neue Aufgaben: man muss suspekte Menschen beobachten, einschreiten, wenn das Balg einmal wieder Unsinn treibt und natürlich: den Fensterplatz beziehen!

Meine Eindrücke: 

Als ich eine Einladung für die Leserunde bei lovelybooks bekam, musste ich mich direkt bewerben, denn humorvolle Bücher sind natürlich immer etwas Tolles!
Hier findet der Leser in kurzen Kapitelchen lustige Anekdoten, die Otto im Ruhestand erleben darf. Dabei erlebt er mit seinen Freunden allerlei, aber auch seine geliebte Wilma kommt nicht zu kurz.
Trotz der kleinen Kapitelchen gibt es einen erkennbaren roten Faden (Jupps Kiosk muss gerettet werden), so dass es einen hohen Suchtfaktor gibt.
Dazu treiben die vielen Neologismen dem Leser mitunter die Lachtränchen in die Augen.
Göttlich amüsiert habe ich mich bei Ottos Suche nach Büffelmozzarella – in der Metzgerei. Da er dort nicht fündig wurde, bastelte er seiner Wilma spontan selbst einen zusammen: aus Scheiblettenkäse!
Natürlich könnte ich viel mehr Beispiele nennen, jedoch bin ich der Meinung, jeder sollte das Buch selbst lesen ;-)
Den rohrpötter „Slang“ lernt man als auswärtiger ganz nebenbei.
Da ich selbst nicht aus der Gegend komme, konnte ich mich nicht sooo sehr mit Otto und Konsorten identifizieren (ok, mich trennen auch noch ein paar Tage von ihm ;-) ), hatte jedoch trotzdem meinen Spaß bei der Lektüre.
Das Cover halte ich übrigens für sehr gelungen, da es „die Welt“ aus der Sicht Ottos zeigt – direkt von seinem Fensterplatz mit Kissen – herrlich!

Fazit:

Insgesamt möchte ich eine Leseempfehlung für alle aussprechen, die sich im Ruhrpott wohlfühlen und sich gerne dem Genuss kurzer Anekdoten hingeben.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen