Freitag, 3. April 2015

Rezension zu "Nur noch kurz die Welt retten" (Günther Fischer und Manfred Prescher)

erschienen am 11.03.2015
Verlag: Theiss
Broschiert: 19,95 EUR
240 Seiten
ISBN: 9783806230284
Inhalt: 

„Berühmte Songzeilen und ihre Geschichte“ ist der Untertitel dieses gelungenen Buches.
Damit ist der Inhalt eigentlich auch schon perfekt zusammengefasst ;-).

Meine Eindrücke:

Mit dem Cover ist ein absoluter Eyecatcher gelungen, denn es ist quietschgrün!
Dazu gibt es den Titel als „Kopf“, den ein dicker Kopfhörer umgibt, der sich später zu Beginn der Artikel wiederfindet – eine tolle Idee!

Günther Fischer und Manfred Prescher haben mit „Nur noch kurz die Welt retten“ bereits den zweiten Teil ihrer Liedersammlung herausgegeben (nach „Alles klar auf der Andrea Doria“, das ich jedoch leider noch nicht kenne).

Sie haben eine Auswahl an berühmten Songzeilen herausgepickt, aus den 1930ern bis heute ganz aktuell, und geben dem musikinteressierten Leser einige Hintergrundinformationen zur Entstehung derselben.
Zu jedem Song finden wir zunächst die Zeilen, um die es geht, anschließend eine kurze Info, aus welchem Lied sie stammt und welcher Interpret dahintersteckt. In kurzen Artikeln bekommen wir tolle Geschichten zu lesen, manche mehr, manche vielleicht weniger interessant – wobei ich sagen würde, das hängt definitiv vom Musikgeschmack des Lesers ab! Meiner ist breit gestreut, aber auch für mich gab es ein paar Unbekannte darunter.
Am Ende eines jeden Artikels finden wir eine Auflistung der Originalversion, sowie eventuelle Coverversionen inkl. Interpreten und Jahreszahlen. Diese hätte ich mir eher zu Beginn gewünscht, womit es für mich einfacher gewesen wäre, den Inhalt in den zeitlichen Kontext zu setzen, so dass ich häufig – gerade bei unbekannten Titeln, zunächst ans Ende des Artikels gespitzt habe.

Wer nicht der Reihe nach lesen möchte, für den ist der doppelte Index interessant:
Hier gibt es zunächst eine alphabetische Auflistung der Songzeilen (die ich persönlich nicht ganz so gelungen finde, vielleicht wären hier die Songs an sich eine bessere Idee gewesen?), anschließend findet man noch eine Auflistung nach Interpreten bzw. insgesamt „beteiligter“/erwähnter Personen und Gruppen – diese wiederum halte ich für übersichtlich und zielführend.

Fazit:

Insgesamt ist hier eine tolle Sammlung zu finden, die viele Infos bietet, manche altbekannt, viele jedoch neu!
Ich selbst habe es so gehandhabt, dass ich mir den Laptop geschnappt habe, youtube geöffnet hatte und zunächst in die Songs reingehört habe – was ich auch jedem empfehlen würde! Es wirkt doch ganz anders, da schließlich auch die Melodien dazu Emotionsträger sind.

Damit kann ich trotz kleiner Schwächen eine klare Leseempfehlung für jeden Musikliebhaber aussprechen und werde die Augen nach dem ersten Teil offen halten!


Ein herzliches DANKESCHÖN an den Theiss Verlag, der für die Leserunde auf lovelybooks die Exemplare zur Verfügung gestellt hat!

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